Religionsfreiheit was stimmt nicht mit meinen Eltern?

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8 Antworten

Mach eine gute Ausbildung, verdien geld, zieh aus, dann können sie dir keine Vorschriften mehr machen.

Die Voraussetzung für Freiheit ist Unabhängigkeit. Unabhängig bist du, wenn du für dich selbst sorgen kannst, dir deine eigene Wohnung leisten kannst, etc.

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Kommentar von Douniaslimani
02.02.2016, 20:33

Hab ich e vor und danke für die Antwort..im Moment mach ich e was ich will und sie müssens halt akzeptieren also ja hahah is mein Leben nicht deren..

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Ich bin Ü-30 und meine Mutter texted mich noch mit ihrem abergläubischen Eso-Müll zu. Das versteht die auch net aber es gibt einfach Leute die haben ausser ihrem künstlichen Glauben keinen.

Am Ende glaubt jeder von uns ob er will oder nicht. Es ist nur die Frage ob man sich das gewählt hat oder ob es auferzwungen wurde.

Ich kann zu deinem Problem nur Sagen, sei froh in D zu leben und das unsere Vorfahren so weise waren sich ein Megagemetzel zu liefern, das so übel ausging das man am ende eingesehen haben es bringt nichts anderen seinen Glauben aufzwingen zu wollen.

Dadurch wurde der Glaubenszwang aufgelöst, aus dem etwas später die Meinungsfreiheit entstanden ist.

Aus Erfahrung sag ich dir, es gibt keinen anderen Weg als dich so schnell wie möglich unabhängig zu machen. Dann haben sie kein Druckmittel mehr gegen dich in der Hand. Wenn sie dir auf den Sack gehen musst du dich dann ja nicht mehr mit ihnen abgeben.

Es gibt Menschen die kommen irgendwie damit klar das sie IHRE Sicht auf die Welt nicht jedem anderen aufbürden können und viele die kommen damit nicht klar.

Erst wenn du in einer besseren Verhandlungposition bist kannst du quasi ein "Ultimatum" stellen. So lange musst du wohl durchhalten und fleißig auf dein Ziel der Unabhängikeit hinarbeiten.

Dann müssten die sich entscheiden was ihnen wichtiger ist. Du als ihre Tocher oder die Tatsache das du dein Leben nicht nach ihren Vorstellungen lebst. Aber bis es soweit ist, halt besser die Füße still.

Wenn man Sektenanhänger (ich habe jetzt diesen Ausdruck gewählt da Fundamentalist falsch verstanden werden könnte) provoziert nimmt das kein gutes ende. Die werden irgendwann richtig aggresiv und versuchen alles zu tun nur das alles so läuft wie die es sich vorstellen. Vor allem wenn sie das gefühl bekommen das jemand sein leben selber in die Hand nimmt.

Mehr kann ich dazu net raten aber des Problem gibt es mit allen möglichen Glaubensrichtungen, den etablierten wie den nicht etablierten...........

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In Deutschland kannst du auch unter 18 nicht zur Religion gezwungen werden. Bitte betrachte es mal aus einer anderen Sicht:

Im Judentum und im Islam (beide verwand) gilt die Abstammungsreligion. Bis du in eine jüdische Familie geboren, bist du eben Jude. In einer muslimischen Familie eben Muslim.

Der Glaube deiner Eltern basiert darauf, dieses auch ihren Kindern zu vermitteln. Dumm dabei ist nur, dass das nicht funktionieren kann. Denn nach den Regeln ihrer Religion hätten sie das Land ihrer Vorväter gar nicht verlassen dürfen. Sie verstoßen also selbst gegen die Regeln des Koran und erwarten von dir, dass du sie einhalten sollst. So wird das nichts.

Meine Empfehlung: lies den Koran und zwar selbst. Denk darüber nach, wie man die Regeln heute umsetzen müsste und dann diskutiere auf diesem Niveau mit deinen Eltern.

Oder du sagst es ganz einfach: verlangt nicht etwas von mir, was ihr selbst nicht macht.

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Wenn du dir sagst ich will nicht den Islam praktizieren, gehörst du ihm auch nicht mehr wirklich an. Wenn du das öffentlich machst, solltest du dir den richtigen Zeitpunkt aussuchen(wann der genau ist ist bei jedem anders)

Lebe einfach nach Werten die dir logisch erscheinen. Man sollte diese aber auch immer nochmal hinterfragen befor man sie für sich akzeptiert.

