Rente mit 63 und Schwerbehinderung

5 Antworten

Ich verstehe die Frage, denn ich bin in der gleichen Situation und habe mich deswegen heute persönlich in der Rentenstelle erkundigt. Wenn die neue Regelung kommt, werden Schwerbehinderte zunächst nicht mehr begünstigt. D. h. dass dann alle mit 63 in Rente gehen können – egal ob mit oder ohne SB-Eigenschaft. Voraussetzung sind dann nur noch mindestens 45 beitragspflichtige Beschäftigungsjahre. Erst ab dem Jahrgang 1959 ist dann wieder eine Vergünstigung für Schwerbehinderte geplant.

Soweit ich das gelesen habe, gilt die Rente ab 63 nur für Leute die 45 Jahre durchgehend gearbeitet haben. Und durchgehend heißt, nicht einen Tag arbeitslos.

Dannwird die Anrechnungszeit für die Erwerbsminderungsrente angehoben, d.h. wenn jemand zu 100% erwerbsgemindert ist, dann bekommt er mit z.B. 50 schon eine Rente, als wenn er bis 62 gearbeitet hat.

Von einer Änderung wegen einer Rente in Verbindung mit der Schwerbehinderung steht nichts im Koalitionsvertrag. Da bleibt alles beim Alten.

Nein, nach meiner Kenntnis können doch Schwerbehinderte jetzt auch schon früher in die Rente gehen. Hier geht es um den Fall, dass jemand 45 Arbeitsjahre geschafft hat - und das muss man erstmal schaffen.

Es gibt doch nicht für alle Rente mit 63 ohen Abschläge - nur die, die eben 45 Jahre schon voll haben.

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