Religions Projekt - Johannes und Offenbarung

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4 Antworten

.Johannes der Apostel der das Evangelium geschrieben hat ist nicht der gleiche wie der mit den Offenbarungen. Der mit den Offenbarungen wurde nach Patmos verbannt, vermutlich von den Römern. Warum weiss heute keiner mehr. Von dort schrieb er seine Briefe. Er mußte sie verschlüsseln, weil wenn er die Dinge beim Namen genannt hätte, wäre er schnell weg vom Fenster gewesen. Bei den Römern brauchte es nicht viel dazu. Er meinte die damalige Politik, z.B. die Zahl 666 soll die Verschlüsselung des Namens von Nero in hebräischer Sprache gewesen sein. Vermutlich haben die Empfänger von damals gewußt was er gemeint hat. Was heutzutage daraus gemacht wird ist reine Spekulation. Amagedon ist eine Verballhornung vom Berg Megido. Es ging da um die Eroberung des Berges Megido,Hamegidodes Berges Megido,Hamegido

Wer war dieser Johannes, der im ersten Kapitel als Schreiber der Offenbarung genannt wird? Es wird gesagt, daß er sowohl ein Sklave Jesu Christi als auch ein Bruder und Teilhaber an der Drangsal war und daß er auf der Insel Patmos in Verbannung lebte. Er war seinen ersten Lesern offensichtlich gut bekannt, weshalb eine weitere Identifizierung nicht nötig war. Es muß sich um den Apostel Johannes handeln. Diese Schlußfolgerung wird von den meisten frühchristlichen Historikern gestützt. Papias, der in der ersten Hälfte des zweiten Jahrhunderts schrieb, war der Meinung, das Buch sei apostolischen Ursprungs. Justin der Märtyrer, der im zweiten Jahrhundert lebte, schrieb in seinem Dialog mit dem Juden Tryphon (LXXXI): „Ferner hat einer, der bei uns war, Johannes hieß und zu den Aposteln Christi gehörte, in einer Offenbarung prophezeit.“* Irenäus sagt ausdrücklich, daß der Apostel Johannes der Schreiber war, auch Klemens von Alexandria und Tertullian (spätes zweites und frühes drittes Jahrhundert) bestätigen das. Origenes, ein hervorragender Bibelgelehrter des dritten Jahrhunderts, schrieb: „Johannes endlich, der an der Brust Jesu gelegen, hinterließ e i n Evangelium . . . Er schrieb die Apokalypse.“* Die Tatsache, daß in den anderen Schriften des Johannes so viel Nachdruck auf Liebe gelegt wird, bedeutet nicht, daß Johannes die eindrucksvolle, dynamische Offenbarung nicht geschrieben haben könnte. Er und sein Bruder Jakobus waren einmal so empört über die Leute in einem Dorf der Samariter, daß sie Feuer vom Himmel herabrufen wollten. Darum erhielten sie auch den Beinamen „Boanerges“, das heißt „Donnersöhne“ (Mar. 3:17; Luk. 9:54). Die Verschiedenheit im Stil sollte keine Schwierigkeiten bereiten, wenn man bedenkt, daß der Inhalt der Offenbarung ein ganz anderer ist. Was Johannes in diesen Visionen sah, war einmalig, so etwas hatte er noch nie gesehen. Die völlige Übereinstimmung der Offenbarung mit den übrigen prophetischen Schriften beweist unzweifelhaft, daß sie echt ist und zum inspirierten Wort Gottes gehört. Gemäß den frühesten Zeugnissen schrieb Johannes die Offenbarung um 96 u. Z., ungefähr 26 Jahre nach der Zerstörung Jerusalems oder gegen Ende der Regierungszeit des Kaisers Domitian. Das bestätigt Irenäus in seinem Werk Fünf Bücher gegen alle Häresien (V, xxx), in dem er über die Offenbarung schreibt: „Denn sie wurde auch nicht vor langer Zeit geschaut, sondern fast in unserem Zeitalter, am Ende der Regierung des Domitian.“* Sowohl Eusebius als Hieronymus stimmen mit diesem Zeugnis überein. Domitian war ein Bruder des Titus, der die römischen Truppen befehligte, die Jerusalem zerstörten. Als Titus starb, wurde Domitian Kaiser, 15 Jahre vor der Niederschrift der Offenbarung. Er forderte, als Gott verehrt zu werden, und nahm den Titel Dominus et Deus noster an („Unser Herr und Gott“).* Der Kaiserkult störte die Leute nicht, die falsche Götter verehrten, den ersten Christen dagegen war es unmöglich mitzumachen; sie weigerten sich, ihrem Glauben in dieser Sache zuwiderzuhandeln. Gegen Ende der Herrschaft Domitians (81—96 u. Z.) wurden die Christen heftig verfolgt. Man nimmt an, daß Johannes von Domitian nach Patmos verbannt wurde. Als Domitian im Jahre 96 u. Z. ermordet wurde, folgte ihm ein toleranterer Kaiser auf den Thron — Nerva, der Johannes schließlich freiließ. Johannes empfing die Visionen, die er niederschrieb, in der Zeit, als er auf Patmos verbannt war.

