Religionen und Kriege

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13 Antworten

Der 30jährige Krieg war der letzte Religionskrieg der in Europa stattgefunden hat. Verläßliche Zahlen über die Opfer gibt es nicht. Damals hat man das noch nicht so auflisten können, auch die Bevölkerung bestand aus weniger Menschen als heute. In einigen Gegenden Europas sollen nur so 20% der Menschen überlebt haben. Ganze Dörfer waren ausgestorben. Allerdings starben nicht alle direkt bei Kriegshandlungen, sondern eben auch an den Folgen des Kriegs, wie Hunger und Seuchen.

Kriege passieren seit eh und je. Wieso fixiert man sich immer auf sog. Religionskriege?! Der erste und der zweite Weltkrieg sind z. B. unter anderem passiert, weil die Menschen sich wohl eher nicht an religiöse Werte gehalten haben!! ;)

Die Geschichte des Buddhismus ist nicht so, wie es manche glauben. Es kursiert eine verkitschte Version der "Friendensreligion". So nach dem Motto." Kein Buddhist hat jemals irgend wen umgebracht. Kein Buddhist hat jemals einen Regenwurm umgebracht!!"

Diese verkitschte Version stimmt natürlich nicht.

Aber die Richtung stimmt: Buddhisten haben, auf 2600 Jahre betrachtet, zahlenmäßig sehr viel weniger Menschenleben auf dem Gewissen, als andere Religionen. Ich denke, die Zahlen kann man noch nicht mal gegenüberstellen. Wenn man die Kritik am Buddhismus hier auf GF- net mal verfolgt, dann fällt auf, dass immer wieder die selben Ereignisse genannt werden. Es wird immer wieder auf die gleichen Seiten verlinkt.

Die Ereignisse und Seiten sind.

A) Ein Anschlag in Tokio durch irgendeine komische buddhistische Sekte. Dieser Anschlag hat unzweifelhaft stattgefunden, daher werden immer verschiedene Seiten verlinkt. Diese Sekte wird von anderen Buddhisten nicht anerkannt.

B) Ein Video eines atheistischen Anti- Dalai- Lama- Redners: Colin Goldner.

C) Eine Seite, wo ein christliches Ehepaar Anti- Dalai- Lama Inhalte von sich gibt. Sie benutzen ein Pseudonym: Trimondi. Kommentare, die zu dieser Seite führen, beanstande ich oft, der Beanstandung wurde bisher immer stattgegeben. Soviel zu Seriosität dieser Seite.

Das war es schon. Es gibt keine Links zu seriösen Seiten, wo etwas stehen würde, was nur annähernd dem gleichkäme, was Golder und Trimondi verbreiten. Also ich denke, es sagt einiges über den Buddhismus aus, dass , wer etwas negatives über den Buddhismus sagen möchte, nicht zu seriösen Seiten verlinkt. Dass außerdem immer wieder dieser eine Anschlag von einer Sekte aufgezählt wird. Wikipedia, Spiegel online usw geben einfach nicht viel Material her zum Thema: Morde durch Buddhisten.

Es fehlen die Unterdrückung der Muslime in Birma/ Myanmar und der Kampf gegen die hinduistischen Tamilen in Sri Lanka.

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Du beanstandest Kommentare, die Informationen bieten, die nicht in Dein Weltbild passen????? Wow! Bist ja echt ein intoleranter Zeitgenosse!

Woran machst Du eigentlich die Seriosität einer Seite fest? Daran vielleicht, daß sie nur positives über Buddhismus erzählt????

Ist das echt seriös? Oder eher einseitig fehlinformierend?

Denk mal über Dein seltsames (zwanghaftes) Kontrollverhalten nach, was Kommentare angeht, die nicht Deiner Meinung entsprechen... Was tust Du Dir selber damit an?

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Rein menschlich betrachtet gibt es keine einzige Religion oder gar Weltanschauung, deretwegen noch kein Krieg geführt wurde.

