Remax / Immobilienmakler

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2 Antworten

Hallo Mikeymachine,

als Joeys Franchisenehmer kennst Du Franchising vermutlich ja bereits sehr gut.

Vorausgeschickt aus eigener Erfahrung und nach 15 Jahren mit RE/MAX (bin immer noch mit viel Freude dabei): Generell kann man als Immobilienmakler mit Vollzeit-Einsatz sehr gutes Geld verdienen. Egal ob mit oder ohne Unterstützung einer Marke und eines Netzwerks.

Sich einem Franchisesystem anzuschließen hat verschiedene Seiten. Ich persönlich würde jedoch niemals auf eine Marke und ein Netzwerk in meiner Arbeit als Immobilienmakler verzichten wollen. Damit habe ich viel Lehrgeld gespart und erheblich mehr Aufträge erhalten. Denn als Makler ist das Wichtigste die Objektakquise und bei der Überzeugung eines Eigentümers spielen Vorteile, die einem ein Franchise bietet eine große Rolle - egal ob RE/MAX oder ein anderes bekanntes System.

Wie in jedem Unternehmen gibt es bei RE/MAX Kollegen die eine gemütliche 5 Tage-Woche machen und sehr gutes Geld verdienen und Kollegen, stramme 7 Tage arbeiten und kaum über die Runden kommen. Es hängt besonders davon ab, welche Dinge man in der Zeit tut und nicht so sehr welchem Unternehmen man angehört oder wie viel Zeit man investiert.

Der Maklerjob ist durchaus mit späten Arbeitszeiten und Wochenenden verbunden. Auch für den Bürobetreiber aber ich kenne auch Bürobetreiber, die nur 3 oder 4 Tage in ihrem Büro arbeiten :-) Viel - auch der Ertrag - hängt eben davon ab, wie viel Zeit und Geschick ich als Bürobetreiber in mein Eigengeschäft als Makler stecken will.

Gerne können wir dazu auch nochmal detailliert sprechen.

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Als ehemaliger Master-Franchise Inhaber kann ich nur den wohlgemeinten Rat geben, dass Du Dich GRÜNDLICHST im voraus informierst, und zwar nicht nur bei den deutschen Master-Franchise Inhabern, sondern auch bei den bestehenden Franchiseunternehmen. Es wird Dir sicherlich eine rosarote Zukunft aufgezeichnet, weil viele daran verdienen, wenn Du eine Franchise erwirbst. Letztendlich ist allerdings die ungeschriebene Einstellung eines des Vogel friss oder stirb. Ich habe sehr viel Geld mit diesem Unternehmen in den Sand gesetzt und meine Ehe ruiniert, bin also vorbelastet. Ob das akquisitorische Potential dieser Marke grösser ist als die Franchisegebühren möchte ich anzweifeln. In einer Reihe von Regionen verdienen die Makler und Büros nicht genug, so dass wahnsinnig viel Akquise neuer Franchisenehmer betrieben wird, weil die Regionen einzig und alleine das Wachstum an Franchisenehmern zählt. Ausserdem gibt es überall in dem Unternehmen erhebliche Fluktuation bei den sog. selbständigen Maklern oder Lizenznehmern, so dass der Bürobetreiber oftmals alle Hände voll zu tun hat, zu rekrutieren. Um allerdings ein passives Einkommen durch Lizenznehmer zu generieren, muss das Büro schon ziemlich gross sein und hohe Umsätze einfahren. Je mehr Zeit man mit Rekrutieren aufwendet, desto weniger bleibt für die eigentliche Maklertätigkeit, die ja zumindest in der ersten Zeit lebenswichtigen Umsatz bringt, es sei denn, man besitzt ein mehr als bequemes Polster an Eigenkapital...

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Kommentar von mikeymachine
26.06.2014, 00:50

Ich danke für Ihre Antwort und würde mich gerne mal noch näher im Detail mit Dir unterhalten. Ich bin Franchisenehmer von Joey´s Pizza, in Offenbach, seit 7 Jahren und weiß was Franchising bedeutet.

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