rente neu beantragen?

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7 Antworten

Wende dich dazu an deine Rentenversicherung, bzw. einen Rentenberater, Termine dazu gibt es in jeder Stadt bei der Rentenstelle der Gemeinde bzw. Stadtverwaltung.

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Wenn man Rente bezieht und der dazugehörige Rentenbescheid bestandskräfig ist, also die Widerspruchsfrist von 4 Wochen abgelaufen ist, dann kann man keinen weiteren Rentenantrag stellen. Wenn du also schon eine Frührente mit Abschlägen beziehst, kannst du nicht in den Genuß der abschlagsfreien Rente ab 63 Jahren kommen, wie es sie zum 1. Juli 2014 gibt. Das leuchtet auch ein, denn sonst würde es ein Rückwirkung dieser Regelung geben, die vom Gesetzgeber nicht beabsichtigt ist und auch nicht finanzierbar wäre. Ähnlich verhält es sich mit der verbesserten Erwerbsminderungsrente. Auch diese gibt es nur für "Neufälle". Detailiertere Infos findest du hier: www.renten-recht.org

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Nein, kannst Du nicht. Ein Rentenantrag kann zurückgenommen werden, solange über die beantragte Rente noch kein bindender Rentenbescheid erteilt worden ist. Bindend ist ein Rentenbescheid dann, wenn er – zum Beispiel wegen Ablauf der Widerspruchsfrist – nicht mehr angefochten werden kann. Diese Widerspruchsfrist beträgt in der Regel vier Wochen.

Ein Wechsel von einer Altersrente in eine andere ist nicht möglich.

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Neu beantragen kannst Du sie sicherlich nicht !

Aber ich kann mir vorstellen, das man im Zuge einer Gleichstellung - bzw. der ungerechten Schlechterstellung durch Vorruheständler aus 2013 - auf Antrag - die Rente neu berechnet.

Da dies aber Millionen kostet - wäre es ebenso denkbar, das dies nur nach einem BGH Urteil geschieht - darum würde ich das an Deiner Stelle in jedem Fall beantragen - und Fristen zum Widerspruch wahren, bis es da Urteile gibt.

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Kommentar von InderRuhe
11.06.2014, 22:51

Ein Antrag auf Neuberechnung der Rente würde rein gar nichts bringen, denn durch das neue Gesetz ändert sich an der Rentenberechnung nichts.

Es wurde lediglich die Möglichkeit geschaffen eine Rente früher ohne Abschläge in Anspruch zu nehmen (frühestens ab dem 01.07.2014). Wer bereits eine Rente hat, profitiert von dieser Neuregelung also nicht. Und Stichtagsentscheidungen sind nach Entscheidungen des BSG verfassungskonform.

Derajax hat vollkommen Recht, nach bindender Bewilligung einer Rente ist der Wechsel in eine andere Rentenart nicht mehr möglich.

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Du hast deine Entscheidung getroffen und musst jetzt damit leben.

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Wenn du vorzeitig in den Ruhestand gehst, gelten die Bedingungen des Tages, an dem du in den Ruhestand gehst. Du hast sicher eine Rentenberechnung erhalten. Eine "Erhöhung" der Rente ist also nicht machbar. Deine Abzüge errechnen sich aus der Rechtslage bei der Versetzung in den Ruhestand. Mit 63 erhältst du in der Regel einen aktuellen Bescheid.

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Ich glaube das ist schon durch.

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