Religion/Glauben?

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20 Antworten

Hallo eminem88,

ich persönlich glaube an Gott, den Schöpfer aller Dinge. Natürlich spielen auch meine religiösen Wurzeln eine gewisse Rolle. Im bin zwar mit dem Glauben an Gott aufgewachsen, mir wurden allerdings nie Gründe dafür genannt, warum es einen Sinn macht, an Gott zu glauben. Damit habe ich mich erst viel später, während meines Studiums beschäftigt.

Ich habe sehr viel über die Frage nach dem Ursprung des Lebens und die Evolutionstheorie nachgedacht und auch Bücher darüber gelesen. Ich kam jedoch immer mehr zu dem Schluss, dass viele Dinge in der Natur auf einen Erschaffer oder Konstrukteur hinweisen. Andererseits wurde mir auch immer klarer, auf welch wackligen Füßen die Evolutionstheorie steht und viele ihrer Behauptungen nicht eindeutig bewiesen werden können.

Nach meiner Überzeugung enthält die Natur viele Beweise für die Existenz Gottes. Vor allem wenn man in die Details geht, wird einem das immer klarer. Was mich immer sehr fasziniert hat, ist die Zellforschung. Modernen Forschungen zufolge ist es gelungen, selbst die kleinsten Details zu erkennen und ihre Funktionsweise zu verstehen. Kurz gesagt, gleicht die Zelle einer ummauerten Stadt mit Ein-und Ausgängen, Kraftwerken, Produktionsanlagen, einer Kommandozentrale uvam. Sie ist also, obwohl winzig klein, ein komplexes Gebilde, das ein großes Maß an Intelligenz erkennen lässt. Faszinierend finde ich auch die Konstruktionsmerkmale gewisser Lebewesen. Diese sind so fein ausgeklügelt, dass es sogar einen Forschungszweig der Wissenschaft gibt, der sich ausschließlich damit beschäftigt und die Verwertbarkeit und Anwendbarkeit für die Industrie prüft, die Biomimetik.
Es ist aber nicht nur die Natur, die mich von der Existenz eines Gottes überzeugt. Eines der wichtigsten und faszinierendsten Werke Gottes ist sein geschriebenes Wort, die Bibel. Auch hierin liegt m.E. ein überzeugender Beweis. Zum einen ist die Bibel zeitlos, d.h. ihre Leitlinien und Grundsätze sind, obwohl schon so alt, immer noch anwendbar und zeugen von großer Weisheit.

Ich beschäftige mich schon seit über 30 Jahren mit der Bibel und bemühe mich danach zu leben. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass es nur Vorteile bringt, sich nach ihr auszurichten. Durch sie hat mein Leben Sinn und Zweck bekommen und ich bin glücklich trotz nicht ganz so idealer äußerer Umstände. Die Bibel hat mir vor allem in Krisenzeiten geholfen, immer einen klaren Blick zu behalten und die Hoffnung nicht zu verlieren. Außerdem konnte ich in alle diesen Jahren beobachten, wie es sich auswirkt, wenn viele andere Menschen das gleiche tun. Ich habe erfahren, dass die Bibel eine enorm vereinigende Kraft hat. Sie hat bewirkt, dass Millionen Menschen aus sämtlichen Nationen, Rassen und Sprachen friedlich miteinander umgehen und zusammenarbeiten können. So ist eine große internationale, multikulturelle Familie entstanden, in der es weder Hass, Unehrlichkeit, Mord, Diebstahl, Geldgier, Betrug u.ä. gibt und in der Selbstlosigkeit und Liebe die treibenden Kräfte sind. So etwas könnte niemals durch menschliche Weisheit zustande kommen!