Krieg ist doch nur ein anderes Wort für Streit. Und Menschen streiten sich immer wegen irgendwas. Wenn auch nicht immer in großen Massen...

Oft reicht es doch schon, wenn nur zwei Menschen sich bei einem konkreten Thema nicht einig werden können oder wollen. Was daraus so alles werden kann sieht man in den unzähligen Prozessen wegen Nachbarschaftsstreit und so einen Unfug. Und manchmal kommen bei sowas auch Menschen zu Tode... Und andere Leute mischen sich dann gerne noch da ein. Sie ergreifen Partei für eine Seite und schon gibt es Krieg.

Nicht selten wissen Beteiligte der 2. oder 3. Generation solcher Konflikte eigentlich garnicht mehr, worum überhaupt gestritten wird. Es interessiert ja auch nicht. Man will ja nur Aggressionen loswerden. Und dafür ist jeder noch so dämliche Grund eben angenehm...

warehouse14

Diese Antwort ist wirklich banal und am Thema vorbei.

Bei Kriegen geht es nicht um "Streit", sondern um hochbrisante, politische Interessen. Überfallene und ausgeraubte Völker haben gar keine Möglichkeit, sich den Kriegshandlungen der Angreifer zu entziehen.

Die Ursache aller großen Kriege sind geschichtlich klar analysiert worden. Natürlich wissen gebildete und wissbegierige Menschen der nachfolgenden Generationen, welche Ursachen und politischen Interessen zum Ausbruch eines Krieges führten und unzähliche Opfer auf den Schlachtfeldern dieser Welt den Tod fanden.

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@geschoepf

Lies einfach mal den fettgedruckten Satz. Das ist echt am Thema der Frage vorbei???

Schonmal was von Familienkrieg und Rosenkrieg gehört? Sind auch nur Streitigkeiten wegen Nichtigkeiten. Aber eben doch auch Krieg. Mit teilweise grausamsten Gewaltaktionen. Psychisch und auch physischer Gewalt...

Der Begriff Krieg hängt doch nicht an der Anzahl der beteiligten Personen fest.

Und sicherlich hat der etwas "kleinere" Ableger großer Kriege, der Familienstreit, wesentlich mehr Opfer hervorgebracht, als man jemals im Geschichtsbuch unterbringen könnte.

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@Draggyblackdots

http://www.trimondi.de/Lamaismus/Krieg-4-Gewalt.htm

Die Chinesen und Tibeter führen doch einen Krieg, oder nicht?

Ist zumindest mal interessant zu lesen, daß buddhistische Mörder ("Krieger") möglichst emotionsfrei töten sollen. Oder zumindest keine Gefühle zeigen sollen... Echt friedliebende Kerlchen!

Führen ja schon untereinander unzählige Kleinkriege...

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@warehouse14

die Chinesen und Tibeter führen einen Krieg?? das ist doch einfach eine unglaubliche Verhetzung gegen die Tibeter. Hallo, momentan zünden sich andauernd Tibeter selbst an, in ihrem eigenen Land, weil es von den Chinesen besetzt wird und sie ihre Religion nicht ausüben dürfen. Um die Weltöffentlichkeit auf ihre Lage aufmerksam zu machen. Das weiß doch jeder. Bitte verlinke Spiegel online, oder eine ähnliche Zeitung, wenn du Behauptungen aufstellst. Ich beanstande deinen Kommentar jetzt mal nicht, damit der Gesprächsverlauf für den Fragesteller nachvollziehbar bleibt. Wenn ich Kommentare beanstandet habe, die zu Trimondi verlinkt waren, und die Beanstandung begründet habe, hat der Support den Kommentar bisher immer gelöscht. Trimondi ist ein Hetzredner gegen den Buddhismus.

Bitte verlinke seriöse Seiten, wenn du etwas negatives über den Buddhismus zu sagen hast.

