Religion von Ludwig 14. & Friedrich 2.?

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Wenn Du nach der Konfession fragst, ist die Sache klar: Ludwig XIV. war Katholik und Friedrich II. Calvinist - ich schätze, Du meinst den großen Preußenkönig und nicht den 1250 gestorbenen Kaiser.

Wenn Du nach dem gelebtem Glauben fragst, dürfte bei Ludwig Sonnenschnauz' Einschätzung hinkommen, während Friedrich sich öffentlich eher als Christ ohne konfessionelle Bindung zeigte (besuchte abwechselnd Gottesdienste verschiedener Kirchen), privat generell kirchenkritisch äußerte und wohl an Gott glaubte, aber von Religionen nicht so viel hielt, daß er nun eine öffentlich bevorzugt hätte ("Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, die sie bekennen, anständig und gut sind")

Nicht, daß ich mich beschweren will, aber ich fand die anderen Antworten hier auch nicht schwächer als meine... ;-)

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Die Franzosen waren früher alle überwiegend katholisch und die Preußen evangelisch. Dementsprechend werden auch ihre Herrscher der jeweiligen Konfession angehört haben.

Das preußische Königshaus war reformiert, das heißt, niederländisch-kalvinistisch. Aus dem niederländischen Kalvinismus kommen auch die "Sekundärtugenden", die Preußen groß gemacht haben und die dem Volk über viele Generationen beigebracht wurden: Sparsamkeit, Fleiß, Pünktlichkeit.

Das Volk in Preußen war vornehmlich lutherisch. Erst 1817 wurde durch Friedrich Wilhelm III die Kirche der Altpreußischen Union gegründet, eine Union der Lutheraner und der Reformierten. Vorher konnte der calvinistische König mit seiner lutherischen Faru nicht gemeinsam zum Abendmahl gehen.

Ludwig 14 war katholisch, wie alle französischen Herrscher damals. Aber er war weniger "römisch" als vielmehr "gallikanisch", also die französische nationale Spielart des Katholizismus.

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2.)Ich bin wie gesagt nicht deutschen Blutes. Genau genommen bin ich Armenierin, wobei mein Papa eben in Syrien aufgewachsen ist. Ich wurde also etwas anders erzogen als es in den westlichen Ländern üblich ist. Kurz gesagt: Gewalt in der Erziehung als Themenvorschlag. Ich muss zugeben, ich habe es nie bereut, dass mich meine Eltern so erzogen haben. Ich würde es womöglich sogar selbst so tun, also bitte keine Mitleids-oder Hassanfälle gegen diese Art von Erziehung. Nur scheint mir das so zu trocken... wie kann ich da noch etwas "Besonderes" einbauen?

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4.) Das habe ich nicht recherchiert aber ich habe mich mal gefragt, ob z.B. Urköstler, Rohköstler, Veganer etc. nicht eigentlich "Recht" haben mit ihren "Theorien"? Es ist etwas schwierig zu erklären, aber z.B. Urköstler halte ich selbst sogar für ziemlich skurril, andererseits denke ich mir aber auch "Machen die es eigentlich nicht richtig?" Könnte ich dazu etwas machen? Wie seht ihr das?

Was haltet ihr von Biografien (Sokrates, Kant usw.)?

Meistens reden besonderes Jugendliche und Erwachsene islamischen Glaubens von "Ehre und Stolz", auch in Armenien ist das kein Fremdwort, aber was genau meint man damit? Wann ist Ehre und Stolz wichtiger als bspw. ein Menschenleben? Darf es überhaupt soweit kommen? Das habe ich mich gefragt als der Fall von diesem schwangeren Mädchen in den Medien erschien, dessen Ex-Freund sie erstochen hat, weil sie eben das Kind (von ihm) nicht abtreiben wollte, was "eine Gefahr für die Ehre gewesen wäre".

Ich bin jedem dankbar, der sich das alles hier durchgelesen hat!!!! Wirklich!

LG Marina

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