Abschließend möchte ich noch einen sehr wichtigen Punkt nennen: Gott ist für mich in meinem persönlichen Leben erfahrbar. Obwohl ich ihn nicht sehen und anfassen kann, habe ich dennoch eine persönliche Beziehung - eine Freundschaft - zu ihm aufgebaut. Diese enge Verbundenheit ist keine Illusion, sondern beruht auf realen Erfahrungen, die ich mit Gott gemacht habe. Mehr als einmal habe ich erlebt, dass Gott mir in wirklich ausweglos erscheinenden Situationen Auswege geschaffen hat. Er hat mir immer wieder Mut gemacht, wenn ich einmal betrübt war und ich durfte etwas von der Kraft verspüren, die von ihm ausgeht.


Das ist in sehr komprimierter Form das, was mich davon überzeugt, dass es wirklich einen Gott gibt. Es steht im Grunde jedem der Weg offen, solch eine Überzeugung zu entwickeln, wenn er sich ernsthaft, ehrlich und eingehend mit diesem Thema beschäftigt.

LG Philipp

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An nichts.

Wenn, dann nehme ich an.

Und wenn ich das tue, versuche ich, so gut als möglich zu raten. Hierzu schaue ich mir Hinweise und Gegenhinweise genau an.

Und komme ich zu einer Annahme, vergesse ich nicht, dass es eine Annahme ist. Ergeben sich neue, vernünftig überzeugende, faktische Hinweise, überdenke ich die komplette Annahme neu.

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Ich bin davon überzeugt, dass die Bibel Gottes Wort ist (vgl. 2. Tim. 3,16 und 2. Petrus 1,21). Dafür gibt es viele Gründe. Ein wichtiger Punkt, der für die Bibel spricht, ist z.B. der Bereich "erfüllte Prophetie". Hunderte von Prophezeiungen haben sich im Laufe der Zeit erfüllt, kein anderes Budh der Welt kann auch nur annähernd mithalten. Das zeigt u. a., dass die Bibel mehr als nur ein Buch ist.

Entscheidend sind für mich die Antworten auf die Fragen, wo wir herkommen, was der Sinn und die Bedeutung unserer Existenz ist und wo wir nach unserem Leben sein werden. Die Antworten auf diese Fragen habe ich in der Bibel gefunden...

Die Bibel sagt, dass Jesus Christus auferstanden ist. Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury. der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

Dazu kommt, dass die Bibel mir das Leben und und Welt einfach am besten erklärt. Die Bibel beschreibt z.B. im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

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Kommentar von eminem88
09.02.2017, 17:13

sehr gute Antwort. meine Rede

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eminem88,

ja, ich glaube an ein "höheres Wesen", an einen Gott.

"Denn seine unsichtbaren Eigenschaften werden seit Erschaffung deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja, seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, so daß sie unentschuldbar sind " (Römer 1:20)

Dieser Schöpfer hat sich uns nicht nur durch seine Schöpfung offenbart, sondern auch durch einen langen Brief, die Bibel.

Darin finden wir Aufzeichnungen darüber , was der Schöpfer für einen Plan hatte und hat.

Es gibt und gab immer Menschen, die ihn und sein Werk infrage stell(t)en.

Daher wurde sein Brief auch auf Heftigste verfolgt.

Heutzutage gibt es so viele Übersetzungen der Bibel wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte.

Schon Jesus sagte voraus, daß gläubige Menschen verfolgt werden würden, oftmals bis in den Tod. Er selbst gab uns Zeugnis davon.

Wenn Gott mit seiner Macht mit mir ist, was kann ein Mensch mir anhaben?

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Kommentar von 666Phoenix
10.02.2017, 07:01

juste

Wenn Gott mit seiner Macht mit mir ist, was kann ein Mensch mir anhaben?

Also nicht dass ich Dir was antun möchte! Aber so als kleines Experiment: ich haue Dir ein paar hinter die Ohren (Handflächengröße 5XL!) und wir warten dann gemeinsam, ob Dein Gott mit seiner "Macht" mit Dir sein wird.

Einverstanden??

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Ich bin seid Geburt Christe. Jedoch bin ich nicht besonders Gläubig und ich glaube das es Leben in anderen Galaxien gibt/gab jedoch nicht an etwas Übernatürliches.