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@Draggyblackdots

Ich denke, dass Du jeden einzelnen Leser selbst entscheiden lassen solltest, seine Meinung über 'trimondi' bilden zu dürfen...

Was Du machst (Beanstandungen gegen einen Link) ist schäbiger, da Du jedem das Recht nimmst, selbst Meinungen und Ansichten treffen zu dürfen; Du stülpst Deine 'Sichtweise' anderen über.....

Von der Objektivität und Neutralität seitens des Supports bin ich schon des Öfteren enttäuscht worden; es hat für mich keine Aussagekraft mehr, wenn der Support (Deinen - erstaunt mich sehr) Beanstandungen nachkommt und sie löscht...

Hoffe jetzt nur, dass Du nicht auch noch selbst Teil des Supports bist.....

Gruß Fantho

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@Fantho

ich bin nicht Teil des Supports, wie kommst du da drauf? In diesem Artikel wird unter anderem behauptet, der Buddhismus sei in Tibet durch einen Schwarzmagier verbreitet worden. Ansonsten weicht die Darstellung der Geschichte Tibets stark von dem Wikipedia- Artikel über Tibet ab.

http://de.wikipedia.org/wiki/Tibet

Die Frage ist schon: Wo ist die Grenze, was Christen im Internet über Buddhisten ( Heiden) schreiben dürfen, ohne dass man dagegen vorgeht. Jemand könnte auch eine Seite ins Netz stellen, wo behauptet wird, der Buddhismus verbreite sich momentan in Deutschland durch schwarze Magie. Sollte ich sowas dann auch nicht beanstanden?

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@Draggyblackdots

@Draggyblackdots:

Nur, weil Du etwas nicht für möglich hältst muß es noch lange nicht unmöglich sein.

Wenn Du also Informationen beanstandest, die Du nicht zweifelsfrei widerlegen kannst, dann machst Du Dich der einseitigen Meinungsindoktrination schuldig.

Das ist Dir doch hoffentlich klar, oder?

Allein die Formulierung, was irgendwelche Leute im Internet schreiben dürfen ist doch schon Zeichen dafür, daß Du ein Gegner der Meinungsfreiheit bist.

Alles was Dir nicht passt darf nicht sein.

Ganz schön radikal. :(

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In fast jeder Religion gab es kriege , entweder unter sich oder gegen andere Religionen. Im Prinzip hassen sich sogut wie alle und akzeptieren sich nicht, was grundlegend falsch und unmenschlich ist. Der größte ist denke ich die Amis gegen die Moslems (Syrien etc.) was ja die bekanntlichste Katastrophe ist.

Die anti christen bekämpfen alles und jeden der an Gott glaubt und wollen all dies vernichten (Illuminati, Freimaurer etc)

Bin aber der Meinung das die Juden und Amis (anti Christen) für die meisten der Kriege verantwortlich sind.

Die Medien geben den Moslems die Schuld, was aber nicht gerechtfertigt ist. Die 'Terroristen' sehen wie die Amis ihr Land in Grund und Boden Zerstören, also wollen sie sich rächen. Für die toten Kinder, Eltern und dafür, das man nicht mehr auf die Straße gehen kann ohne seinen Mann tot aufzufinden. Das rechtfertigt keines Wegs die Anschläge und alles, aber ich persönlich würde auch hass auf alles und jeden bekommen wenn mein Land und alle Menschen neben mir sterben!

Aber ich bin der Meinung das die Moslems nicht die Schuld auf sich tragen. Die Amis wollen alle Moslems (eig alle anderen Religionen) vernichten und machen dafür alles nötige, nicht mehr lange dann wird eine Riesen Katastrophe passieren.

Also auf deine Frage zu antworten > Die Amis (anti-christen) sind für die meisten Kriege auf der Welt verantwortlich. Sie planen die Vernichtung der Welt seid dem 17. Jahrhundert und ziehen dies (teils-) erfolgreich durch.

