Rennrad schneller panne als ein normales Fahrrad?

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3 Antworten

Das hängt nur vom Reifen ab und hat mit dem Fahrradtyp erst mal gar nichts zu tun, aber:

Für "normale Fahrräder", also Touren- oder Trekkingräder, gibt es Reifen mit extrem dicker und stabiler Pannenschutzeinlage (z.B. den Schwalbe Marathon Plus) mit denen es praktisch niemals eine Reifenpanne gibt.

Für ein Rennrad gibt es solche Reifen schon aufgrund ihres Volumens und Gewichtes nicht, außerdem sollen diese Reifen einen höheren Rollwiderstand haben.

Genau wie RobertLiebling fahre ich auch über 10.000 km pro Jahr mit dem Rad, allerdings mit dem Trekkingrad, und hatte mit dem Schwalbe Marathon Plus (bei 5,5 bis 6.0 bar) schon seit Jahren überhaupt keine Panne mehr!

Ich würde also sagen, wenn man im Hinblick auf Pannensicherheit den besten Rennradreifen mit dem besten Trekkingreifen vergleicht, dürfte der Trekkingreifen gewinnen. So gesehen hätte man dann mit einem Rennrad schneller eine Panne, als mit einem "normalen" Fahrrad. Umgekehrt ist ein guter Rennradreifen aber sicher vielfach besser gegen Pannen geschützt, als irgend ein billiger Trekkingreifen.

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Kommentar von Traixrider
07.07.2016, 17:19

Kann ich so bestätigen.  Pannensicherster Rennradrennen ist der Durano Plus

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Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass das, wenn der Luftdruck stimmt, dann nur noch vom Reifen abhängt. Hierbei sind preiswerte Reifen meist schlechter. Aber es gibt auch den Zustand von Reifen, wenn die selten gefahren aber schon sehr alt und hart sind, in dem die etwas pannensicherer sind. Die Reifen mit Pannenschutzeinlage kann man sich sparen, wenn man immer richtig aufpumpt, und, nachdem man durch Scherbenhaufen gefahren ist, auch mal den Reifen nach steckenden Splittern absucht. Meist braucht ein Splitter bei guten Reifen nämlich einige weitere Kilometer, bis er am Schlauch angekommen ist. Ob Rennrad Trekking oder MTB ist egal, es gibt lediglich für jeden Reifen eine typische Splittergröße welche besonders wahrscheinlich durchsticht.

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Das kommt auf den Reifen und den dort verwendeten Pannenschutz an. Ich fahre Rennrad mit Conti Grand Prix 4000 und hatte in den vergangenen Jahren maximal eine Panne im Jahr, bei mehr als 10.000 jährlich gefahrenen Kilometern.

Früher, als ich mit günstigen Trainingsreifen (Conti Ultra Sport) gefahren bin, hatte ich häufiger mal Pannen.

Auch über den Reifendruck kann man die Pannenanfälligkeit beeinflussen. Bei zu wenig Luftdruck steigt das Risiko für Durchschläge ("snake bite"). Rennradler achten vermutlich stärker auf den Druck im Reifen als City-biker.

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Kommentar von FelixLingelbach
06.07.2016, 20:25

Ach - ich fahre den auch, den Conti, in 28 mm. Ich war damit mit meinen Kumpels im Wald, die mit ihren Trekkern. Übelste Wege, überall scharfkantige Basaltbrocken liegen da rum. Hat der klaglos ausgehalten. Ein super Reifen, schnell ist er auch.

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