Rente mit 73?

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16 Antworten

Man muss ja jetzt schon länger als 65 arbeiten, ist nach Jahrgängen gestaffelt, also wundern würde mich das nicht

Die These das jemand bei Neueinstellung nicht nur seine Arbeitsklamotten mitbringt sondern seinen Sarg gleich mit,ist nicht weit entfernt. Du arbeitest bist du tot umfällst und kommst gleich in die Kiste. Viel dicker kommt es erst ab 2029 und besonders 2040. Hab da was gelesen und krieg das aber nicht auf die Reihe. Im großen und ganzen labert einem der Staat doch nur ein Schnitzel an die Backe. Problem ist auch die Zuwanderung. Die Leute die hier hin kommen mit 40ig,oder sogar über 50ig,wollen alle Rente beziehen die sie aus unserem Topf nehmen. Einem "Geldtopf" der eigentlich dem Deutschem Rentner zugesteht. Die Leute haben natürlich vorher nie eingezahlt. Man sollte diesen Staat den Rücken kehren,sein erspartes zusammen kratzen und auf eine Insel Nüsse pflücken und fischen gehen.

Bei der Überalterung der Gesellschaft ist es kein Wunder, dass das Rentenalter immer weiter erhöht wird. Es mangelt eben an jungen Menschen, da die Geburtenrate bei den Deutschen wirklich lächerlich ist - Familien mit mehreren Kindern werden in Deutschland nicht ausreichend gefördert. Ausländer dagegen haben im Schnitt weitaus mehr Kinder, was die Heterogenisierung der Gesellschaft weiter vorantreibt und alle mit ihr verbundenen Probleme.

Kommentar von Gym80931996
06.03.2017, 19:44

Kinder bedeuteten eben viel Arbeit, wenig Geld, wenig Freizeit... wer will das schon?

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Nur die Ruhe. Nicht alle Parolen die man hört werden tatsächlich gesetzlich umgesetzt.

Im Übrigen bräuchte ich dich. In meinem Bad sind Fliesen kaputt und keiner machts mir. Ersatz liegt noch im Keller.

Kommentar von bluetiger2
27.05.2016, 18:29

Naja muss ja anscheinend noch ein paaaaar Jahre machen! Wird sich die Zeit noch finden hahaaa

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Das macht die Regierung nicht etwa, weil Deutschland vergreisen würde (wie es fälschlicherweise überall kolportiert wird) oder weil unser Sozialsystem zu teuer wäre. Nö, die macht das, um den Generationenvertrag (Junge kommen via Umlage als Arbeitnehmer für die Alten auf) zu zerlegen. In Zeiten der Niedriglöhne ist es praktisch unmöglich, eine gesetzliche Rente aufrechtzuerhalten.
Dank des Kabinetts Schröder (SPD) unter Anleitung v.a. von Carsten Maschmeyer (Ehemann von Veronica Ferres und Milliardär) wurde mit der Agenda 2010 damit angefangen, das deutsche Rentensystem zu privatisieren. Sprich, der Staat kappt das Umlageverfahren (mit dem man problemlos auch noch 2050 die Renten finanzieren könnte, wurde alles ausgerechnet) und sagt den Bürgern, sie sollen eben privat vorsorgen. Analog dreht er ihnen genau für diese Vorsorge sinnlose Versicherungen an (Riester, Rürup etc.), an denen lediglich die Versicherungskonzerne verdienen und nicht etwa die Versicherten.

Die Erhöhung des Rentenalters läuft darauf hinaus, die gesetzliche Rente irgendwann ganz abzuschaffen. Jeder wird damit dann für sich selbst verantwortlich. Durch die Niedriglöhne bleibt aber keine Chance, sich ein Vermögen aufzubauen. Und sollte man dann vor dem Renteneintrittsalter arbeitslos werden (und das ist bei Standard-Arbeitnehmern der Normalfall) und staatliche Hilfe benötigen (GruSi), wird man in Frührente gezwungen und darf dann fristgerecht sein Erspartes erstmal ausgeben, bevor man irgendein Existenzminimum erhält.

Was gegenwärtig hier abläuft, ist eine gewaltige Umverteilungsmaßnahme von unten nach oben. Im angelsächsischen Kapitalismus steht Rendite für einige Wenige an erster Stelle. Dafür werden auch Millionen Bürger ausgequetscht. Die Franzosen haben das kapiert und lassen sich von ihren Politikern nicht für doof verkaufen, wie man momentan sieht. ;)

Kommentar von Achim19651
27.05.2016, 23:11

Genauso ist es. Jeder Besserverdienende kann sich ohnehin aus dem Rentensystem ausklinken (anders als in der Schweiz z.B.)