Im Koran steht , das man die Ungläubigen " überzeugen soll " . Wenn nicht .......

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Seit wann sind die Amis eine Religionsgemeinschaft. In den USA leben Christen, Juden, Hindus usw. und auch Moslems !!

Das Du was gegen die Amis hast mag ja sein, aber das hat doch mit der Frage nichts zu tun.

Denke bitte auch an Deine Glaubensbrüder (Schiiten gehen Suniten), die sich wie die Christen (Katholiken gegen Protestanten) die Schädel einschlagen.

Wegen aller großen Weltreligionen wurden schon Kriege geführt oder Konflikte ausgelöst. Besonders hervorgetan hat sich dabei die katholische Kirche (Kreuzzüge) und - Sorry - der Islam.

Übrigens sind nie die Religionen an sich das Problem, sondern immer Menschen, die die Religionen missbrauchen und ad absurdum führen.

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Lies doch mal den letzten Satz der Frage --> keine Streitereien (und schon gar nicht wegen Religion hier!)

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Befasse dich doch mal mit den Schriften der Anti-Christen, dann kannste ja mal sehen warum und weshalb die Welt hier am untergehen ist ;)

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Zumindest der Buddhismus des Dalai Lama ist eher brutal. Ob die auch Kriege geführt haben weiß ich nicht, aber Tibet war einer der schlimmsten Unrechtsstaaten der Geschichte bevor die Chinesen kamen.

Tibeter empfinden diese Aussage als eine Diskriminierung ihres Volkes, welche besonders im deutschen Sprachraum kursiert. Angestoßen durch Colin Goldner.

Das problematische an dieser Aussage ist nämlich, dass die älteren in einer Familie den jüngeren von der Vergangenheit erzählen. Und es gibt in den Familien der Tibeter niemanden, der sich über die Zeit beklagt, als Tibet noch nicht von den Chinesen besetzt war. Kein Tibeter hat es als Befreiung von irgendetwas empfunden, als die Chinesen Tibet besetzt haben. Im Gegenteil, sie wollen geschlossen seit 60 Jahren nur eins: Den Dalai Lama zurück.

Ich bitte, mit den Hetzreden gegen das tibetische Volk aufzuhören. Es leben in Deutschland Tibeter, die direkt aus chinesischen Gefängnissen kommen. Aufgrund von Folter bekommen sie hier Asyl. Eine andere Heimat Deutschland haben hier lebende Tibeter nicht.

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Welche Religion gibt es, wegen der noch keinen Krieg geführt worden ist?

FSM. Keine Kriege, keine Tote. Bisher.

Und wegen welcher gab es die gößten Kriege und die meisten menschlichen Verluste?

Jedi. (Religion in GB & Australien) => Milliarden getöteter Clonkrieger!!!

Es ist noch nie für eine Religion Krieg geführt worden, nur viele im Namen von Religionen. Im Prinzip ging es immer um Macht (Kreuzzüge, islamische Kriege, Anti-Terror-Einsätze), um Öl, Ressourcen etc.

Sehr viele Religionen sind bislang noch nicht missbraucht worden, neben Buddhismus auch der Hinduismus, die Naturreligion in Amerika und Afrika, antike Religionen und viele andere. Der Missbrauch der Religion ist eher singulär (Mittelalter: Missbrauch des Christentums durch Könige, Neuzeit: Alibikampf um Islam).

Der schlimmste Krieg ist der zweite Weltkrieg, in dem ein pseude-neo-pseudo-germanischer Pseudo-Kult sich gegen das Judentum erhob. Das kann man nachhalten. Ein Krieg ist niemals groß, nur schrecklich, lang und sehr verlustreich.

Leider gab es auch kriegerisch Auseinandersetzungen zwischen Buddhisten und Hinduisten: in Sri Lanka zwischen buddhistischen Singhalesen und hinduistischen Tamilen.

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@andreasolar

Okay, sind also auch diese Religion vor Missbrauch nicht geschützt.

