Religion und Naturwissenschaft hilfe

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6 Antworten

http://www.bibel-in-gerechter-sprache.de/

Es heißt 1Durch einen Anfang hat °Gott Himmel und Erde geschaffen. Im Anfang

Also war schon etwas da,als Gott Himmel und Erde geschaffen hat.

2Da war die Erde Chaos und Wüste, Dunkelheit war da angesichts der Urflut, und Gottes °Geistkraft bewegte sich angesichts der Wasser. 3Da sprach Gott: »Licht werde«, und Licht wurde. 4Gott sah das Licht: Ja, es war gut. Und Gott trennte das Licht von der Finsternis. 5Gott nannte das Licht ›Tag‹ und nannte die Finsternis ›Nacht‹. Es wurde Abend und wurde Morgen – Tag eins.

Da wir nich wissen wie lang Gottes tage sind, so können wir den ersten Tag auch als 100 Mio.Jahre oder länger ansehen.

Die Bibel will sowieso kein Wissenschaftliches Buch sein, sondern uns etwas ganz anderes Vermitteln, nämlich das Gott auch heute noch bei uns ist,

Man darf auf keinen Fall übersehen, dass diese ersten Kapitel in einer sehr poetischen Sprache geschrieben sind. Die Mythologien der Welt hatten immer auch einen literarischen Anspruch: Sie sprechen in Bildern, in Zeichen, in Metaphern usw., die nicht einfach als simple historische Handlungen genommen werden dürfen. Stattdessen wollen sie den Menschen jeweils auf etwas Grundsätzliches hinweisen.

Adam ist keine nur biblische, sondern auch eine mythologische Gestalt. Denn anders als viele auch historisch nachweisbare Gestalten der Bibel führt uns Adam zurück in das riesige Gebiet der Mythologien, des Vorderen Orients. Schöpfungsmythen hat es dort zuhauf gegeben: U. a. auf einer babylonischen Keilschrifttafel ist ein Schöpfungsmythos gefunden worden, der erzählt, dass am Anfang der Menschheitsgeschichte ein König steht usw. Es gibt das Gilgamesch-Epos und viele andere Mythen aus dieser Gegend und dieser Zeit. Worin unterscheidet sich denn dieser biblische Mythos von den vorderorientalischen, vorderasiatischen Mythologien? Adam ist ein Kind Gottes und Gott ist ein Arbeiter. Dieser berühmte erste Satz des Alten Testaments, "bereschit bara elohim et haschamajim...", ist insofern einzigartig, weil das kein Gott ist, der irgendwo in weiten Fernen thront und die Menschlein, die gar keine Rechte haben, arbeiten und schuften lässt. Nein, diese Menschen sind hier mit eingeladen zu arbeiten und zu schaffen: Arbeit ist etwas Schönes. Wir sind Kinder Gottes und das ist die große Botschaft. Adam kommt im Hebräischen – von "adamah". Und "Adamah" ist der Erdling. Er ist aus Erde geschaffen, von der Erde leben wir und von den Produkten der Erde – und zur Erde müssen wir zurückkehren. Dies steckt in dem Namen "Adam"
Die Bibel spricht von Adam, also vom Menschen. Das heißt, er steht für alle Menschen: Er ist keine Person, der andere untergeordnet werden. Stattdessen wendet sich der Gott der Bibel von Anfang an, an alle Menschen und damit eben auch an die einfachen Menschen. Das ist kein Eigenname und am Anfang in den ersten Kapiteln erscheint er auch einfach als die Figur, das Geschöpf, das keinen Namen hat, das ganz schlicht "Mensch" genannt wird.

Sie waren Gott ähnlich, aber sie wollten Gott gleich sein. Das ist das Problem. von Gut und Böse wussten sie auch schon im Paradies: Darum geht es gar nicht. Es geht vielmehr um den Unterschied zwischen Mensch und Gott. Sie haben alles, wirklich alles. In den Mythologien des Mittleren Ostens war der Mensch doch der letzte Dreck im Vergleich zum griechischen Götterhimmel. Nein, hier ist es so, dass der Mensch aufrecht geht: Er ist ein Kind Gottes. Wir lernen an der Schöpfungsgeschichte, dass der Mensch aufrecht gehen kann: in psychischer wie physischer Hinsicht. Da gibt es aber dann doch eine Grenze, denn sonst könnte man tatsächlich meinen, er sei nun Gott gleich. Aber da gibt es diese kleine Grenze. Die Tragödie besteht nun darin, dass diese beiden auch diese Grenze überschreiten wollen. Das entspricht auch, genau unserer heutigen Situation: Diese Gefahr ist nach wie vor vorhanden. Das ist die "message" und es geht dabei wirklich nicht um irgendeinen Willen Gottes, dass er womöglich ganz sarkastisch sagen würde, das sei sein Baum und deshalb dürfe er nicht angefasst werden. Nein, es geht nur um diese kleine Grenze: Diese kleine Grenzen müssten sie einhalten. Ist das der Eintritt des Bösen in die Geschichte der Menschheit? Das bleibt offen. Die Botschaft lautet lediglich: Das Böse lauert vor deiner Tür bzw. vor der Tür deines Herzens. Das Böse ist immer da, von Anfang an. "vermehret euch und bevölkert die Erde". "Pru urebo umileu et-hamaijim bajamim": Das heißt: "Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde". Im ganzen ersten Buch Moses findet sich kein einziges Gesetz und deswegen glaube ich, dass auch das kein Gesetz und kein Befehl ist. Es ist kein Befehl da, einander zu lieben und es gibt kein Befehl, einander zu hassen. Denn das kann man nicht befehlen.

