Religionskritic

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25 Antworten

Hallo IlJuventino,

die Frage, warum Gott Böses zulässt, wird in dieser Zeit von sehr vielen Menschen gestellt. Sie ist jedoch keine Frage philosophischer Natur, denn wie könnte uns die Philosophie Antworten auf Fragen geben, die Gott selbst betreffen? Auch macht es keinen Sinn, anzufangen darüber zu spekulieren. Wäre es nicht viel besser, denjenigen zu befragen, der diese Frage auch betrifft, Gott?

Nun können wir Gott ja nicht direkt die Frage stellen, warum er so viel Schreckliches zulässt. Dennoch ist in seinem geschriebenen Wort, der Bibel, die Antwort zu finden. Wenden wir uns also ihr zu, um mehr zu erfahren.

Um die Frage umfassend zu beantworten, muss man an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückgehen. Dazu wäre es wichtig, folgende Begebenheit nachzulesen, die sich damals zutrug. In 1. Mose 3, Vers 1 - 5 heißt es: "Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?“ 2 Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. 3 Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘ “ 4 Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. 5 Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

Auch wenn heutzutage viele diesen Bericht belächeln, liegt doch gerade hier der Schlüssel zur Beantwortung der Ausgangsfrage. Dass bei dieser Begebenheit nicht eine buchstäbliche Schlange sprach, sondern in Wirklichkeit jemand anderes dahinter stand, zeigt ein Vergleich mit Offenbarung, Kapitel 12, Vers 9. Dieser Text verdeutlicht, dass sich Satan der Teufel im Garten Eden einer Schlange bediente, sie sich quasi zu einem Werkzeug machte.

Wenn wir die vorhin zitierte Bibelstelle ( 1. Mose 3:1-5) analysieren, fällt auf, dass der Teufel mit seiner Behauptung "ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben" Gott als Lügner darstellte, denn Gott hatte ja zu Adam gesagt, auf seinen Ungehorsam stünde der Tod. Damit stand plötzlich eine Behauptung im Raum, die geklärt werden musste. Dazu wurde Zeit benötigt. Mit der Behauptung Satans war mehr verbunden, als es zunächst scheint.

Da er Gott als Lügner abstempelte, behauptete er im Grunde, er wäre ehrlicher als Gott. So sagte er eigentlich sinngemäß zu Eva: Gott lügt euch an, aber ich sage euch die Wahrheit. Damit hatte er eine Streitfrage sittlicher Natur aufgeworfen. Gott entschied sich dafür, den Ankläger nicht sofort zu vernichten, da dadurch die erwähnte Streitfrage nicht mehr hätte geklärt werden können. Außerdem wusste er, dass es am besten war, Zeit vergehen zu lassen, damit die Wahrheit letztendlich ans Licht kommen würde.

Kehren wir noch einmal zum Ausgangstext aus 1. Mose 3:1-5 zurück. Was behauptete Satan, was noch passieren würde, wenn Eva von der verbotenen Frucht äße? Er sagte, Ihr würden "die Augen geöffnet werden" und sie würde "wie Gott" werden, "erkennend Gut und Böse". Damit unterstellte der Teufel Gott, er würde den Menschen etwas Gutes vorenthalten. Das war somit eine weitere, heftige Anschuldigung. Mit anderen Worten ließ Satan durchblicken, dass es Eva - und im weiteren Sinne allen Menschen - besser erginge, wenn sie ein Leben frei von göttlicher Bestimmung leben würden.

Damit diese Anklage widerlegt werden konnte, entschied sich Gott auch in diesem Fall dafür, Satan den entsprechenden Beweis erbringen zu lassen. Damit sind wir beim zentralen Punkt: Gott erlaubte Satan, eine gewisse Zeit lang über die Welt zu herrschen. Das erklärt, warum es heute und in all den Jahrhunderten zuvor, so viel Leid gegeben hat, denn tatsächlich beherrscht nicht Gott diese Welt, sondern Satan der Teufel. Das geht deutlich aus folgendem Bibeltext hervor: " Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist." (1. Johannes, Kapitel 5, Vers 19).

Fortsetzung...

Fortsetzung...