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Ziemlich gemeine Antwort: Wie willst du denn sonst auf die Höhe der Grundsicherung kommen?

Aber mal ernsthaft. Wir werden uns noch alle gewaltig wundern, welche schönen Neuerungen noch folgen werden. 73 wäre nun aber schon sehr krass. Und das 18 Monate vor den Wahlen als Verkündung? Glaube ich nicht.

Da hat vermutlich schon mal ein Hinterbänkler das kommende Sommerloch vorweg genommen.

Ansonsten kommt es wieder wie zu Bismarcks Zeiten. Rente wohl mit 70, Lebenserwartung nicht viel höher. Aber dann sind die Renten garantiert "sischer." Wir schaffen auch noch das.

Deutschland hat nach Japan das zweithöchste Durchschnittsalter. Wer heute 60 ist, wirkt wie ein 50 jähriger. Die Menschen werden länger arbeiten müssen, weil immer weniger Menschen nachkommen. Wir haben nur 1,4 Baby pro Frau. Das reicht nicht aus um unser Rentensystem zu finanzieren.  

Mein Vorschlag wäre eine Lebensarbeitszeit von  45 Jahren einzuführen.
Wer früher in Rente geht hat einen Abschlag, wer später geht erhält mehr Rente. Damit wäre auch das berühmte Dachdeckerbeispiel aus der Welt. Wenn dieser mit 16 eine Lehre macht, schafft er die 45 Jahre locker bis 61 und braucht nicht bis 70 auf dem Dach herumklettern. Auch die Akademiker haben kein Problem, wenn sie etwas später fertig werden, die können länger als ein Handwerker arbeiten.

Wichtige Voraussetzung für dieses Modell, ist das die Einstiegszeiten ins Berufsleben wieder verkürzt werden. Azubis spätestens mit 16 und Studierende sollten spätestens mit 25 ins Berufsleben gehen. 

Nun, statt jetzt zu meckern arbeite doch einfach bis 50 und wechsele dann in die Politik, um für Deine Nachkommen etwas besseres zu bewirken.

Deine Firma kannst ja Deinen 3,5 Söhnen vererben, die Du bis dahin sicher auch noch "hergestellt" hast, um Deine Rente zu sichern.

Genau da liegt nämlich das Problem unserer Gesellschaft: wir kriegen zuwenig Steuerzahlnachkommen.

Du musst ja auch nicht mehrere Jahrzehnte nur in einem körperlich recht anstrengenden Job festsitzen. Du kannst Dich später aus gesundheitlichen Gründen ja in andere Gefilde begeben.

Ins Büro Deines Konzernes zum Beispiel, mit dem Du anderen jungen Leuten 'ne Möglichkeit bietest, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Oder willst jetzt einfach alles hinschmeißen und Harzer werden, weil die es ja sooo gut haben? o.O

warehouse14

Kommentar von Kuro48
28.05.2016, 17:44

Für so einen Weg muss aber erst einmal die Wirtschaft bereit sein.

Schauen wir doch dabei wer überhaupt zahlen kann. Abiturienten stecken  wegen eines abgebrochenen Studiums etc. in Maßnahmen selbiges trifft so manchen Realschüler und nicht nur Schulabbrecher und Hauptschüler. Wir haben hier potentielle Zahler die man schon am Anfang ihres Lebensweges nicht mal ins Arbeitsleben lässt trotz die Qualifikationen stimmen. Die drehen dann minimum ein Jahr wenn nicht mehr ehrenrunden im Bewerberpool, Jahre die sie am Ende hätte mehr einzahlen können.

Dann sehen betriebe Leute mit 22+ schon als älter ab 25 kann man sich schon die ersten Bettelposen ausdenken. Man hat noch 40 Jahre minimum vor sich und wird als "zu alt" bei vielen Arbeitgebern aussortiert. Dann geht es weiter bei Frauen in der Mitte ihres Lebens, die könnten ja Kinder kriegen, auch wieder ein Kriterium sie nicht auszubilden (wenn sie später dran sind) oder einzustellen. Dazu kommt noch das Geschlechter bezogene Lohngefälle was die Rente verschlechtert und dementsprechend auch die Einzahlungen und bewerben mit 50+? Da ist man der nächste Härtefall auch wenn man selbst bis 67 noch fast 20 Jahre vor sich hätte.