Es gibt auch kriegerische Auseinandersetzungen zw. Christen und Moslems in vielen Ländern, zwischen Katholiken und Protestanten in Irland etc. Gerade das letzte zeigt, dass die Religionszugehörigkeit nur als Gruppengrenze missverstanden wird und die Gruppengrenze den Krieg erzeugt.

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Ein sehr gutes Beispiel ist der 30-jährige Krieg:

Die katholischen Franzosen standen auf Seite der Protestanten. Tatsächlich ging es allen Kriegsparteien (zumindest in der zweiten Hälfte des Krieges) nur darum, die eigene Macht zu stärken.

Und da war es den katholischen Franzosen egal, wenn man sich dazu auf die protestantische Seite schlagen musste.

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@martin7812

Im Namen Buddhas ist noch nie ein Krieg begonnen worden. Das hat Gründe: Der Buddha hat klar gesagt, dass man nicht töten darf. Dabei hat er keine Ausnahme gemacht. Es gibt im Buddhismus kein Wort für " Ungläubige" " nicht- Budhisten" oder so. Es wird immer davon gesprochen, dass man keinem fühlenden Wesen schaden darf. Der andere Mensch ist also ein " fühlendes Wesen" und kein " Buddhist", oder " nicht- Buddhist". Es hat also Gründe, welche Religion wie stark für Kriegstreiberei missbraucht wurde. Wenn abfällig gesprochen wird über Menschen, die nicht der eigenen Religion angehören, dann hat das keine positiven Folgen.

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@zohara

So ist es. Du verlinkst da zwar eine merkwürdige Sekte, aber es ist vorgekommen. Nur ist es etwas fraglich, ob man diese Sache mit der Ermordung der Ureinwohner Amerikas vergleichen kann. Dieser Anschlag wird übrigens immer wieder erwähnt und verlinkt. Mangels anderer Links, die Anschläge durch Buddhisten beweisen.

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@Draggyblackdots

Jesus hat auch nicht gesagt, du sollst töten, sondern Nächstenliebe gepredigt und vorgelebt, dass man für den anderen sogar sterben muss bzw. darf, um den Nächsten Gutes zu tun. Und der Nächste ist nach der Bibel auch der Heide, der Römer, der Fremde, der Andersgläubige. So auch die Christen am Anfang und leider nur sehr wenige in der Folgezeit.

Dass manche dann in seinem Namen die Aussage - die Liebe gegenüber allen Nächsten - in Töten verwandelt haben, kann man nicht ihm anlasten, das hat er nie gewollt und war deutlich genug, dass das nicht seine Lehre ist. Im Ergebnis haben die Kriegstreiber auch das Kreuz nur als Symbol verwendet.

Auch für den Islam: Dschihad heißt weder Krieg noch Töten, das ist nur eine Auslegung der Mächtigen. Die Terroranschläge haben auch wenig mit der Religion zu tun, da darf man auch mal ehrlich sein.

Auch der Buddhismus scheitert dort, wo der Mensch scheitert. Aber zugegeben: In buddhistischen Ländern hat man Kriege aus anderen Gründen geführt (verhindert hat diese Religion das Scheitern der Menschheit, insbesondere Kriege, aber auch nicht).

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@nobytree

Wann und wo ist der Buddhismus gescheitert? Welchen Krieg meinst du denn, der durch ein buddhistisches Land begonnen worden wäre?

Der Fragesteller fragt nach Zahlen. Die Anzahl der Morde, die begangen wurde durch die Hand eines Menschen, der sich einbildete, Buddhist zu sein, ist sehr gering.

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Artur Schopenhauer: "Die Erde ist die Hölle." Mord und Totschlag, Versklavungen, Vergewaltigungen und Habgier, das gibt es von Anfang an, vllt. ist die Erde der Planet, der aus dem Paradies geworfenen Engel, die sich hier bewähren können.