Die Erde war wüst und leer, sie war eine Wüstenei. Die Kinder starben bereits im frühen Alter, es gab eine hohe Frauensterblichkeitsrate ebenso wie Dürren und furchtbare Überschwemmungen. Nein, es ist ein Segen, dass sie Kinder bekommen – damals war das freilich noch anders als heute. Sie sollen fruchtbar sein und die Erde füllen: Dass sie die Erde überfüllen sollen, steht dort natürlich auch nicht. Das alles liegt also in unserer Verantwortung.

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Die Evolutionstheorie ist von Charles Darwin. Der fuhr als Forscher auf der Beagle mit, das Schiff war für Vermessungsfahrten unterwegs. Darwin hatte die Möglichkeit auf den Galapagosinseln zu forschen und ordetnlich Material von dort zurück mit nach England zu nehmen. Berühmt sind seine Forschungen zu den unterschiedlichen Schildkrötenarten und den sogenannten Darwinfinken (die mit den unterschiedlichen Schnäbeln), die sich durch Mutation in viele verschiedenen Arten weiterentwickelt hatten, von denen jede eine eigene ökologische Nische besetzte:

http://www.spektrum.de/lexika/images/biok/fff335.jpg

Von Darwin stammt also die Weiterentwicklung durch Mutation (zufällige Veränderung des Erbguts) und Selektion (Nur die Lebewesen, die durch ihre neuen Mutationen am besten angepasst sind, überleben auf Dauer).

Auf ihn geht der Satz vom "Survival of the Fittest" zurück, der oft fälschlicherweise mit dem "Überleben des Stärkeren" übersetzt wird, der aber eigentlich bedeutet, es überlebt der, der am besten an die Natur, in der er lebt, angepasst ist und das kann auch durch aus der Kleine und eher Schwache sein, der nicht viel Futter benötigt.

Sein berühmtes Werk heißt:; "Über die Entstehung der Arten" und darin erklärt er ziemlich weit hinten, dass seinen Forschungen nach, der Mensch keine eigenen von Gott geschaffene Krone der Schöpfung mit Adam und Eva als Urahnen ist - schon gar nicht in sieben Tagen, sondern, dass sich, nach seinen Erkenntnissen, der Mensch aus anderen Menschenaffenarten entwickelt hat und die wieder aus anderen niederen Arten und das dieser Prozess sehr sehr lange gedauert haben muss.

Was du jetzt in dem Zusammenhang mit Israel, Zion und Babylon meinst, weiß ich nicht so recht. Den Schöpfungsbericht der Bibel müsst ihr doch im Unterricht gehabt haben.

Urknall siehe auch hier:

http://www.astrokramkiste.de/urknall

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@Dummie42

Die Urknall-Theorie sagt aus, daß vor dem Urknall alle materie an einem Punkt in einer hohen Dichte vorhanden war. Dann explodierte dieses "kosmische Ei". die in Bewegung gesetzte Materie entfernte sich immer weiter von ihrem Ursprung und die Temperatur sank immer mehr ab. Das "Ei" zog sich daher immer mehr zusammen. Der ganze Zyklus soll viele Millarden Jahre gedauert haben. Es bleiben Fragen offen: 1. Wie und woher ist die Materie an diesem Punkt entstanden?Materie entsteht nicht von selbst, das entspricht dem 1. Hauptsatz der Thermodynamik. 2. Die Urknall-Theorie widerspricht auch dem 2.Hauptsatz der Thermodynamik. Die Menge der Energie wird immer geringer!

Der deutsche Kernphysiker u. Nobelpreisträger A.Einstein hat die Äquivalenzbeziehung von Energie und Materie postuliert. Er hat so nachgewiesen, daß Materie nichts anderes ist als eine Ausdrucksform der Energie!

Diese wissenschaftlichen Tatsachen bestätigen unwiderlegbar das Schöpfungsmodell der Entstehung des Universums.

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@juste55
Diese wissenschaftlichen Tatsachen bestätigen unwiderlegbar das Schöpfungsmodell der Entstehung des Universums.

