Rente für eine Witwe?

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7 Antworten

Wenn er eine Rente von der Ärzteversorgung bezogen hat und jetzt verstorben ist, sollte seine Frau Anspruch auf Witwenrente haben. Die Witwenrente ist aber üblicherweise niedriger als die Altersrente des Versicherten.

Das kann sie mit dem Versorgungswerk des betreffenden Bundeslandes klären, die Kontaktadresse müsste ja im Rentenbescheid stehen. In der Korrespondenz findet man auch die Versichertennummer.

Hallo,

wenn sie "ordnungsgemäß" verheiratet waren, bekommt die Mutter ihre Witwenrente, nur wenn er nur 6 Jahre gearbeitet hat, wird sich der Betrag in Grenzen halten....

Sie bekommt sogar nach dem unmittelbaren Tod ihres Mannes noch 3 Monate lang die volle Rente (sog. Sterbevierteljahr).

Siehe:

http://www.bild.de/infos/rentenversicherung/rentenversicherung/anspruch-witwenrente-8325702.bild.html

Meist beträgt die Witwenrente 50 bis 60% der Rente des Ehemannes.

Bei einer Betriebszugehörigkeit (wie Krankenhaus, usw...) kann auch eine Betriebsrente hinzukommen.

Die Witwe muß sich an die zuständigen Stellen melden und ihrem Schreiben eine Aufenthaltsbestätigung (daß sie an einem bestimmten Wohnort lebt) und wahrcheinlich auch von der Behörde einen Zertifikat austellen lassen, daß sie am Leben ist (sog. Lebensbescheinigung), wenn diese Dokumente auf Serbisch verfasst sind, dann muß sie sie von einem örtlichen beeidigten Übersetzer übersetzen und abstempeln lassen, sie sollte dann Kopien von den Übersetzungen machen und sie beglaubigen lassen, so daß sie die Originale für andere Zwecke benutzen kann...

https://www.kiel.de/rathaus/service/_leistung.php?id=10238085

und noch dies:

https://duckduckgo.com/?q=witwenrente+beantragen&t=h_&atb=v52-7&ia=web

Zur evtl. Berechung der Witwenrente:

https://duckduckgo.com/?q=witwenrente+berechnung&t=h_&atb=v52-7&ia=web

Ich würde es auf jeden Fall versuchen.

Alles Gute, Emmy

Ärzte sind aber in der Regel in einer Berufsständigen Altersversorgung. Daher ist eine Berechnung aus der gesetzl. RV wohl nicht möglich!

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Der Mann war Mitglied der deutschen Ärtzteversorgung, soweit das sein Sohn weiß.

Sie werden jetzt weiter sich erkundigen, denen war bloß wichtig, das deutsche Recht in dem Bezug zu wissen.

also rechtlich pur, wenn man das so sagt..

Und klar, denen ist auch klar, dass das nicht viel sein wird. Sie leben ja nicht schlecht, die Frau ist auch bekannte Ärtztin, aber in Serbien ist halt so, dass man das nicht so genau zu schätzen weißt.. Der Staat macht wenig für Medizin, und allgeimein, die Leute mit besonderen Ausbildung, also ganz ganz besonderen Ausbildung, haben keine Chance hier..

Bei uns sind nur Politiker reich.

Hey Danijela

Dann ist die deutsche ÄV zuständig. 

Anspruch besteht anteilig,dazu kann die entsprechende Stelle genaue Auskunft geben. 

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Hey Danijela

Um einen Rentenanspruch zu haben muss er nachweislich versicherungspflichtig in Deutschland gearbeitet und mindestens 60 Monatsbeiträge (also 5 Jahre) lückenlos eingezahlt haben. Außerdem muss eine Altersgrenze erreicht sein (65/67). 

Nur Qualifikationen und gute Taten reichen hier nicht. 

Hat er eingezahlt existiert eine VersichertenNr.-mit Hilfe dieser kann beim Rentenversicherer nachgefragt werden ob Ansprüche bestehen. Mit nur 6 Jahren Arbeit ist es fraglich ob der Aufwand sich überhaupt lohnt. 

Eine andere Anlaufstelle wäre die Ärzteversorgung. 

Die meisten Ärzte sind Mitglied in der Ärzteversorgung und sind von der BfA befreit.