Obwohl also Gott das Leid eine bestimmte Zeit zulässt, heißt das nicht, dass er nur gleichgültig zusieht. Aus der Bibel geht nämlich hervor, dass Gott für uns da ist, wenn wir Ängste und Sorgen haben. Das zeigt beispielsweise, was der berühmte König David, der in seinem Leben viel durchmachte, gemäß Psalm, Kapitel 31, Vers 7 sagte: "Ich will frohlocken und mich freuen in deiner liebenden Güte, Da du meine Trübsal gesehen hast; Du hast gewußt von den Bedrängnissen meiner Seele."

Für David war es also ein echter Trost, zu wissen, das Gott alles sah, was er durchmachte. Da Gott sich seit den Tagen Davids nicht geändert hat, nimmt er ebenso das Leid in der heutigen Zeit war, und er hat beschlossen, es nicht auf ewig zuzulassen.

Die Bibel zeigt mehrfach sehr deutlich, dass Gott dem Teufel bald das Handwerk legen wird und dann dem Leid für immer ein Ende machen wird. Interessant dazu ist folgende Aussage: "Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen" (1. Johannes 3:8). Ja, es kommt der Zeitpunkt, da Gott bald dafür sorgen wird, dass der Teufel keinen weiteren Schaden mehr anrichten kann. Ist das nicht ein sehr tröstlicher Gedanke?Wie Du also siehst, gibt es von Seiten Gottes sehr wohl eine Antwort auf Deine Frage. Es gibt sicher noch einiges mehr dazu zu sagen, doch das mag den Rahmen hier sprengen.

Liebe Grüße

Philipp

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Die Dinge passieren durch die Trennung von Gott. Ich definere Gott als die Gesamtheit der Erfahrungen des gegenwaertigen Momentes, auch Schoepfung genannt. Kommt es zur Trennung, dann ist Wahnsinn, Hoelle und Leid die Folge, das ist genau das, was die Menschheit  durchmacht! Die Trennung (auch Suende genannt) ist das Problem, wenn sich jemand getrennt von allem was existiert erfaehrt. Das ist Hoelle. Die schlimmen Dinge passieren, weil sich jemand nicht Gott zugehoerig fuehlt , sondern sich nur selbst reflektiert. Mit anderen Worten, wenn das Meer die goettliche Schoepfung ist, dann sind die Wellen die Menschen und nehmen sich so sehr wichtig, obwohl sie immer nur das Meer sind. Alles Gute!

Die Dinge passieren durch die Trennung von Gott.

Also die Trennung von Gott löst tektonische Plattenbewegungen aus, und diese wiederum Erdbeben, und diese wiederum Tsunamis........

Ist schon wirklich interessant euer Glaube. Ihr glaubt das Gott die Welt erschaffen hat, mit Erdkern, Magma, Tektonischen Platten und allem...............................aber wenns in dieser Schöpfung dann mal scheppert, und die Folge Erdbeben, Tsunamis, Tod und Elend sind,.......dann war es auf einmal der böse Mensch.

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Vieleicht wollte das Gott sogar dass es passiert, für uns Menschen ist der Tod etwas schreckliches aber wer weis, wenn es ein Leben nach dem Tod gibt wie es ja laut vielen Religionen beschrieben wird, kann es doch sein das diese Menschen jetzt alle im Paradies sind und sogar ein besseres Leben führen als wir! Vieleicht ist der Tod keine Bestrafung sondern ne Belohnung. Das wissen wir doch alle nicht! Vllt sind die verstorbenen im Paradies und ernähren sich mit goldenen Erdbeeren schauen uns zu und denken sich haa die armen Leute auf der Erde;-) Wer weiß...

und wenn sie nicht gestorben sind .............

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Ich denke man muß unterscheiden zwischen dem Bösen und dem Leid.

Das Böse kommt nicht von außen in den Menschen , sondern aus seinem Herzen. Das Böse hat weder Gott geschaffen, noch ist er direkt oder indirekt daran Schuld bzw. will es.

Das Leid ist ein Mysterium, denn dies läßt Gott zu, aber es bewirkt dann Gutes für die Menschen insbesondere für die Seelen und das ewige Leben.