Viel Glück noch:D

 


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Kommentar von Douniaslimani
11.10.2016, 19:59

Ein sehr guter Rat ich wünschte der wäre früher gekommen aber jetzt hat sich schon sehr viel geklärt bei mir trotzdem vielen Dank :)

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Die verstehen das nicht und werden es auch nicht. Ich fürchte es gibt für dich nur den Weg dein eigenes Ding zu machen und auf die Unterstützung deiner Familie zu verzichten. Leicht wird es nicht, entscheide selbst was für dich deine Selbstverwirklichung und Freiheit wert ist. Mit vernunft und Gesprächen kommst du dort nicht weiter. Wenn du sie vor vollendeten Tatsachen stellst, sind sie am Zug. Dann wird sich auch zeigen ob ihnen ihre eigene Tochter mehr wert ist, als ihre veralterten Vorstellungen.

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Kommentar von Douniaslimani
02.02.2016, 20:37

Ja das hab ich e vor ich mach mal meine Schule zu Ende such mir einen Job und ne Wohnung und ja entweder sie akzeptieren es oder sie verlieren halt wirklich ihre Tochter damit müssen sie dann halt klar kommen weil ich werd bestimmt keinen Moslem heiraten ( wenn ich überhaupt heirate wer weiß ) und Jungfrau bin ich e nimma also Hahahah und trinken tu ich auch schon (in Maßen) und ja wenn ich 18 bin Könnens e nix mehr machen also..

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Versuche mal, die Dinge positiv zu sehen, anstatt um jeden Preis auf Konfrontation zu gehen:

  • Statt 5x am Tag Allah anzubeten, geh in Dich und denke nach. Das hat noch keinem geschadet...
  • Mit 17 muss man nicht unbedingt schon Sex haben - vor allem nicht mit irgendwem, nur um sich up to date zu fühlen...

Warte, bis Du volljährig bist, kümmere Dich um Deine Ausbildung und wenn Du finanziell auf eigenen Füßen stehst, kannst Du leben, wie Du willst - und musst das auch alleine verantworten...

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Bis 18  mitmachen, nachher nicht mehr. 

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Kommentar von Eirene2007
02.02.2016, 14:54

Versuche so schnell wie möglich selbstständig zu werden und von Zuhause auszuziehen :/

das ist ein echtes Dilemma, doch merkst du selber, dass du nicht glaubst und sich einen Glauben aufzwingen zu lassen ist nicht richtig. 

Gehst du noch zur Schule? Ich würde dir wie gesagt empfehlen, dir eine Ausbildung oder nen guten Job zu suchen und auszuziehen. Aber erst wenn du mit deiner Schule bist, sonst wirds schwer was aufzubauen....

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Deine Eltern sind halt einfach sau streng. Zum Glück sind meine nicht so und ich bin auch eine Muslime. Wir beten nicht jeden Tag 5 mal. Wir haben net mal einen Kuran daheim (thanks god). Aber ja manchmal nervt das schon. Ihre Einstellung zu 'kein sex vor der Ehe'.  Ich darf zwar ein Freund haben aber ganz ehrlich ich Sch**ss auf denen ihre Meinung. Ich mach einfach das was ich will. Aber halt nur bis zu einer bestimmten Grenze. Natürlich werde ich auf jeden Fall sex vor der Ehe haben! Keine Frage. Solange will ich auch net mal warten.
Aber ich mach mit mir selbst einen Kompromiss. Ich suche die Mitte zwischen denen was sie gerne möchten und das was ich will. Aber die Mitte ist eher so in meine Richtung :DD

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Kommentar von 65matrix58
02.02.2016, 16:02

"ich bin eine Muslime und ficlw vor der Ehe" genau mein freundchen. und weist du was das Wort Muslim bedeutet? hmm.. ich kann dir n tipp geben, was das nicht ist. jmd die denkt sie wäre Muslim, weil sie kein Schwein isst aber Männer vor der Ehe bummmst, und nicjz mal weiß was das Muslim überhaupt bedeutet.

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Kommentar von serdaratik
02.02.2016, 16:09

Das witzige ist ,dass sie sich wahrscheinlich immernoch als Muslima bezeichnen würde aber es gut findet ,dass sie kein Kursn zu Hause hat.

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Kommentar von goodgirl1dx
04.02.2016, 14:23

Wow wow leuts. Ich sage nicht das ich schon ich zitiere 'gebumst' wurde. Ich sage nur das wenn der richtige Freund kommt und es eine sexuelle Spannung gibt und es dann wieso auch immer dazu kommen wird, ich es nicht aufhalten werde. Weil es meiner Meinung vollkommen normal ist, sex mit dem Partner zu haben. Und nur weil ich nicht bete und wir keinen Kuran daheim haben heißt es ja net das ich ungläubig bin. Ich glaube an Gott. Bloß ich bin net SO gläubig das ich fuer ihn
1. Kopftuch anziehen würde
2. 5x am Tag beten würde und
3. ich auf meine Bedürfnisse verzichten sollte nur weil es in einem Buch steht !!
Also das ist meine Meinung. :)))

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