Die Kreuzzüge haben viele Menschenleben auf'm Gewissen.

Nur mal nebenbei zur Klarstellung: König Ashoka hat in seinen Eroberungen in Indien auch den Buddhismus verbreitet. Aus der Riege jener Religionen, in deren Namen Kriege geführt wurden, schert der also nicht aus.

Und zur Frage selbst:

Welche Religion gibt es, wegen der noch keinen Krieg geführt worden ist?

Wäre die Jedi-Religion wohl am meistversprechenden. Jedenfalls außerhalb des Kinos und auf der Erde (was so auch nur funktioniert, weil es in Australien als Religion anerkannt wurde).

Was den Counterpart angeht, gibt es ein paar ziemlich heiße Kandidaten...Zunächst mal jedes einzelne antike Großreich. Die haben alle (staats)religiöse Gründe für ihre (so gut wie nie friedliche) Expansion angegeben. Vom alten Ägypten bis zum Römischen Reich. Außer den Eurasischen üblichen Verdächtigen, kann man auch mal die Archäologie über Mittel- und Südamerika befragen. Einigermaßen gesichert ist, dass Inka- und Maya-Reich bis zum Eintreffen der Conquistadores Menschenopfer praktiziert haben.

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@nemoUnfound

Zitat aus Wikipedia zu König Ashoka:

Ashoka scheint kurz darauf – auf dem Höhepunkt seiner Macht um 258 v. Chr. – zum Buddhismus konvertiert zu sein und beschloss, auf weitere Eroberungen zu verzichten und das Reich zu konsolidieren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ashoka

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@Draggyblackdots

Gebe ich zu, dass hier sogar die Quelle was taugt. Die Beck-Wissen-Bände werden meistens von ziemlichen Heroen der Forschung verfasst. Umso interessanter sind die Folgeerwähnungen von Sittenpolizei und Todesstrafen^^.

Ich will die ganze Sache ja nichtmal madig machen. Nach damaligen Maßstäben ist er einfach nach Schema F vorgegangen. Aber: Heute gelten andere Maßstäbe und die Frage geht von diesen aus. Und Perser und Römer zB haben ihren Unterworfenen größere Freiheiten gelassen.

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Also, weil bis auf einige von euch den Buddhismus so glorifizieren, ich glaube mich daran zu erinnern, dass Alexander der Große im Namen Buddhas seine Kriege geführt hat.

Und es war der allmächtige, Alexander der Große, der genialste Feldherr der Weltgeschichte - er hat noch keine einzige Schlacht verloren. Keine einzige. Ich feier den Typen so.....

Er hat die "Kunst der Krieges" von Sun Tzu gelesen, kann ich nur schwer empfehlen. Das ist Taoistische Kriegsphilosophie, und wenn man etwas darüber nachdenkt kann man immer was auf sich beziehen.

Beispielzitate:

"Wahrhaftig siegt, wer nicht kämpft"

"Kennst du deinen Feind, und kennst dich selbst, dann brauchst du kein Ergebniss einer Schlacht zu fürchten. Kennst du dich, aber nicht deinen Feind, wirst du für jeden Sieg eine Niederlage erleiden. Kennst du weder dich selbst, noch deinen Feind, dann wirst du in jeder Schlacht unterliegen."

Und die Angehörigen des Judentums haben doch auch so kleine, nicht weiter zu beachtende Raufereien mit den Palästinänsern, heutzutage.

Die werfen gelegentlich mit ein paar Steinen, aber die kriegen sich schon wieder ein. (Sarkasmusarlam)

Ich suche auch nach einer Religion, die noch nie einen Krieg führte.

Erfolglos, ich schau mal bei den Pastafarie (FSM, die "Kirche der fliegenden Spaghettimonsters" )vorbei.

Die Kreuzzüge , nach dem Motto : Und willst du nicht mein Bruder sein , dann schlag ich dir den Schädel ein . Rate mal , wer das heute auch macht .

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