Religion von Ludwig 14. & Friedrich 2.?

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4 Antworten

Wenn Du nach der Konfession fragst, ist die Sache klar: Ludwig XIV. war Katholik und Friedrich II. Calvinist - ich schätze, Du meinst den großen Preußenkönig und nicht den 1250 gestorbenen Kaiser.

Wenn Du nach dem gelebtem Glauben fragst, dürfte bei Ludwig Sonnenschnauz' Einschätzung hinkommen, während Friedrich sich öffentlich eher als Christ ohne konfessionelle Bindung zeigte (besuchte abwechselnd Gottesdienste verschiedener Kirchen), privat generell kirchenkritisch äußerte und wohl an Gott glaubte, aber von Religionen nicht so viel hielt, daß er nun eine öffentlich bevorzugt hätte ("Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, die sie bekennen, anständig und gut sind")

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Kommentar von Parsifal271
19.03.2012, 18:28

Nicht, daß ich mich beschweren will, aber ich fand die anderen Antworten hier auch nicht schwächer als meine... ;-)

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Das preußische Königshaus war reformiert, das heißt, niederländisch-kalvinistisch. Aus dem niederländischen Kalvinismus kommen auch die "Sekundärtugenden", die Preußen groß gemacht haben und die dem Volk über viele Generationen beigebracht wurden: Sparsamkeit, Fleiß, Pünktlichkeit.

Das Volk in Preußen war vornehmlich lutherisch. Erst 1817 wurde durch Friedrich Wilhelm III die Kirche der Altpreußischen Union gegründet, eine Union der Lutheraner und der Reformierten. Vorher konnte der calvinistische König mit seiner lutherischen Faru nicht gemeinsam zum Abendmahl gehen.

Ludwig 14 war katholisch, wie alle französischen Herrscher damals. Aber er war weniger "römisch" als vielmehr "gallikanisch", also die französische nationale Spielart des Katholizismus.

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Die Franzosen waren früher alle überwiegend katholisch und die Preußen evangelisch. Dementsprechend werden auch ihre Herrscher der jeweiligen Konfession angehört haben.

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Louis XIV eindeutig katholisch. Friedrich der 2. nehme an du meinst den der auch Friedrich der Große genannt wird war, heute würden wir sagen evangelisch. Was aber viel wichtiger war, er propagierte die Religionsfreiheit, also jeder solle nach seiner Facon glücklich werden. Sein Preu0en oder auch Berlin war allen Konfessionen offen, was zu einer nicht unerheblichen Zuwanderung von Hugenotten aber auch Juden führte. dies war sehr wohl zum Nutzen des Staatesm brachten sie doch ausser ihrem Glauben auch ihre erworbenen Fähigkeiten in Handwerk und Beruf mit und gaben dem neuen Wohnort neue Impullse mit ihremWissen und Können, ihrer Lebensart.

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Kommentar von Parsifal271
18.03.2012, 14:46

In Preußen bzw. den ehemaligen preußischen Gebieten würde man wohl sagen evangelisch, in anderen Territorien evangelisch-reformiert.

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