So gesehen ist Leid im Ergebniss nichts Böses, obwohl es viele menschen so sehen und es versuchen zu umgehen. Ich weiss nicht, warum Leid und Liebe benötigt werden, um das Böse zu besiegen,ich weiss nur, daß der Kampf zwischen der Liebe der Guten und dem Haß der Bösen Leid verursacht.


Wenn es einen Gott gibt, wieso passieren dann schlimme Dinge wie Naturkatastrophen, Morde etc 

Das ist eine, bzw. wohl eher die, naive Frage.

Eigentlich ist per se klar, dass dem so ist. Gott ist eben so definiert, dass er das zulässt.

Außerdem hast du vergessen einzuflechten, dass es sich um einen die Menschen liebenden Gott handelt - sehr wichtig!

Ich persönlich halte das für so ziemlich das schwächste Argument gegen eine Existenz eines Gottes überhaupt. Ich glaube nicht, dass es ein endliche Zahl völlig legitimer Antworten auf diese Frage gibt. Da ich Gott aber nicht nach dem Warum fragen kann, kann ich sie dir nicht beantworten.

Ich sehe es so: Es gibt Menschen. Menschen sind nicht perfekt. (Das können sie auch nicht sein.) Da sie nicht perfekt sind, ist klar, dass es zu Problemen zwischen Menschen kommt. Warum sollte es so sein, dass eine nicht perfekte Menschheit nicht auch sehr schlimme Dinge tut? Ich sehe nicht, warum das so sein sollte. 

Außerdem macht die Menschheit eine Entwicklung durch. Das ist für mich der Sinn hinter dem Ganzen. Die große Aufgabe sozusagen: Die Herausforderungen zwischen Menschen und der Umwelt des Menschen zu meistern. Und zwar immer besser, also als Prozess, als eine stetige Weiterentwicklung.


Daß Menschen bei negativen Ereignissen nach Gott fragen um dann demonstrativ und aus Protest nicht an ihn zu glauben, ist schon eine merkwürdige Verhaltensweise. Gott sitzt nicht auf der Anklagebank - wer so denkt, irrt sich gewaltig. Der Mensch steht in der Schuld Gottes und nicht umgekehrt. Wenn Gott eine perfekte und heile Welt zur Verfügung gestellt hätte, indem er jede Lüge und jedes Unglück und jedes Leid vom Menschen strikt ferngehalten hätte, wäre der Mensch dann glücklich und frei? Wäre er gläubig? Es geht um eines: Wahrheit! Die Wahrheit den Menschen und Gott betreffend.

Gott belügt den Menschen nicht und macht ihm nichts vor. Vor allem, er respektiert ihn und zwingt ihm nicht seinen Willen auf. Das Problem sind nicht die Unglücke und die Kriege sondern die zerbrochene und gestörte Verbindung zwischen Schöpfer und Geschöpf, zwischen dem Menschen und Gott, zwischen dir und Jesus Christus. In einer perfekten Umgebung (die es am Anfang ja gab) würde der Mensch auch schnell in Sünde fallen und die Welt ins Unglück stürzen. Die Verantwortung die uns von Gott übertragen wurde, haben wir mißbraucht (1. Mose 1,28). Sowohl der Mensch als auch die Natur leidet unter den Folgen der Sünde. Was man sät, wird man ernten und der Lohn der Sünde ist der Tod (Römer 6,23).

Gottes Mittel zur Errettung sind Gnade, Liebe und Neugeburt durch das Evangelium Jesu Christi (Johannes 14,6). Die Frage darf nicht lauten: Wo ist Gott? Warum lässt ER Unglücke zu? Sie muß heißen: Wo ist der Mensch ohne Gott? Und auch: Was muß noch alles passieren damit der Mensch endlich einsieht, daß er Gott nötig hat und sich nicht selbst helfen kann? Das Leben ist sinnlos ohne Gott und es gibt keine Alternative zum Glauben an Jesus Christus. Nicht wer Gott sieht glaubt; sondern wer Gott glaubt, der sieht! Wer es glaubt, wird selig (Hebräer 7,25).

