Religionen unnötig/ Wut?

47 Antworten

Der Glauben eines Individuums hat nix mit dem uns geläufigeren Wort "etwas glauben" zu tun. Man sollte es durch ein anderes endlich mal ersetzen, um zu mehr Klarheit gelangen zu können.

Übrigens ist Religion nicht etwas, was man einfach mit Füßen treten sollte. Es ist auch nicht etwas, über das man missionarisch überall heiligenscheinmäßig referieren muss. Beides ist vollkommen daneben. Es gibt aber immer noch - so wie bei allem im Leben - einen Mittelweg. Der sieht folgendermaßen aus:

Akzeptiere einfach die Weltanschauungen Deiner anderen Zeitgenossen ! Versuche es nicht auf die gleiche intolerante Weise, wie es so manche Religionsfanatiker tun, indem sie von Tür zu Tür gehen, um andere überzeugen zu müssen. --> https://uhrforum.de/attachments/924772d1410338525-lustige-bilder-videos-fotos-witze-zeugen_jehovas.jpg

:-)

Einen Glauben zu haben, bedeutet nicht jemand anderem gedanklich "etwas abkaufen" zu wollen. Nein ! Vielmehr geht es dabei um originäre Fragen, auf die kein Mensch eine Antwort weiß. Der Mensch fühlt sich aufgrund unbeantwortbarer Fragen alleingelassen und strebt einer Gruppe zu, wo er sich unter Gleichgesinnten geborgen fühlen kann. Berücksichtigt man dies, versteht man möglicherweise eher was es bedeutet, religiös zu sein. Es ist gemäß dem lateinischen Wort "religare" lediglich der Versuch dem Ursprung entgegenzublicken. Eine Herausforderung, die eigentlich jeder, auch der ungläubigste Wisenschaftler, in sich trägt.

Unter Gott verstehen viele etwas anderes. Für John Lennon ist es beispielsweise ein Konzept, mit dem wir unseren Schmerz messen.

JOHN LENNON - "God"

https://youtube.com/watch?v=d5YJ4NTM5zU

Gut geschrieben ab "Einen Glauben zu haben, bedeutet..."

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Sehe ich das komplett falsch und übersehe ich etwas?

Meiner Ansicht nach übersiehst du zwei elementare Dinge, in deiner schwarz/weiß Sicht auf die Religionen.

  1. Du übersiehst die ganzen guten Dinge, die aus Religion entstehen. Religiöse Menschen, zeichnen sich nämlich hauptsächlich durch gesellschaftliches und soziales Engagement aus. Barmherzigkeit und Nächstenliebe ist täglicher Bestandteil, im Leben von gläubigen Menschen. Sie richten ihre Freizeit, aber auch ihr berufliches Engagement, nach ihren religiösen Überzeugungen aus. Anderen Menschen, Hilfe, Liebe, und Hoffnung schenken. So zeigt sich der Glaube bei den Meisten tief religiösen Menschen. Nicht in Krieg, Terror und Hass.
  2. Religion ist nicht wirklich das Problem. Wenn dann ist es der Mensch, der die Religion, als Rechtfertigung, für sein Machtstreben, und seine Gewalttätigkeit missbraucht. Gäbe es keine Religionen, würden sich diese Menschen, einfach eine andere Rechtfertigung suchen. Der Mensch ist da sehr erfinderisch, seine "Exzesse" zu "legitimieren", und sich für sein handeln, zu rechtfertigen.

LG :-)

Einen Gläubigen als leichtgläubig zu bezeichnen hat schon was. ^^

Du scheinst allgemein eine Wut auf Leichtgläubige zu haben. Was macht dich so wütend? Sollte man (Leicht-)Gläubigen Wissen einprügeln?

Ich finde nicht, dass man auf die Leichtgläubigkeit mancher Menschen wütend sein sollte. Wo kein Wissen ist, muss man vertrauen. Vertrauen zu zeigen kann man auch als Stärke darstellen.
Wer in einem Umfeld groß wird, in dem viel geglaubt wird, der muss schon eine große Persönlichkeit besitzen, sich dagegen aufzulehnen.

Auf Leichtgläubigkeit wütend zu sein ist so wie auf Egoismus wütend zu sein oder auf Dummheit oder auf Kindlichkeit. Man kann auf alles sauer sein - bringt nur nichts.

Ich koche immer vor Wut, wenn ich Leute im Anzug sehe, die glauben, sie sind was besseres, nur weil sie länger die Schulbank gedrückt haben, ist das krank?

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Problem mit sehr religiöser Person

Der feste Freund einer sehr guten Freund ist sehr religiös. Er erählt uns immer wie schön die Kirche ist, wo im Gott schon geholfen hat, usw. Damit können wir mittlerweile schon sehr gut umgehen, wir wissen was wir nicht sagen sollten und überhören vieles sehr oft.

Ich bin Atheist, habe aber wirklich nichts gegen Religionen oder Personen die an einen Gott glauben, solange sie mich so nehmen wie ich bin und mich nicht beleidigen. Mein Atheismus ist auch nichts was ich jedem unter die Nase reibe, ich sage es wenn mich jemand danach fragt, aber weiter nichts.

Nun hat er das irgendwie erfahren und seit dem lässt er mich nicht mehr in Ruhe. Bei jedem Treffen ist die erste Frage von ihm: Glaubst du? Was ich dann verneine, daraufhin folgt eine ewig lange Predigt warum ich gläubig sein sollte, was mir die Kirche bringt. Dann noch ein Vortrag was so toll an Gott und den Christen ist, usw. Am Ende kommen dann noch die Fragen, Warum ich nicht glaube, ob ich Gott nicht sehe, ob mal was schrechliches passiert ist, und ich deshalb nicht mehr glaube. Es ist schrecklich.

Ich halte mich wirklich von ihm fern, setze mich weit weg von ihm, aber sobald er sieht das neben mir ein Platz frei ist oder ich wo alleine bin kommt er und fängt damit an. Habe ihm nun schon sehr oft gesagt, das ich das nicht mehr will, und er mich bitte in Ruhe lassen soll, ich würde das mit ihm ja auch nicht machen. Bringen tut es nichts.

Nun wollte ich wissen, ob ihr vielleicht Ideen habt was ich noch machen könnte. Ich will mir ja nun auch nicht wegen ihm einen neuen Freundeskreis suchen. Bisher bin ich nie laut geworden, würde es vielleicht etwas helfen, wenn ich es ihm mal lauter sagen würde, sodas die Anderen es auch hören? Oder fällt euch was anderes ein?

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