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@Pangaea

Hey Pangea

Ich weiß.

Da er aber wohl nur befristet arbeitete und nicht klar ist in welchem Umfang er zu Lebzeiten Bezüge bekam bezweifle ich eine Mitgliedschaft bei der Ärzteversorgung. 

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Für eine Hinterbliebenenversorgung muss die Witwe NICHT 65 Jahre alt sein.

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@DerHans

Hey DerHans

Das Alter bezog ich selbstverständlich! auf den Versicherten! 

Käme das explizit auf die Hinterbliebene hätte ich das entsprechend angemerkt-so aber erachte ich das als nur logisch. 

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65, bzw. 67 muss man nur bei der eigenen Rente sein....bei Witwenrente ist das Alter unerheblich.

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@studiogirl

Hey Studiogirl

Ich bezog das auf den Verstorbenen! und formulierte den Rentenanspruch allgemein,also wann und ab welchem Alter er besteht. 

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Das kommt darauf an, ob der Vater mindestens 60 Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt hat.

Auskunft erteilt die Deutsche Rentenversicherung. Dort ist auch der Antrag zu stellen.

Hey DerHans

Nein. 

Wie man nun im Nachtrag lesen kann ist die Deutsche Ärzteversorung zuständig. 

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@LouPing

WENN er da Mitglied war,hätte die Witwe auch dort einen Anspruch.

Falls er in einem Krankenhaus angestellt war, ist es auch durchaus möglich, dass Beiträge an die DRV geflossen sind.

Auch dazu ist die DRV der Ansprechpartner

Da er Deutschland ja wieder verlassen hat, wäre es auch möglich,.dass er ausgezahlt wurde


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@DerHans

Hey DerHans

Beitrag von Danijela: 

Der Mann war Mitglied der deutschen Ärtzteversorgung, soweit das sein Sohn weiß.

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@LouPing

Dann gilt im Prinzip natürlich das gleiche. Wenn er Mitglied war und Beitrag geleistet hat, hat die Hinterbliebene auch einen Anspruch.

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Vielen dank allen, die die Antwort gegeben haben!

Mal schauen, ich verfüge nicht über viele Informationen.

Die Familie selbst weiß nicht viel, da er ein sehr ruihger und zurückgezogener Mann war. Jetzt selbst bei der Beerdigung, erst danach kam die Information wo er begraben sein wollte.. Hat sich mit 50 verheiratet, Kinder bekommen und mit 82 gestorben. Der hat sein Leben der Wissenschaft und Medizin gewidmet.

 Morgen werde ich in Hamburg anrufen, jemand hat hier schön ein Dokument geschickt, wo man anrufen kann. Mir ist nur ein bisshen blöd, weil vielleicht denkt jemand denkt dass ich das Interesse an seine Rente habe..Aber seine Familie kann nicht Deutsch. 

Es ist auch Schade, dass seine Familie die Leute, die er dort kennengelernt hat, nicht kontaktieren kann. Sein bester Freund war Chefarzt in Hamburg. Es ist auch große Frage, ob dieser Mann noch lebt.. Er hatte bis letztes Jahr manche  Kontakte gepflegt, da er Deutsch nie vergessen hat. 

Aber ich versuche das auch herauszufinden, bald bekomme ich sein Kontaktbuch. 

Wenn er in Serbien seine Rente aus Deutschland bekommen konnte, kann das seine Witwe auch. Sie muss nur bei der serbischen Rentenversicherung die Witwenrente beantragen und dort auch seine deutsche Rente angeben.

Dann leitet die serbische Rentenversicherung den Rentenantrag auch an die Deutsche Rentenversicherung weiter.

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/03_broschueren_und_mehr/01_broschueren/02_international/_oeko_pdf/arbeiten_in_dtl_und_serbien_oeko.pdf?__blob=publicationFile&v=5

Wenn der Verstorbene bei der Ärzteversorgung war hat die RV nichts damit zu tun!

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@turnmami

In der Frage steht, dass er eine Rente aus Deutschland bekommen hat. 

Es ist fraglich, ob vorübergehend in Deutschland angestellte Ärzte in der Ärzteversorgung versichert sein mussten.

Sonst müsste die Witwenrente bei der Ärzteversorgung beantragt werden.

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