Gott sitzt nicht auf der Anklagebank - wer so denkt, irrt sich gewaltig.

Selbst sein auserwähltes Volk, die Juden, haben das zu KZ-Zeiten aber völlig anders gesehen. Und jeder der anders darüber urteilt soll erstmal vergleichbares Leid ertragen, und dann nochmal darüber nachdenken.

Der Mensch steht in der Schuld Gottes und nicht umgekehrt.

Ich stehe in keiner Schuld irgendeines Gottes. Sprich also bitte nur für dich, wenn du das für dich persönlich glaubst. Aber viele Milliarden Menschen sehen das völlig anders. 

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@Phylangan

1. Johannes 1, 8-10:

"Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns".

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@joergbauer

Als sie mitten in den Wald gekommen waren, sprach der Vater: »Nun sammelt Holz, ihr Kinder, ich will ein Feuer anmachen, damit ihr nicht friert.« Hänsel und Gretel trugen Reisig zusammen, einen kleinen Berg hoch. Das Reisig ward angezündet, und als die Flamme recht hoch brannte, sagte die Frau: »Nun legt euch ans Feuer, ihr Kinder, und ruht euch aus, wir gehen in den Wald und hauen Holz. Wenn wir fertig sind, kommen wir wieder und holen euch ab.

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@Phylangan

Genau das ist dein Problem - du kannst nicht unterscheiden und wirst zynisch!

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@joergbauer

da liegst du falsch. Ich kann sehr gut unterscheiden. Aber warum sollte ich? Für mich gibt es bei beiden Geschichten keinen Unterschied.

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@Phylangan

Warum? Weil es ja sein könnte, daß Gott existiert und die Bibel recht hat - darum! ;-)

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@joergbauer

Lieber Jörg, ich habe deine Antwort kommentiert, weil du dir anmaßt diskriminierende Behauptungen über ALLE MENSCHEN AUF DIESEM PLANETEN aufzustellen. Deshalb habe ich dich darauf hingewiesen, dass du bitte bzgl. deines Glaubens NUR FÜR DICH sprechen solltest. 

Darauf hin zitierst du kommentarlos eine Stelle eines Buches. Ohne Erklärung, ohne Bezug, einfach so. Also habe ich mir erlaubt das gleiche zu tun und habe eine Stelle aus einem buch zitiert. 

Daraufhin unterstellst du mir Unfähigkeit und Zynismus. 

Ich frage dich, wieso ist wieder einmal deine Stelle eines Buches "besser" als meine? Immerhin könnte es ja, deinem Credo nach, genauso wahrscheinlich sein, das wir alle von der großen Hexe im Knusperhäuschen gesteuert werden. Vielleicht sind wir alle nur Hänsels und Gretels im großen Universum der Knusperhexe. 

Wenn man schon von etwas ausgehen sollte, dass es wahr sein könnte, dann wende dieses Credo bitte konsequent auf alles an. und da hättest du dann wahrlich eine Menge zu tun. 

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@joergbauer

Siehste du, das alte Problem. 

Ich schreibe nur, dass du mit deinen radikal religiösen Äusserungen bitte etwas vorsichtiger sein sollst, und nicht alle 7 Mrd Menschen über einen Kamm scherst. 

Nett, freundlich, völlig Wertfrei von falsch oder richtig. 

Aber am Ende des Tages geht es DIR ja nur darum, dass du mit deinem Glauben richtig liegst. Alles andere kannst du ja gar nicht tolerieren, weil es ja deine heile Welt kaputt machen würde. 

Schade eigentlich!

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@Phylangan

Nicht ich habe recht (ich kann auch daneben liegen) aber die Bibel hat recht - darum geht es! Und nur weil du meine Aussagen ständig so liest, als spreche ich für alle, muss es nicht so sein. Du interpretierst das nur so. Ich spreche für mich und hoffe die Gläubigen können das biblisch auch so sehen - sonst nichts.

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@joergbauer

Naja, DU sagst, das die Bibel recht hat. Sogar die Kirche, die ja für das Buch verantwortlich ist, das du Bibel nennst, sagt das inzwischen nicht mehr zu 100%. 