Das ist schon deswegen Unsinn, weil wissenschaftliche Theorien immer widerlegbar sind. Sind sie falsch würde dein Argument auf mindestens einer falschen Prämisse beruhen. Aber weiters haben diese Theorien überhaupt nichts mit Schöpfung zu tun.

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@DarkSepia

:)) Das stimmt. Ich glaube Harald Lesch sagte mal sinngemäß: "Wir irren uns zur Erkenntnis".

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Ich versteh einfach nicht, warum ihr solche Fragen immer erst dann stellt, wenn es schon "5 vor 12" ist. Das Thema "Religion und Naturwissenschaft" ist überaus umfangreich (Zion, Israel und Babylon haben so gar nichts mit z. B. der Evolutionstheorie zu schaffen), und ich könnte dir auch umfangreiche Literatur dazu an die Hand geben, aber bis morgen wirst du die nicht mehr schaffen.

Den "Begründer der Evolutionstheorie" gibt es gar nicht. Abstammungslehren waren bereits im Altertum selbstverständlich, z. B. bei den alten Griechen, Ägyptern und nicht zuletzt in der Bibel (dazu unten mehr). Und im 18. Jahrhundert berichtete ein Missionar nach seiner Rückkehr aus Westafrika verdattert, dass die dortigen Menschen glaubten, vom Schimpansen abzustammen. Auch hier lässt sich nicht mehr ergründen, wer zuerst darauf kam und wie. Wahrscheinlich war es einfach "Kollektivwissen", denn auch wenn man unterstellt, die damaligen Menschen wären komplett auf Beobachtungen angewiesen, sind ihnen die auffälligen Gemeinsamkeiten zwischen Mensch und Tier wohl kaum entgangen. Und da es schon immer Fehlgeburten und - versehentliche - Schlachtungen von trächtigem Vieh gab, bestand sogar die Möglichkeit, sogar die verschiedenen Embryonen zu vergleichen. Zudem waren die Themen Abstammung und (dokumentierte) Familiengeschichte damals generell in aller Munde, sodass die populäre Ansicht, der antike Mensch hätte sich unter einer "Evolution" nichts vorstellen können und nur separate "Schöpfung" gekannt, sich praktisch selbst widerlegt. Überhaupt gibt es heute kaum eine wissenschaftliche Theorie, die nicht mindestens einen antiken Vorläufer hat.

Als die Kirche die Macht an sich riss, wurde das Evolutionsparadigma durch das Konzept der Artenkonstanz verdrängt. Es ist fast ein Witz und geradezu eine Affenschande, dass ausgerechnet die Bibel, ein Buch, das vor Abstammung und "Evolution" richtiggehend überquillt, für so eine lächerlichen Denkrückschritt herhalten muss(te)! Bemerkenswert ist dabei, dass Darwin die wahre Natur des biblischen Schöpfungsberichts kannte, wie der Pole Naphtali Hallevi in seinem Buch "Toledot Adam" von seinem Briefverkehr mit Darwin erzählt.

Hier eine griffige Abhandlung zum Thema "Religion und Wissenschaft":

http://www.konkordant.de/evolution_und_schoepfung.pdf

Ich versteh einfach nicht, warum ihr solche Fragen immer erst dann stellt, wenn es schon "5 vor 12" ist.

In der Tat! :)))

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Das sind die Themen : - aktuelle wissenschaftliche entstehung theorie über die weltentstehung in groben zügen

Damit scheint die Entwicklung der Dinge innerhalb der Welt gemeint zu sein. Entstehung klingt so, als sei die Welt einst nicht da gewesen und später schon. Nachdem Welten in der Metaphysik aber maximal vollständige Situationen sind wäre dies ein Paradox.

Eine "Person Gott" gibt es nicht(darum soll man sich auch kein "Bildnis" machen!). Es gibt zwar eine "Schöpfung"(das Universum), aber die Erklärung dessen Entstehung liegt für uns unerreichbar jenseits von Raum und Zeit. "Gott" ist die Hauptsache, welchem du dein Leben widmest: Nächstenliebe, Naturschutz, soziale Gerechtigkeit(eigentliches Ziel einiger Religionen)... oder auch einem Fußballverein, ein Auto, Geld, Profit, Macht,... oder auch die Huldigung einer von Menschen erfundenen übermächtigen Kreatur... keine Religion kann erklären wie ihre Götter aus dem "Nichts" entstehen konnten. Auch die Naturwissenschaft kann nicht erklären, wie ein Universum aus dem "Nichts" entstehen konnte -

  • was ist dieses "Nichts"???

Das ist auch nur zu verstehen, wenn man die Hintergründe kennt (Ps.53,1; Offb.12,9).

Die "Evolutionstheorie" ist der Versuch Satans, den Menschen zu zeigen, dass es ihn "gar nicht gibt" (2.Kor.4,4).

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