Rente ab wann und wie hoch?

10 Antworten

Erhält SIE bei ihrem offiziellen Renteneintritt im Alter von 67 Jahren, also ab 2029, die oben genannten 700 Euro monatlich?

Nicht zwingend.

  1. Erreicht Jahrgang 1962 die Regelaltersrente mit 66 Jahren und 8 Monaten
  2. Kann sich der aktuelle Rentenwert in den nächsten Jahren durchaus noch verändern. Da dieser einer der Faktoren der Rentenformel ist, wird auch der Wert sich verändern.
  3. Sollte man von einem Kaufkraftverlust von ca 1,5-2,5% pro Jahr ausgehen (Inflation), was bei 15 Jahren zu einem erheblichen Verlust führen würde.
  4. Verstehen sich alle Werte in der Renteninformation als brutto. Davon sind - sofern keine private Krankenvollversicherung im Alter vorliegt - Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zu zahlen (z.Zt. etwa 10,5%). Dann sind gesetzliche Renten prinzipiell steuerpflichtiges Einkommen. Wer in 2029 erstmalig gesetzl. Rente bezieht hat davon maximal 21% steuerfrei. Ob Einkommensteuern zu zahlen sind hängt vom zu versteuernden Einkommen der Ehegatten ab (Splittingtarif).

Danke für die ausführliche Antwort!

Zu

  1. OK.

  2. Trotz - seit etlichen Jahren - permanenter Einkommensrückgänge (nur noch 1/2-Tags tätig mit abnehmender Stundenzahl) hat sich der Wert der künftigen Regelaltersrente/Rentenanwartschaft nach heutigem Stand jedes Jahr geringfügig erhöht. Der hochgerechnete Wert mit den durchschnittlichen Einzahlungen der letzten fünf Jahre ist dagegen immer weiter gesunken, was aufgrund des geringeren Gehalts logisch erscheint.

  3. Ist klar und bekannt. Die heutige Rücklage hat in einigen Jahren auch nicht mehr den jetzigen "Wert". Trotzdem natürlich ein wertvoller Hinweis. Da gilt es zu prüfen, ob ggf. eine private, zusätzliche Altersvorsorge sinnvoll und bezahlbar ist.

  4. Auch klar; es handelt sich um die Bruttosumme.

Bei Punkt 2 war ich davon ausgegangen, dass dieser - heutige - Wert mindestens erhalten bleibt, auch wenn keine weiteren Einzahlungen erfolgen. Ich dachte, dieser Wert bezieht sich auf die bisherigen Einzahlungen ... und die sind nun mal da. Wenn ich es richtig verstehe, kann sich diese Summe nun doch noch ändern; verringern? Schade, denn die schon erwähnte Inflationsrate tut ein Weiteres.

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@asterix75

Bei Punkt 2 war ich davon ausgegangen, dass dieser - heutige - Wert mindestens erhalten bleibt,

Er bleibt nominell vom Zahlenwert auch erhalten nach aktueller Rechtslage, da die bereits gutgeschriebenen Entgeltpunkte fix sind und der aktuelle Rentenwert nicht nach unten korrigiert werden kann.

Dies liegt in der Rentenanpassungsformel begründet und im dort drin enthaltenen Ausgleichsfaktor. Dieser sorgt dafür, dass wenn die Renten aufgrund der Lohnentwicklung, dem demographischen Faktor und dem Riester-Faktor mathematisch hätten sinken müssen, dieses nicht passiert und mit späteren Rentensteigerungen aufgerechnet wird.

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Die Renteninformation geht immer davon aus, dass im gleichen Umfang weitere Beiträge gezahlt werden. Wenn sie jetzt aufhört zu arbeiten und auch nicht arbeitslos gemeldet ist, werden ja keine Beiträge mehr geleistet. Dadurch verringert sich ihr Rentenanspruch natürlich entsprechend.

Sie kann aber jederzeit eine Rentenauskunft beantragen, die dann von dieser geänderten Voraussetzung ausgeht.

Das geht sogar telefonisch. Die Auskunft bekommt sie dann innerhalb einer Woche per Post.

bitte korrekt lesen und z. B. die Antwort von "Candlejack" beachten!

Es geht darum, was bis heute erwirtschaftet wurde! Dass dies dann ein Bruttobetrag ist, ist klar.

Weshalb sollte SIE nicht mit ca. 52 Jahren zu Hause bleiben? Der Ehepartner ist älter und geht in seine Altersrente. Für mich völlig normal, wenn es wirtschaftlich zu bewältigen ist.

Besten Dank an ALLE!

Heute habe ich vergeblich versucht telefonisch bei der DRV Auskunft zu bekommen. Werde es Morgen nochmals versuchen und berichten!

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So, habe gerade per Mail schriftlich die Aussage von der RV erhalten, dass der Betrag "nach heutigem Stand" zu dem Rentenbeginn zur Verfügung steht. Ggf. erhöht sich dieser noch geringfügig.

Einzig zukünftige Gesetzesänderungen können nicht vorhergesagt werden, aber - nach jetziger Lage - steht der Betrag von z. B. 750 Euro bei Renteneintritt zur Verfügung wenn SIE heute, mit rund 52 Jahren, aufhört berufstätig zusein.

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