Rennradfahrer auf der Straße

15 Antworten

Die Frage ist hier ein Dauerbrenner (benutze mal die Suchfunktion). Die Antworten ähneln sich auch immer wieder. Zulässig ist das nicht - auch Radrennfahrer müssen lt. STVO benutzungspflichtige Radwege benutzen - egal, welches Gewicht die Räder haben. Im Pulk bildet die Gruppe einen geschlossenen Verband und gilt als EIN Fahrzeug (z.B. an der Ampel darf der Rest bei Rot drüber, wenn sie umspringt). Ob ein Radfahrerpulk auf den Radweg muß, weiß ich nicht. Mit dem Rennrad auf den üblichen Radwegen innerorts fahren ist fast unmöglich - die schmalen Reifen fädeln ein, es holpert nur. Es fehlt dem Fahrer auch die notwendige Übersicht (Sitzhaltung) für die typischen Radweggefahren. Außerorts sind die Radwege auch oft durch Wurzelaufbrüche recht uneben. Man darf erst auf die Straße, wenn die Benutzung des eigentlich benutzungspflichtigen Radweges unzumutbar ist - und das ist Auslegungssache... Daß man als Autofahrer außerorts die Krise bekommt, wenn man länger mit 15-35 km/h hinter so'ner Gruppe hertuckert, kann ich irgendwie nachvollziehen. Aber vor der Idee für irgendwelche Aktionen bedenken, daß da Menschen auf dem Rad sitzen und man begeht sehr schnell eine Straftat (Nötigung, Gefährdung usw.) und dann ist man selber Radfahrer.

Warum ich mit dem Rennrad lieber auf der Strasse fahre als auf den Radwegen daneben? Ganz einfach: Weil die Radwege in meiner Gegend (Allgäu) -milde formuliert- "mountainbike-optimiert" sind. Sprich: Im Herbst bergeweise feuchtes Laub. Sonst große Brocken Erde, fallengelassen und verteilt von landwirtschaftlichen Fahrzeugen, die diese Radwege offenbar auch gern benutzen. Sehr schlechter, völlig ungepflegter Asphaltbelag (Risse, tektonische Verwerfungen, an denen Geologen ihre wahre Freude hätten, Kraterlandschaft), gleichmässig verteilter Rollsplit. So geht das nicht -und schon gar nicht in hoher Geschwindigkeit und erst recht nicht in Kurven. Ein Rennrad ist ein Sportgerät, das glatte Strassenbeläge braucht, um für das Training in angemessener Geschwindigkeit fahrbar zu sein. Wenn Radwege das bieten, was bei (Auto) Strassen selbstverständlich ist, dann bin ich der Erste, der ausschließlich darauf fahren wird. Versprochen!

Bis zu einem gewissen Gewicht des Rades darf dieses auf der Straße gefahren werden. Wenn du mit einem Rennrad mal auf auf dem Radweg gefahren wärst, würdest du auch selbst sehen, dass dies keinen Spaß macht und man nicht vorankommt. Nebeneinander fahren darf man nicht. Da du als Autofahrer aber einen Mindestabstand von 1,5 m einhalten mußt, kannst du meist sowieso nur überholen, wenn kein Gegenverkehr kommt und dann ist es auch unerheblich, ob die Radler hintereinander oder zu zweit nebeneinander fahren. (das ist aber nur meine Meinung und nicht die der Straßenverkehrsordnung nach welcher hitereinander gefahren werden muss.

Hallo Kairofan, kurvenreiche Straße und 3x2 Rennradfahrer hintereinander bzw. 6 hintereinander - vergiss es. Abstand zum Überholen zwischen den Rädern wäre schön, ist aber mit Sicherheit aus weiß-der-Himme-welchen-Gründen nicht machbar ;=)

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@Cadeau

Ich weiß schon dass dies schwer ist und versuche darauf auch Rücksicht zu nehmen, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin.

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Danke für eure Antworten

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