Rente mit 61 ist das möglich?

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7 Antworten

Daran wird ja gerade gearbeitet, um genau das zu verhindern, dass jetzt zwei Jahre Arbeitslosigkeit bewusst in Kauf genommen wird.

Auch damit würde ja die öffentliche Hand geplündert.

Das kommt immer auf die Umstände darauf an. Für Schwerbehinderte gelten zum Beispiel andere Regelungen als für Arbeitslose oder langjährig Versicherte. Viele der Regelungen greifen auch nach Geburtsjahrgängen, sodass für ältere Menschen nochmal ein anderes Renteneintrittsalter möglich ist als für später geborene.

Eine Einführung in die Thematik findest du bei http://www.bestealtersvorsorge.com/renteneintrittsalter/

Genaueres kannst du auch bei der deutschen Rentenversicherung nachlesen. Oder du lässt dich einfach dort beraten.

Altersrente gibt es nicht vor dem 63. Geburtstag.

gibt es eine andere Möglichkeit?

Mit 63 inkl. Abschläge oder mit 65 ohne.

Belaestigter 28.04.2014, 23:39

2014 = 65 Jahre und 3 Monate, 2015 = 65 Jahre und 4 Monate, 2016 = 65 Jahre und 5 Monate und so weiter, bis man bei 67 Jahren ist - Jedes Jahr wird das mehr...

Der Anstieg wird hier im Mittelteil gut erklärt:

http://www.cecu.de/rente-mit-67.html

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kevin1905 28.04.2014, 23:44
@Belaestigter

Rente für besonders Langjährig Versicherte:

  • Wer 45 Beitragsjahre hat geht mit 65 ohne Abschläge in Rente.

Ich mach meinen Job nicht erst seit gestern ;-)

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Belaestigter 29.04.2014, 15:34
@kevin1905

@kevin1905

Die Fragestellung war "mit 61 UND Abschlägen" - Daß man mit 65 Jahren und 45 Anrechnungsjahren abschlagsfei gehen kann ist ja schon seit Jahren möglich. Das will die Regierung ja nun auf 63 senken - und diese 63 werden dann Schritt für Schritt, Jahr um Jahr auf 65 angehoben, so wie das Rentenalter auch von 65 auf 67 steigt.. - Mal einen Blick in die Mappe der Frau Nahles werfen, da steht das zum nachlesen drin - War niemals gedacht, daß das mit den 63 immer bei 63 auch bleibt! - hier stehts:

http://www.spd.de/scalableImageBlob/115092/data/20140130_akt_faq_rente-data.pdf

Von wegen also 63 - das steigt jährlich an!

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kevin1905 29.04.2014, 15:45
@Belaestigter

Rente für langjährig Versicherte

  • Wer 35 Beitragsjahre hat kann mit 63 mit Abschlägen in Rente. Da steigt nichts an.

Die Gehirnfürze der Bundesregierung interessieren mich nicht, so lange sie nicht im SGB VI stehen.

Auch berate ich darüber nicht so lange diese keine Gesetzeskraft haben.

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Wenn du zwei Jahre Arbeitslosigkeit in Kauf nimmst und es der Regierung nicht gelingt, ein Mittel zu finden, so etwas zu verhindern, dann kannst du das durchaus tun.

Derzeit (2014) ist das gesetzliche Rentenalter 65 jahre und drei Monate. Wenn man die Altersrente für "langjährig Versicherte" haben will, dann mit Abschlägen von 0.3% pro Monat, die man eher geht.

Da aber die Untergrenze 63 Jahre (62 bei sonderfällen, z.B Altersteilzeit) ist, kann man auch nur frühestens mit 63 in Rente gehen - auch wenn man dann 47 Beitragsjahre hätte.

Da wird aber grad dran gefeilt, dann kann man vielleicht auch mit 63 ohne Abschläge in Rente gehen, wenn man mind. 45 Jahre zusammen hat.

DerHans 29.04.2014, 14:26

Mit 61 ist gemeint, dass man erst noch 2 Jahre Arbeitslosengeld kassiert, die auch noch rentenerhöhend wirken. Auf diese Art haben sich schon von 20 Jahren viele Betriebe "verjüngert". Wahrscheinlich die gleichen, die jetzt Fachkräftemangel haben.

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Belaestigter 29.04.2014, 15:24
@DerHans

Korrekt - so kommt man auch mit 61 aus dem Arbeitsleben. - Es ging aber darum, ob man mit 61 RENTE beziehen kann - und das ist nicht möglich, nur über den "Umweg" Arbeitslosoigkeit und 2 Jahre nach der Pfeife der ARGE tanzen"...

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sollte eigentlich möglich sein - oder halt altersteilzeit

Sich beraten lassen bei der Rentenversicherung.

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