Also ist es doch nicht ganz unerheblich was du sagst. Und wenn du selber zugibst das du falsch liegen könntest, wieso ist dein Wahrheits-Glaube an die Bibel frei davon? Vielleicht liegst du ja auch im Bezug auf die Bibel daneben?

Ich lese deine Aussagen so wie du sie schreibst. Wenn du schreibst....: 

Der Mensch steht in der Schuld Gottes und nicht umgekehrt.

... dann meinst du damit ja wohl die gesamte Menschheit, oder etwa nicht? Und somit sind wir wieder bei meinem ersten Kommentar zu dieser Antwort.

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 Der Schlüssel hierfür liegt in dem Umstand, daß unsere Welt bzw. das ganze physische Universum nicht vom höchsten Herrn erschaffen worden ist und auch nicht von Ihm regiert wird, sondern von einem unvollkommenen Untergebenen. Deshalb ist auch die Schlussfolgerung, daß der Schöpfer und Herr dieser Welt nicht ganz Liebe und Güte ist und sein kann, vollkommen richtig. Wenn man nun einwendet, das Problem wurde dadurch nur in den Hintergrund gedrängt und eine wirkliche Lösung nicht angeboten, halten wir trotz alledem dagegen, daß ein allwissender, höchster Wille diese Ordnung erschuf und sie für den vorgesehen Zweck die denkbar beste ist.

Die Welt ist ein Schauplatz des Kampfes, der Schmerzen und des Todes und muß notgedrungen unvollkommen erscheinen. Sie ist ein Gefängnis, eine Besserungsanstalt und ein Krankenhaus. Sie war indes nie dazu ausersehen, eine Stätte des Glücks zu sein und wird es auch nie werden. Der Herr dieser Welt, selbst unvollkommen, sieht seine Hauptaufgabe darin, die Seelen hier so lange wie möglich festzuhalten und sie dem Leid und dem Bösen auszusetzen, bis sie genug davon haben und nach einem Ausweg suchen. Nur zu diesem Zweck wurde ihm dieses Reich übertragen. Wenn der Mensch zu dieser Einsicht gelangt, hat er das Schulungsziel erreicht. Seine Entwicklung hier ist nun beendet, und ihm stehen höhere Welten offen. Der sinn seines Aufenthaltes in dieser Region des Kummers und der Sorge hat sich erfüllt, und der höchste Vater ist gerüstet, ihm zu Hause ein königliches Willkommen zu bereiten.

Viele Christen behaupten immer, Gott habe den Menschen den freien Willen gegeben und greift deswegen nicht ein.

 Das funktioniert natürlich nur bei Katastrophen, die der Mensch verursacht hat. Bei Naturkatastrophen greift er auch nicht ein, dafür gibt es kein Argument. Man könnte jetzt sagen, dass Gott zwar alles erschaffen hat, aber nicht mehr in seine Schöpfung eingreift. Dann wäre man beim Deismus, dieser wird aber von den Christen klar abgelehnt. Übrig bleibt, Gott will nicht eingreifen, weil er nicht allgütig ist. Oder er kann nicht eingreifen, weil er nicht allmächtig ist.

Beides wird von den Christen klar abgelehnt - sie können es nicht rechtfertigen oder vernünftig erklären, warum Gott allerlei Katastrophen HEUTE zulässt. Zu biblischen Zeiten hat Gott sehr oft eingegriffen. Beim Auszug der Israeliten aus Ägypten, beim Turmbau zu Babel - und jetzt kommt das Banal-Beste: 

Er hat einen Mann namens Onan getötet, weil er seine Schwägerin nicht geschwängert und zur sexuellen Befriedigung benutzt hat!  

Und da will dir einer erzählen, Gott respektiert den freien Willen der Menschen und greift nicht ein? Das hat kein biblisches Fundament.

Gott greift in der Bibel dauernd ein - komisch, erst seitdem die Bibel fertig ist macht er nichts mehr...

Er hielt es für nötig, Onan zu töten, aber Hitler und Stalin waren wohl nicht schlimm genug...Ist das ein gerechter Gott? 