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Kommentar von Garfield0001
08.02.2017, 21:58

Christ sein heißt sich für Jesus zu entscheiden. Und das konntest du schon bei der Geburt?

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Kommentar von Help123456
08.02.2017, 22:00

Nein ich wurde wie viele Christen als Kind getauft. Für mich ist es einfach normal in einem christlichem Glauben zu leben.

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Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung,
dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben.

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Kommentar von realsausi2
09.02.2017, 00:28

ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist.

Doch, dass tust Du.

Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt.

Unsinn. Dann muss man halt weiter suchen.

Ich rate Dir nochmals, diesen unsinnigen Textbaustein zu ändern.

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Ich glaube insbesondere, dass Glaubensvorstellungen Privatsache sind und weder in die Öffentlichkeit gehören noch diskussionswürdig sind.

Wie heißt es so treffend: "Mit dem Glauben ist es wie mit dem Penis - ist okay, wenn jemand sowas hat, aber man muss es nicht öffentlich herumzeigen."

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Grüß Dich eminem88!

Du kannst es in meinem Profil unter 'Meine Lebensphilosophie' nachlesen.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Kommentar von eminem88
08.02.2017, 22:59

Grüße zurück, gizsycki

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Als Mann der Wissenschaft glaube ich grundsätzlich nicht.

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Kommentar von eminem88
08.02.2017, 22:13

okay, ich persönlich glaube nicht das eure Wissenschaft Antwort auf alles liefert und es immer Platz zum glauben gibt

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Kommentar von eminem88
08.02.2017, 22:36

Ihrer ersten Aussage stimme ich zu. der zweiten wiederspreche ich

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Also ich glaube das es was gibt das wir uns nicht vorstellen können allerdings glaube ich nicht an das was zB in der Bibel, Koran usw steht

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Ich glaube an den Gott der Bibel.

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Ja klar bin ich christ

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Ich war lange Zeit gläubiger Christ und bin dann zur Vernunft gekommen. Nun bin ich Atheist, Agnostiker, Ignostiker, Apatheist, Antitheist.

Aber warum willst Du das wissen?

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Kommentar von eminem88
09.02.2017, 00:16

einfach nur so. will gucken wie der Durchsicht hier so denkt und glaubt

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ich brauche nicht glauben, da ich weiß, daß es wesen über dem menschen gibt, die viel gescheiter sind als er!

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Ich sage immer, ich glaube so lange an die Naturwissenschaften bis ich mich frage, was wohl hinter der "Wand" ist. Das Universum breitet sich ja immer weiter aus aber was ist dahinter?

Das ist, warum ich an Gott glaube.

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Kommentar von eminem88
08.02.2017, 22:27

hmm... also laut der Bibel gibt es 3himmel : der erste, den von dem man spricht wenn man zb sagt "sieh das Flugzeug am himmel" Also unser himmel. der zweite Himmel ist der wo sich die erde und die Sterne befinden.. und der dritte ist der wo der Schöpfer ist und das kann gut sein dass das hinter dem Universum ist. interesanter gedanke.das erklärt auch wieso er sich ausbreitet. gott schafft einfach immer weiter

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Kommentar von realsausi2
09.02.2017, 00:29

Eine solche Wand gibt es nicht. Also gibt es auch kein Dahinter. Ist doch logisch.

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Kommentar von eminem88
09.02.2017, 00:32

realsausi2 woher willst du das bitte wissen ?

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Ich glaube an Gott und ich glaube an meinen Schutzengel

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Ich glaube an einen grausamen Gott der das Universum und die Welt, erschaffen hat.

Und ich glaube das Lucifer der Erlöser ist der die Menschheit befreite und uns von der Sklaverei Gottes erlöste.

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ich fluche, herr gott verdammt.

aber ich erwarte keinerlei Reaktion schon skuriel oder?

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Kommentar von eminem88
08.02.2017, 21:56

herr*

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Ich glaube Gott (Röm.6,23).

Aber an den "echten" (Jes.45,22).

"Falsche" gibt es genug (Ofb.12,9; 17-1-6).

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