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@Babsibu

Wir müssen uns dessen bewußt sein, daß das, was Johannes sah und was er den Versammlungen schreiben sollte, keine Reihe von beziehungslosen, wahllos aufgezeichneten Visionen war. Nein, die gesamte Offenbarung, von Anfang bis Ende, gibt ein zusammenhängendes Bild kommender Dinge, indem sie von einer Vision zur anderen übergeht, bis Gottes Vorsätze in Verbindung mit dem Königreich am Abschluß der Visionen völlig enthüllt sind. Wir sollten daher das Buch der Offenbarung als ein Ganzes sehen, bestehend aus miteinander in Verbindung stehenden, übereinstimmenden Teilen, das den Leser von der Zeit des Johannes an weit in die Zukunft blicken läßt. Nach den einleitenden Versen (Offb. 1:1-9) gliedert es sich in 16 Visionen: (1) 1:10—3:22; (2) 4:1—5:14; (3) 6:1-17; (4) 7:1-17; (5) 8:1—9:21; (6) 10:1—11:19; (7) 12:1-17; (8) 13:1-18; (9) 14:1-20; (10) 15:1 bis 16:21; (11) 17:1-18; (12) 18:1—19:10; (13) 19:11-21; (14) 20:1-10; (15) 20:11—21:8; (16) 21:9—22:5. Auf diese Visionen folgt ein zur Tat anspornender Schluß, in dem Jehova, Jesus, der Engel und Johannes zu Wort kommen und ihren letzten Beitrag als die Hauptbeteiligten bei der Übermittlung der Offenbarung leisten (22:6-21)

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Denk mal dran, das psychische Muster von Johannes zu begreifen und darüber zu sprechen: Jemand, der meiner Ansicht nach in einem Religionswahn steckt, der mit einem Riesenszenario alle bösen Menschen der Welt vernichten will und sie fein säuberlich in Einzelteile sezieren möchte. Es ist ein sehr krankhaftes Bild von einem Tribunal, in dem auch der Teufel in einem Riesenfest zerstört wird. Sieben Bücher auf, Sieben Reiter und Höllenpfuhl und das ganze Zeugs. Ein karnker Mensch schrieb nieder, was er den bösen alles so antun will, weil er umsonst auf Jesus gewartet hat, und er kam und kam nicht, dabei hat er es doch versprochen. Warten umsonst. Das kann krank machen. Bei JOhannes die Niederschrift von einem psychischen Wahn -- Ein herrliches Thema

Dazu ist es erst einmal wichtig, die Johannes-Offenbarung in der Tiefe zu verstehen, was gar nicht so einfach ist. Ja, sie ist wohl mit das am schwersten veständliche Buch der Bibel. Johannes schrieb sie verschlüsselt auf, dass heißt in einer Entsprechungsprache, die zu damaligen Zeiten den Menschen noch geläufiger war und welche uns heute oft schwer fällt zu verstehen.

In diesem Buch wurde die Johannes Offenbarung entschlüsselt und es wurde Vers für Vers vorgenommen und erläutert. Das Gnadenbuch, Die Entschlüsselung der Johannes-Apokalypse:

gandhi-auftrag.de/anita-wolf/Das_Gnadenbuch.pdf

Hier ein Auszug aus dem Vorwort des Gnadenbuches:

Die Offenbarung, die GOTTES SEHER JOHANNES während der Verbannug auf der Insel Patmos sehen und niederschreiben durfte, gilt mit vollem Recht als 'Buch der sieben Siegel'. Und das nicht nur, weil die »7« als eine Deutungszahl in seinem HIMMELSWERK die mitgrößte Grundlage einnimmt, sondern, weil trotz Anstrengung es immer schwer verständlich blieb. Ernste Christen, Forscher der Heiligen Schrift, haben fortgesetzt das geistige Grabscheit angesetzt, und manchen ist gelungen zu einer ansehnlichen Tiefe vorzustoßen. Soweit es sich um auch gute Auslegungen handelt, können diese allgemein nur als Teilhinweise angesehen werden.

Hier ist ein hoher Berg, dessen Gipfel Wolken des Geheimnisses verhüllen. Wer den Gipfel zu erklimmen suchte, fand bisher nicht den letzten Weg. Noch lagern über dieser Erde Geistesnebel, die das Werk bedeckten; denn die Offenbarung ist zum wesentlichen Teil der Letzt-Zeit vorbehalten, wo sie die Entschlüsselung erfährt. Dann wird die Decke dünn, bis sie plötzlich auseinanderreißt (1,7). Ob über das Zerreißen ein 'Noch-rechtzeitig' oder ein 'Zu-spät' zu setzen ist, liegt im Geheimnis mit verborgen.

Was hier gesagt werden kann, ist einem Wolkenspalt entnommen; es braucht nicht die letzte Hinweisung zu sein, schon darum nicht, da das ewige Wort Wahrheit bleibt:

'Siehe, Ich komme wie ein Dieb in der Nacht!'

Es wird dem ein Weg bedeuten, der mit Geduld und Sehnsucht auf DEN wartet, DER bezeugt: 'Ja, Ich komme bald!' Von der einen Zinne wird man auch die anderen erblicken, deren Licht in Kürze in das Weltall bricht. Da tritt die Klarheit Seiner UR-MAJESTÄT hervor, und wird nicht mehr nötig sein, anderes aufzuspüren; es liegt im hellsten Sonnenlicht enthüllt, und wird‘s niemand mehr verfehlen.

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Kann dir ein Buch mit Bildern über die Offenbarung senden. Bitte um E-Mail Adresse.

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