-Habe das hier aus einem vorherigen Beitrag von mir kopiert, hielt ihn aber auch bei dieser Frage für passend -^^

Nun gut was Christen ablehnen oder nicht, hin oder her - es ist offenkundig, dass die z. B. von der katholischen Kirche vertretenen Ansichten nicht alle korrekt sein können. Und das die Bibel kein Mathematiklehrbuch ist. Wer dem einen oder/und dem anderen uneingeschränkt Glauben schenkt, darf das gerne tun, ist dann aber auch nicht kompetent, (bestimmte) Fragen zu Gott zu beantworten. [Was nicht heißen soll, das andere das könnten.]

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Hallo LibertyFire  Die Bibel ist kein Buch das man nach einmal lesen aburteilen kann. Sie ist durch die vielen Übersetzungen nicht sofort zu verstehen. Und die Worte mit denen sie aufgeschrieben wurde lesen wir so wie sie da stehen. Und dann wie es unser Verstand nachvollziehen kann. Ich lese seit 12 Jahren in der Bibel immer und immer wieder. Und ich kann dir nur eines dazu sagen. Niemand kann Gott, Jesus und den heiligen Geist mit einer einzig gestellten Frage, die ja eingegrenzt ist vollauf erklären. Denn trotz eines Bibelstudiums wird man immer wieder im Laufe einer Zeitentwicklung neue Erkenntnisse hinzugewinnen. Und dann bleibt da ja immer noch das man Gott nicht beweisen kann, weil man ihn nicht sieht. Darum wird es immer wieder Fragen in Bezug auf Gott geben. Und darum bleibt letzendlich immer nur eines ich glaube an Gott oder ich glaube nicht an Gott. Liebe grüße Brighet

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Wir sind hier auf der Erde um zu begreifen und zu wachsen.Unsere Seele muß wachsen das geht nur wenn man auch mal was schlimmes erlebt! Gott weiß was du schlimmes erlebt hast und achtet es sehr!

Hiob 34,10

Darum hört mir zu, ihr weisen Männer: [a ] Es sei ferne, daß Gott sollte gottlos handeln und der Allmächtige ungerecht;a) Kap 8,3; 5. Mose 32,4; 2. Chr 19,7--------------------------------------------------

wenn gott wollte dass es uns nur gut geht dann würde er nicht diese welt erschaffen sondern uns gleich in den himmel schicken. die 3 weltreligionen basieren darauf dass dieses leben eine art test für uns ist und wenn wir gut abschneiden werden wir nach dem tod dafür entsprechend belohnt. (zumindest im islam kenn mich mit den anderen weniger aus)

Gehst du also davon aus, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und dieses jetztige Leben nur testet, ob wir gut sind, oder nicht, um uns dann entsprechend im Leben nach dem Tod zu "platzieren" in (einfach gesagt) himmel oder hölle?

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@IlJuventino

etwas ahnung von religionen sollte man schon haben, wenn man eine solche fragen stellt. die lehren erklären schließlich teilweise. außerdem gibt es religionen und diese frage schon etwas länger, als daß sie heute unverhofft auftaucht.

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unter anderem ja. laut meinem glauben ist dieses leben aber hauptsächlich dazu da damit wir zu allah beten. dafür werden wir dann belohnt oder bestraft wenn wir nur schlechtes getan haben

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@RangerRubber


 ist dieses leben aber hauptsächlich dazu da damit wir zu allah beten.

Ich hoffe doch sehr, dir ist wenigstens tief in dir klar, dass das sinnfrei wäre.

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fluffiknuffi wenn man daran nicht glaubt kommt es einen natürlich komplett sinnfrei vor. und beten ist ja natürlich auch nicht das einzige was man tun muss. aber gott erschafft uns doch nicht einfach damit er unseren alltag beobachten kann sondern damit wir ihm dienen

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Du bist ja eine echt drollige Barbie.

Schneid dir die Antwort aus der Rippe, da hast du ja ein gutes Vorbild.

Und Dank kannst du denen sagen, die so intelligent wie deine Püppchen und Stofftiere daherkommen.

