Rente mit Schwerbehinderung

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5 Antworten

Mit einem GdB 50 % kannst du 24 Monate früher in Rente gehen ohne den Abschlag von 0,3 % pro Monat. Wenn du heute 63 bist (Jahrgang 49) hättest du einen Regelrenteneintritt mit 65 Jahren und 3 Monaten, könntest also mit 63 Jahren und 3 Monaten ohne Abzug in die Altersrente gehen.

Natürlich hast du mit 63 noch nicht den gleichen Anspruch wie mit 65, wenn du in den beiden Jahren noch Beiträge zahlen würdest. Die beiden Beitragsjahre würden dir auf jeden Fall fehlen.

Hallo,

hier von : www.finanzfrage.net

Altersrente für schwerbehinderte Menschen bekommen Sie, wenn...

Tipp von Rentenfrau am 12.11.2008 - 16:33

...Sie einen Grad der Behinderung von mindestens 50 vom Versorgungsamt haben und 35 Jahre rentenrechtliche Zeiten im Rentenkonto haben. Die Altersgrenze für eine Rente ohne Kürzung für Schwerbehinderte wird ab Jahrgang 1952 langsam von 63 auf 65 Jahren heraufgesetzt. Zeitgleich wird die Grenze für die frühere Inanspruchnahme dieser Schwerbehindertenrente von 60 auf 62 Jahre hochgesetzt, damit bleibt es immer bei einem max. Abschlag von 10,8 Prozent, wenn der Versicherte frühestmöglich die Rente nimmt. Beispiel: geboren Jan. 1952, Rentenalter (ohne Abschlag) wäre mit 63 Jahren und 1 Monat angehoben, Rente frühest ab 60 Jahre und 1 Monat möglich, aber mit 10,8 % Abzug.

  1. Beispiel: geboren 1954, Rentenalter (ohne Abschlag) wäre mit 63 Jahren und 8 Monaten, Rente frühest ab 60 Jahre und 8 Monaten möglich, aber mit 10,8 % Abzug.

Ausnahmen von dieser Anhebung der Altersgrenzen gibt es: wenn der Schwerbehinderte vor dem 1. Januar 1955 geboren ist, UND bereits am 1. Januar 2007 schwerbehindert war UND VOR dem 1. Januar 2007 Altersteilzeit vereinbart hat, dann kann er noch mit 63 Jahren OHNE Abschlag in Rente gehen, die frühere Rente ab 60 Jahren ist auch möglich, aber mit Abzug von 10,8 %.

Noch zur Klarstellung:

Für Schwerbehinderte der Jahrgänge bis einschließlich 1951 werden die Altergrenzen NICHT angehoben, dies können die Schwerbehindertenrente weiter mit 63 ohne Abzug oder mit 60 Jahren mit 10,8 % nehmen. Und hier noch eine letzte (alte) Vertrauensschutzregelung: Schwerbehinderte oder Berufsunfähige oder Erwerbsunfähige die vor dem 17. November 1950 geboren sind und am 16. November 2000 schwerbehindert (50 %), oder berufs- oder erwerbsunfähig nach dem am 31.12.2000 geltenden Recht waren, genießen einen (alten) Vertrauensschutz und können die Schwerbehindertenrente noch ab 60 Jahren OHNE Abzüge bekommen.

Gruß, Emmy

Hallo,

bei Frauen können die Erziehungszeiten sich günstig auf den Renteneintrittsalter auswirken... Fragen bei der Rentenstelle. Höchstwahrscheinlcih auch bei alleinerziehende Väter.

Gruß, Emmy

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Dass du eine Aussage von 2008 zitierst, ist zwar nett gemeint, hilft aber in 2012 nicht wirklich weiter.

Und die Kindererziehungszeiten sollten in der vorliegenden Berechnung längst berücksichtigt sein.

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@DerHans

Hallo,

danke für die Bemerkung, aber ich kann mir nicht denken, daß die Gesetze sich so grundlegend geändert haben.

Außerdem, wenn die Quelle angegeben worden ist, wie hier, können die Leute auch selber recherchieren...

Machen sie doch einen Vorschlag, wenn sie selber Experte sind.

Von einer Bekannten weiß ich, daß die Erziehungszeiten nicht automatisch berücksichtigt werden.

Gruß, Emmy

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@emily2001

Jeder Versicherte erhält ab dem 45. Lebensjahr jährlich eine Rentenauskunft. Ausdrücklich wird darauf hingewqiesen, dass diese Auskunft dazu dient, evtl. Lücken zu erkennen und dann via Antrag auf Kontenklärung zu bereinigen. Dazu bräuchte man dann nur die Geburtsurkunden der Kinder einreichen, falls die Kindererztiehungszeiten nicht berücksichtigt wurden.

Und von 2008 bis heute wurde in der Rentenversicherung mindestens 5 mal etwas geändert.

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Hast du dich schon mal von einer Rentenberatungsstelle deines Versicherungsträgers beraten lassen?. Die gibt es auch bei dir in der Nähe, mal schauen wann Öffnungszeiten sind und mal hingehen.

Ich würde nicht jedem Öffentlich auf die Nase binden, was ich mal an Rente bekommen werde oder könnte.

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