Religion nicht mehr so wichtig?

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo!

Respekt, dass du dich so mit deiner Religion auseinandergesetzt hast! Das gelingt nicht jedem.

Wie kann man das nennen wenn ich nur an einen Gott glaube aber an keine religion?

Da gibt es ganz verschiedene Ansichten. Vielleicht solltest du dir erstmal genauer klar machen, wie du dir Gott vorstellst. Google doch mal nach Deismus, Pantheismus, Panentheismus oder Agnostizismus.

Kann ich es problemlos meinen eltern sagen? ich hab irgendwie das gefühl sie werden darauf nicht so gut klarkommen.

Das können wir dir hier von außen nur sehr schwer sagen. Du kennst deine Eltern am besten.

ist es möglicherweise nur eine krise? ich bin der meinung wenn man gutes tut, passieren auch einem gute dinge. ich bin sehr sozial und versuch immer zu helfen, aber habe seeehr oft in meinem leben pech. ich seh halt leute die haben nur glück obwohl sie anderen leuten schaden und nur an sich denken. ich selbst kriegs nicht hin.kann es sein dass ich deswegen mich distanzieren möchte ( weiterhin ) und führts mich vielleicht wieder zurück ( bitte aus erfahrung sprechen ).

Nein, es ist keine Krise. Es ist ein ganz einfaches Phänomen: Du hast deinen Verstand benutzt, deine Religion hinterfragt und festgestellt, dass da so einiges nicht dran stimmen kann. Kurz und knapp gesagt: rationales Denken :-)

Ach und für die Denkweise, dass dir Gutes passiert, wenn du Gutes tust, gibt es auch einen Namen: Vergeltungsglaube. Ist ja eine nette Denkweise, dass jeder seinen gerechten Lohn bekommt... aber in der Realität lässt sich beobachten, dass es so etwas nicht gibt. Niemand greift in unser irdisches menschliches Geschehen ein, ob Gott nun existiert oder nicht. Du hast dein Schicksal selbst in der Hand.

LG

Und noch mal zum Vergeltungsglauben / sozialem und hilfsbereiten Handeln: Ich erlaube mir nun die Dreistigkeit, einen Kommentar zu zitieren, von unserem werten frank1968, ebenfalls User dieser Seite, denn er passt gerade sehr gut an dieser Stelle:

"Wenn ein Mensch nur Gutes tut, weil er sich dafür eine Belohnung erwartet, dann ist es eigentlich schon nichts Gutes mehr.

Aus Erfahrung und Einsicht kommen Menschen des Öfteren drauf, dass es wichtig ist, anderen zu helfen und Gutes zu tun. Das macht das Leben reicher und wirklich lebenswert und ist wichtig für eine funktionierende Gesellschaft.

Religionen trauen anscheinend Menschen diese weitverbreitete Einsicht nicht zu, und meinen, man müsse Zwang ausüben oder mit Zuckerbrot winken. Ich finde das erstens sehr merkwürdig und zweitens entwertet es die uns allen angeborene Mitmenschlichkeit auf eine besonders unschöne Art und Weise."

Nur mal so zum Nachdenken ;-) die Antwort stammt übrigens von dieser Frage hier: http://www.gutefrage.net/frage/warum-sollte-ein-atheist-etwas-gutes-tun hier findest du noch weitere Kommentare unterschiedlichster Ansichten zu diesem Thema. Bin mir sicher, dass dich das interessieren könnte.

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@Locoloco77

Ich tu es nicht um etwas zurück zu bekommen. Ich tu es aus nettigkeit, das sieht man in meinem Alter ziemlich selten, aber es wäre ziemlich gut wenn es mehr leute gibt die dieser ansicht sind. Ich hab da versehentlich geschrieben ich bin der meinung, aber ich war mal der meinung. Ich glaub nicht dass es ein eingreifen im jetzt gibt. ich habs ja oft genug zu sehen bekommen.

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Hallo,

erstmal: das Leute an Gott glauben aber nicht an eine bestimmte Religion kommt sehr häufig vor. 