Ich jedenfalls bin froh, dass meine Kinder noch leben. Wenn eines von ihnen stürbe, wäre das das schlimmste überhaupt. Nachdem so langsam erst die Älteren und danch die Gleichaltigen sterben, und ich nach wie vor hoffe, alt zu werden, aber nicht meine Kinder zu überleben.

Ohne den Schmerz des Lebens erfahren zu haben, kannst du überhaupt nicht mitreden. Und wenn du mitreden könntest, würde ich dir genau die Antworten geben, die du nicht hören willst.

Wie erbärmlich ist es, zu fragen, ohne die Antwort zu akzeptieren? Barbie halt.

Was? Hast du dich in der Frage verirrt? Wenn nicht dann erklär was du meinst ich verstehe das grade nichg

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der hauptgrund wird wohl die unerklärlichkeit von ereignissen und taten sein. hat man einen gott/götter, kann man ihn/diese dafür verantwortlich machen.

Also vorausgesetzt das einen Gott gibt vielleicht lässt er uns einfach machen und sieht nur zu. Vielleicht ist Gott auch nur wie ein kleines Kind mit einer Lupe und wir sind für ihn nur Ameisen. Vielleicht ist er nur ein Sadist und quält uns gerne.

Mit unserer Existenz? 

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Sowas macht einen Sadisten eben aus 😂

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@Ghoul7

na dann möchte ich mal die kommentare von dir lesen wenn er sich wirklich in allem was du tust einmischen würde, denn ich denke das es dir vielleicht schon des öfteren auf den keks gegangen ist wenn deine Eltern sich in allles eingemischt haben oder einmischen würden. Aber vielleicht würde es dir ja besser gefallen wie eine Marionette an der Strippe dein Leben zu voll bringen. Wenn du in die Disco willst und Gott zieht an der Strippe und hält dich fest, so das du keinen Schritt gehen kannst. Würde das toll sein? Das wäre sadistisch oder egoistisch??

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Glaubst du nicht das ein ,,allmächtiges Wesen" in der Lage ist uns zu manipulieren ohne das wir es merken ?

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Wenn es Friseure gibt, warum laufen dann welche mit verfilzten oder gar schrecklichen Haaren rum? Nene es gibt keine Friseure

Wenn du Gemüse pflanzt und dich um alles so gut du kannst, kümmerst, warum wächst manches Gemüse gut, und manches weniger gut?

Denkst du also quasi, das gott tut was er kann, dass gleichgewicht auf der welt aber nicht gehalten werden kann weil es unmöglich ist?

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Sie steht nicht nur Hippiezeugs sondern mag auch die Action.

Einfache Frage einfache Antwort: Gäbe es keine Probleme morde etc. wären wir nicht auf dieser Welt, sondern wären schon im Paradies. Dadurch das der Mensch getestet werden soll ( Im Islam ) oder der Vorgänger Adam die Erbsünde begangen hat ( im Christentum ) sind wir hier. Je nach dem woran man glaubt.

Das irdische Leben des Menschen ist eine Probezeit.

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Dazu mal zwei interessante und empfehlenswerte Artikel: http://www.jesus.ch/lebenshilfe/krankheitsbilder/103989-warum_laesst_gott_das_leid_zu.html

Unser ewige Gott schuf den Menschen Ihm zum Bilde (1.Mose 1,26), dieser Ihm aber nicht gehorchen wollte (1.Mose 3,6).

Da Gott dem Menschen freien Willen einschuf, ist dieser selbst für seine Misere schuld (5.Mose 28,45).

Doch um diese Menschen am Ende doch zu retten, gab sich Gottes Sohn als physischer Mensch auf diese Erde, um für uns zu sterben und uns so die Gelegenheit zu geben, ewiges Leben zu erreichen (Röm.6,23).

Durch den "Gott dieser Welt" (2.Kor.4,4) wurden die Menschen zur Sünde verführt, aber durch das Opfer Christi wird dieser "falsche Gott" (Offb.12,9) am Ende vernichtet (Offb.20,10).

In Gottes Reich werden alle Menschen wieder zum Leben kommen und dann ihren falschen Weg erkennen und bereuen (Offb.20,5.13).

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