Rennrad 1x1

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5 Antworten

Für Ladys benötigt das Rad eine etwas andere Rahmengeometrie. Schau Dir mal dieses Modell (W) im Vergleich zu den Herrenversionen an. Über den Link Rahmengröße ermitteln bekommst Du auch Infos für die Wahl der richtigen Rahmengröße

http://www.canyon.com/rennraeder/series/roadlite.html

Wenn Deine tägliche Wegstrecke kein allzu welliges Profil besitzt wäre auch ein Singlespeed (keine Gangschaltung) eine Alternative. Technik ist dort auf ein Minimum reduziert, spart Gewicht und ist wartungsarm im Vergleich zu normalen Rennrädern. Ist das typische Arbeitsgerät für Fahrradkuriere.

Vielen Dank. So ein Singlespeed klingt da schon besser.

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Rennrad auf Grund der Feldwege unbrauchbar. Die Bereifung ist zu schmal (sinkt ein) und ist empfindlich. Herren rad ist gegenüber dem Damenrad die bessere Wahl da Herrenräder leichter und stabiler sind. Der Geometrieunterschied ist nicht so groß und ist leicht mit Sattel und Lenker einstellbar. Die Größe muss passen.

"Rennrad auf Grund der Feldwege unbrauchbar." Quatsch! Ich fahre mit meinem Rennrad sogar von 2000 m hohen Bergen herunter, nur langsamer als mit MTB.

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Hallo, ich würde dir von einem Rennrad abraten, vor einem gebrauchten sowieso. Da, es kommt auf deine Körpergröße und Schrittlänge darauf an, welche Rahmenhöhe du benötigst.

Über den Daumen kann man sagen bei einer Körpergröße von 1,65 cm wäre eine Rahmenhöhe von 48 cm die ungefähre Größenordnung. Es gibt auch Rennrahmen für Frauen, die sind aber auf dem Gebrauchtmarkt fast nicht zu finden.

Dann bedenke, dass du zur Arbeit nicht in Raddress, sondern mit ganz normaler Kleidung. Bei Regen, da ja keine Schutzbleche montiert sind, sieht dann dein Po und Rücken wie ein Streußelkuchen aus.

Deine Tasche Korb, oder was immer du von zuHause mitnimmst, oder nach der Arbeit einkaufen, wo möchtest du das alles unterbringen? Es feht ein Gepäckträger. Es fehlt eine Lichtanlage, die dummerweise hier in Deutschland mit einem Dynamo betrieben werden muß. Es fehlt ein Kettenschutz. Wie schnell ist da mal ein Hosenbein in der Kette. Nicht nur dass die Hose schmutzig wird, sondern, dass man auch auf die Nase fallen kann.

Auf dem Gebrauchtmarkt wirst kein solch bestücktes Rennrad finden, da ein Rennrad ein Sportgerät ist, das diese Dinge alle nicht braucht. Wenn du all die Dinge nachträglich vom Fachhändler montieren lässt, dann kommst du locker auf einen Gesamtpreis, wo du dir ein wundersschönes neues Treckingrad mit guter Ausstattung kaufen kannst. Würde mich interessieren, wie du meine Antwort auf deine Frage einchätzt, ob sie lehrreich und aufklärend war, oder du immer noch ein Rennrad kaufen möchtest.

Danke, die Antwort war sehr hilfreich. Das mit der Kette und den Schutzblech hab ich bislang garnicht so nicht beachtet. Gepäcksträger will ich eben keinen haben. Ebenso das Licht, hab ich ein zugelassenes zum anklipsen.

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Für ein Rad für den täglichen Gebrauch bei Wind und Wetter würde ich dir - im Gegensatz zu einigen Vorschreibern - durchaus zu einem Gebrauchten raten.

Dass die Rahmengröße von deiner Schrittlänge abhängig ist, sollte kein Ausschlusskriterium sein, zumal es Gebrauchte in einer ebensolchen Auswahl an unterschiedlichen Rahmengrößen gibt, wie Neuräder.

Warum es unterschiedliche Rahmen für Frauen und Herren gibt, habe ich bis heute nicht verstanden. Die einzigen Berührungspunkte zwischen Fahrer und Rad sind Sattel, Lenker und Pedalen. Wie diese drei Baugruppen untereinander verbunden sind dürfte für den Fahrer ziemlich egal sein. Einzig auf die zueinander stehenden geometrischen Abmessungen kommt es an. Im Rennsport gibt es ja auch keine unterschiedlichen Rahmen für Männlein und Weiblein. Hier zu unterscheiden ist Blödsinn.

Du solltest jedoch vom Straßenprofil abhängig machen, ob ein Rennrad mit 8mm Latschbreite tatsächlich geeignet ist oder doch besser ein Trekkingrad.

Ein Rennrad ist außerdem schmutzanfällig. Ich weiß ja nicht, wie viel du ausgeben möchtest oder kannst. Es gibt Fahrräder mit einer sog. Rohloff-Schaltung. Die Vorteile sind: Schaltvorgänge auch unter Last möglich und gekapselte Kette möglich, also nie wieder Kette und Schaltung putzen. Nachteile: Preis und etwas schlechterer Wirkungsgrad.

Schutzbleche für Rennräder gibt es auch zum Nachrüsten.

Ansonsten kann ich dir empfehlen, achte einfach darauf, dass du dir ein Rad mit marktgängigen Komponenten wie z. B. Shimano kaufst. Und dann bitte nicht die Billig-Modelle, sondern Sora oder besser.

Für das Zwicken am Popöchen ist nur der Sattel zuständig. Ich habe auch noch nicht herausgefunden, wie der optimale Sattel beschaffen sein muss. Ob mir ein Sattel passt, kann ich frühstens nach 300km Probesitzen sagen.

Guter Entscheid! Leute, die sich mit langsamen schweren Rädern abmühen sind einfach Idioten. Ein Rennrad fährt bis zu 20km/h fast von selbst. Aller Schnickschnack, die das Gewicht und den Luftwiderstand erhöhen, gehört weg. Für Regen und Schnee wäre es aber besser, ein langsameres geschützteres zu haben als Zweitrad.

Rennräder sind von der Uebersetzung her aber immer zu stark orientiert an hochtrainierten jungen Männern, die ohne Gewicht und im Flachland herumrasen. Deshalb habe ich meinen Rädern immer vom Kauf an eine MTB-Uebersetzung verpasst.

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