Religion im 18. Jahrhundert in Deutschland?

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4 Antworten

  1. "Die Religion" gab es in dem erwähnten kurzen Zeitabschnitt in Deutschland nicht, sondern es gab eine Reihe unterschiedlicher Bekenntnisse.
  2. "Wie die Religion" damals gewesen ist, kann man nur grob charakterisieren: alle Bekenntnisse waren in ähnlicher Weise verfasst und geordnet, sowohl was religiöse Bräuche als auch kirchliche Ämter betrifft. Evangelische Bekenntnisse hatten als Oberhaupt ihren weltlichen Fürsten, das katholische Bekenntnis orientierte sich am jeweiligen zuständigen Bischof und letztlich am Papst in Rom. Volksfrömmigeitspraktiken waren vorallem in Regionen mit katholischer Bevölkerung mit großem äußerlichem Aufwand verbunden, während evangelische Bekenntnisse vorallem auf innere Selbstbesinnung des Gläubigen und der Gemeinde Wert legten.
  3. In diesem kurzen Zeitabschnitt bürgerten sich keine neuen "Sitten" ein, sondern das gläubige Volk folgte den Vorschriften ihres jeweiligen Bekenntnisses in Gottesdienst und Lebenswandel. Allerdings mehrten sich vor 1770 wie nach 1780 die gebildeten Freigeister, die, beeinflusst durch die Aufklärung, religiöse Glaubenssätze hinterfragten oder sogar auf Distanz zu ihnen und traditionellen Glaubenspraktiken, insbesondere der sog. "Volksfrömmigkeit", gingen.

MfG

Arnold

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Das kann dir Google ganz sicher beantworten, wenn du es nur mal bemühst.

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Kommentar von Tebatibbas1234
22.11.2016, 13:39

ohne fragen zu stellen kommen auch keine antworten

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Da mußt Du schon die einzelnen damaligen deutschen Staaten einzeln betrachten. Viel Spaß bei dieser Fleißarbeit.

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