An wen, was und wie du glaubst ist allein dir überlassen und kann dir von niemandem vorgeschrieben werden.

Der Glaube an Gott kann etwas sehr Schönes sein, einem Menschen z.B. Orientierung geben. Bei mir ist es dann z.B. so, dass ich merke, wenn ich etwas "schlechtes" getan habe oder ich spüre, dass ich das richtige tue. Vielleicht war es bei dir ja so, als du verliebt warst oder wie ist das bei dir? Was denkst du darüber?

Übrigens, ob und an was man glaubt kann sich im Lauf des Lebens übrigens auch verändern. Leute wechseln z.B. die Religion (konvertieren) oder waren erst gläubig und dann nicht mehr und umgekehrt. Ich denke wenn so etwas passiert, dann spürt man das, ein Gefühl, das nach dem klingt was du beschreibst.

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ich kann dich gut verstehen,Wie ich schon vorher mal geschrieben hatte,sollte jeder für sich entscheiden,wie er glauben möchte.Ich habe selber 2 Kinder,die für sich entschieden haben,das sie keine Moslems mehr sein wollen.Grund dafür war,das auch sie sich einfach zu sehr unter Zwang fühlten.Junge Menschen möchten leben und nicht immer nur alles verboten bekommen. Du sagst ja,das du an Gott glaubst und das ist ja auch das A +O in jeder Religion.Meine persönliche Meinung ist : Wenn egal in welcher Religion,ein Gläubiger versucht nach den 10 Geboten zu leben,erfüllt er ja schon das,was Gott von einem erwartet und ist das nicht auch die Basis für ein gutes soziales miteinander auskommen?

Gute Antwort. Ich würde mich freuen wenn mein Vater auch so wäre und es einfach hinnehmen würde. Bei mir glaub ich würde er eher ausrasten und mir alle Sachen wegnehmen ( Handy, PC ). Außerdem beschuldigen meine Eltern für alles was ich sage ( wenn ich ihre Meinung nicht teile ) meine Freunde, dass sie mich beeinflusst haben und ich nur alles nachmachen würde. Das wäre dann wieder "ihre Schuld". Selbst wenn ich sage, dass keiner meiner Freunde diese Ansicht teilt ( entweder voll Christen, Atheisten usw. ) glauben sies mir nicht.

Es ist eine ganz andere Familiensituation bei mir. Wie gesagt sind meine Eltern keine Ansprechpersonen, was mir auch sehr viel Sicherheit und Selbstvertrauen wegnimmt. Probleme behalt ich zum Beispiel für mich, weil früher ich es meinen Eltern nicht sagen konnte und es sich nicht geändert hat ( es endet meist in Streit ).

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@TheQuestionerA

ja,auch das Problem ist mir bekannt,weil auch der Vater meiner Kinder genauso reagiert hat.Das ist eben dieses denken,das man selber ja nichts hinterfragen darf.Nur,ich habe selber ja jahrelang in einem islamischen Land gelebt und dabei festgestellt,wie " unislamisch" die ja eigentlich sind.Ich hatte damals auch einige Fragen gestellt im Bezug auf den Islam und als einzige Antwort oft erhalten: Das ist so,und das hast du nicht anzuzweifeln.Es ist einfach oft so,das sie es stur beigebracht bekommen haben und sich deshalb auch keine eigenen Gedanken machen.Sie halten sich zwar auch nicht an den Regeln,aber sie sprechen nicht darüber weil sie Angst haben sonst aus der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden.Es ist natürlich blöde,das dann immer die Freunde mit reingezogen werden.

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@brokat7

Gibt es eine Lösung dafür? Ich würde es ihnen gerne sagen, es würde mich etwas befreien, aber ich hab da echt Bedenken.

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@TheQuestionerA

ich denke mal im Moment gibt es keine Lösung,wenn deine Familie so Stur denkt.Du müsstest wenigstens einen in der Familie haben,der deine Ansichten versteht und toleriert.Bei mein Sohn war es so,das er es dann erst mitgeteilt hat,als er nicht mehr zu Hause war,weil er sein Zivildienst ableisten musste.

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