Menschen die arbeiten wollen und mehr leisten könnten landen so in Aufstockungen, Halbtagsstellen, billig Jobs etc. man rechne doch mal hoch wie viele die Rente sichern könnten, dank völlig unwürdiger Löhne (etwas abgemildert durch den Mindestlohn, ein Allheilmittel ist das aber bei weitem nicht) etc. aber das System kaum bis gar nicht unterstützen können.

Würden erst einmal alle die arbeiten können und wollen genug verdienen, wäre dem Rentensystem auch schon geholfen statt nun auch noch die 67+er auf den Arbeitsmarkt zu werfen. Gerade die, die im Büro lernen und in vergleichbaren Berufen die körperlich weniger belastent sind, wo soll das denn noch hin führen?

Der 67+er soll irgendwann in seinem Leben vom sagen wir Fliesen legen zum Büromanagement wechseln, was machen wir aber mit den ganzen Büromanagern die in dem Beruf sind? Wie viele Chefs wollen wohl im großen Stil ihre X Handwerker ab 60+ allesamt auf das Büro umschulen? Wo soll für Büroangestellte und die älteren Mitarbeiter da mit der Zeit der Platz und die Arbeit herkommen oder darf bald niemand mehr gerne geistig im Büro arbeiten, weil wir Büros und Co. für unsere 60+er brauchen?

So einfach kann man die Älteren nicht ins Büro schieben und bei ihrer körperlichen Arbeit lassen geht auch nicht. Auch wenn so einige Glück haben werden, viele werden einfach nur statt die Rentenkassen zu belasten Hartz IV Empfänger und noch vor ihrer Rente ihr im Leben aufgebautes verbrauchen müssen, auch Werte die das Alter sichern sollten und so haben wir dann noch mehr verarmte Rentner als jetzt schon und selbst wenn man das mit dem Büro umsetzte, so würde der Zweig noch schlimmer überlaufen als jetzt schon, Ausbildungen gäbe es kaum noch oder man würde danach einfach nichts finden und Leute die das Büro nicht nur aus Spaß aufsuchen, sondern auch weil sie irgendwelche Beschwerden haben (ohne gleich als schwerbehindert eingestuft zu werden), werden es noch schwerer haben.

Für solche Aktionen muss erst einmal Arbeit geschafft werden und so lange wir nicht mal alle unsere 16-35 oder auch 40 Jährigen in Ausbildung und dann in Arbeit bringenn und viele die arbeiten nur schlecht verdienen, müssen wir auch nicht mit 67+ Jährigen rechnen.

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Du hast nicht alles Verstanden , früher sind die leute mit 70 gestorben da diese oft 12 stunden hart köperlich gearbeiten haben  und nicht so zu essen hatten wie heute..

heute werden viele knapp 100 , selbst mein Vater hat noch bis 76 gearbeitet und war noch topfit bis 90 .  Diese sagen wir mal 20 Jahre pro nase rechnest du mal für jeden die Rente hoch x  Deutschlands Rentner= Unbezahlbar. !

Kommentar von bluetiger2
27.05.2016, 18:37

Aber kein top Handwerker arbeitet 60 Jahre lang auf der Baustelle! Das können die im Büro machen!

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Wahrscheinlich kommt es sogar noch dicker, wenn man mit Erhöhung des Rentenalters die Leistungen aus der gesetzlichen Krankenkasse bei Erhöhung der Beiträge weiter mindert.

Das System dahinter: Man soll das Rentenalter garnicht erreichen, sondern nur in das System einzahlen ohne später etwas, bzw. nur einen Bruchteil der Einzahlungen rausbekommen!


Kommentar von bluetiger2
27.05.2016, 18:31

Ja traurig aber wahr! So denke ich auch

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Das ist unbeschreiblich geil ich kanns kaum erwarten auch in 3 Jahren zu arbeiten, ich werde wahrscheinlich das Glück haben bis 85 zu arbeiten dürfen !!

Anstatt das Alter für Rente zu erhöhen, sollen die es lieber Abschaffen. Besser sowas als mit lächerliche Zahlen zu erhöhen. 

Muss nicht unbedingt stimmen. Doch es ist klar, das im Laufe der Zeit die Rente erst später eintritt

Wenn das soweiter geht, dürfen wir noch mit 80 Jahren Arbeiten.

Kommentar von bluetiger2
27.05.2016, 18:35

Habe jetzt vor kurzem Nebengewerbe angemeldet und will es dann in eins bis zwei Jahren komplett machen. Hoffe das ich dann bis 55 genug rausgeschöffelt habe das ich mich zur Ruhe setzen kann hahaaa

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