Rente für Schwerbehinderte aber Schwerbehindertenausweiß auf zwei Jahre befristet

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4 Antworten

Das geht für dich frühestens mit 61 Jahren und 8 (oder 9) Monaten (habe es jetzt nicht auf den Monat genau im Kopf), aber mit Abschlägen. (10,8 %) Dass der Schwerbehindertenausweis befristet ist, spielt keine Rolle, Wichtig ist nur, dass du beim Antritt der Rente schwerbehindert bist. Das geht also. Ich würde an deiner Stelle die Rente zum November 2015 beantragen, wenn du die Zeit bis dahin noch irgendwie überbrücken kannst, dann sind die Abschläge schon wieder etwas geringer.

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Kommentar von altgenug60
14.06.2014, 21:30

Entschuldigung, ich korrigiere mich: mit Abschlägen kannst du ab 01.04. 2014 in Rente gehen, also jetzt schon. Ohne Abschläge geht es ab 01.04. 2017

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Kommentar von wichtel10
14.06.2014, 21:32

Also ich habe ausgerechnet mit 60 jahren und 7 Monaten. Das wäre der der 1. April 2014 gewesen! Liege ich da richtig?

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Kommentar von InderRuhe
14.06.2014, 22:32

Hallo wichtel,

altgenug hat es bereits gesagt, die Schwerbehinderung muss nur bei Rentenbeginn vorliegen.

§ 236a Absatz 1 Punkt 2

http://dejure.org/gesetze/SGB_VI/236a.html

Richtig ist auch, dass die Rente höher ausfällt, wenn sie später beginnt. Für jedem Monat reduziert sich der Rentenabschlag um 0,3 Prozentpunkte.

Grüße

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So wie ich es sehe, kannst du in Rente gehen. Wende dich aber besser noch mal an die Deutsche Rentenversicherung, die wissen dort besser Bescheid und beraten sehr gut.

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Kommentar von altgenug60
14.06.2014, 20:58

Guter Rat!

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Lieber Hubkorn, ist ja alles sehr ausführlich und detailliert aber stimmt so nicht!

Ich kann mit 60 Jahren und 7 Monaten in die Rente für Schwerbehinderte gehen. ( lt. Dt. Rentenversicherung) kann ich mit Abschlägen von 10,8% mit 60 Jahren und 7 Monaten in Rente gehen! Da ich erst später in Schwerbehinderten - Rente gehe werden es wohl 9% Abzüge die ich wohl einkalkulieren werde.

von Experte/in Experten-Antwort Also nochmal zur Klarstellung, ein frühestmöglicher Rentenbeginn ohne Vertrauensschutz ergibt sich ab 01.05.2014, so dass Sie vor Ablauf der Schwerbehindertenausweis 11/2015 die Altersrente für schwerbehinderte Menschen beantragen können. Hierbei haben Sie ein Dispositionsrecht und können, vorausgesetzt die WZ von 35 Jahren ist erfüllt, den Rentenbeginn vom 01.05.2014 an bestimmen. Für jeden Monat den Sie später gehen verringert sich der Abschlag i.H.v. 10,8 % (01.05.2014) um 0,3% je Monat

Das war die Expertenantwort der Deutschen Rentenversicherung

Danke für ihre Antwort, leider ist sie falsch! Das bestätigte auch der VdK zu dem ich heute kontakt aufgenommen habe!

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Kommentar von Konrad Huber
16.06.2014, 15:18

Ja, danke für Ihren Hinweis!

Sie haben selbstverständlich Recht, denn beim angeführten Beispiel wurde versehentlich von einer Altersrente für langjährig Versicherte (ohne Schwerbehinderung) ausgegangen!

In derselben Borschüre, nur weiter unten ab Seite 19, geht es um die Altersrente für Schwerbehinderte Menschen!

deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/258148/publicationFile/58152/die_richtige_altersrente_fuer_sie.pdf

Auszug:

Altersrente für schwerbehinderte Menschen

Für schwerbehinderte Menschen ist es auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer, einen passenden Arbeitsplatz zu finden. Außerdem lässt ihre gesundheitliche Situation eine Beschäftigung bis zur Regelaltersgrenze von 67 Jahren oftmals nicht zu.

Deshalb können sie bereits vorher ohne Abschlag in Rente gehen.

Die Altersrente für schwerbehinderte Menschen können Frauen und Männer erhalten, die bei Beginn der Rente schwerbehindert oder – bei vor 1951 geborenen Versicherten – berufs­ oder erwerbsunfähig nach dem bis Ende 2000 geltenden Recht sind und die Mindestversicherungszeit (Wartezeit) von 35 Jahren erfüllen.

Für nach 1950 geborene Versicherte führt Berufs­ oder Erwerbsunfähigkeit nicht mehr zu einem Altersrenten anspruch.

Schwerbehinderte Menschen sind alle Personen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 (höchstmöglicher GdB = 100).

Ihre Schwerbehinderung wird durch den Schwerbehindertenausweis oder bescheid nachgewiesen. Sie muss beim Versorgungsamt beantragt werden und bei Rentenbeginn noch vorliegen.

Wurden Sie vor 1952 geboren, liegt die Altersgrenze für diese Rente bei 63 Jahren.

Sie können aber vorzeitig mit einem Abschlag von 10,8 Prozent ab 60 in Rente gehen.

Aus Vertrauensschutzgründen können Sie sogar ohne Abschlag ab 60 in Rente gehen, wenn Sie bis zum 16. November 1950 geboren sind und am 16. November 2000 schwerbehindert oder berufs­ oder erwerbsunfähig nach dem bis 2000 geltenden Recht waren.

Wurden Sie in der Zeit von 1952 bis 1963 geboren, wird die Altersgrenze für eine abschlagsfreie Rente stufenweise angehoben. Wurden Sie 1964 oder später geboren, liegt sie bei 65. Sie können die Altersrente jedoch vorzeitig mit einem Abschlag in Anspruch nehmen.

Bitte entschuldigen Sie dieses Versehen und danke für Ihre Aufmerksamkeit!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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rente gibt's nicht für schwerbehinderte sondern du musst erwerbsgemindert sein,das heisst du kannst keine drei stunden aus gesundheitlichen gründen arbeiten,schwerbehinderung und rente haben nichts miteinander zutun

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Kommentar von Heidrun1962a
14.06.2014, 20:49

Schwerbehinderte können früher ohne Abschläge in Rente gehen.

Mit Erwerbsminderungsrente hat das nichts zu tun.

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