Religion Erpressung zum Übernachten

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12 Antworten

Einmischen hätte in diesem Fall sicher nichts gebracht. Es wird sicher nichts auf der Welt geben, was Du dieser Mutter hättest dagen können, um sie davon zu überzeugen, ihr Kind ohne Ihr Lieblingsgebet aufzuschreiben bei einer Freundin übernachten zu lassen.

Als Mutter fällt es in Ihre Befungnisse, ihr Kind so zu erziehen, wie sie es für richtig hält (natürlich ohne selbstverständliche Ausnahmen wie Körperverletzung etc.). Dazu gehört (leider!) auch, dass sie mit ihren religiösen Vorstellungen indoktrinieren kann, wie sie es für angebracht hält (selbstverständlich Verbotenes auch hier natürlich ausgenommen).

Letztendlich funktioniert "Erziehung" immer über Druck. In diesem Fall ist es das Aufschreiben irgendeines Gebets, in anderen Fällen ist es gerne mal Hausaufgaben machen, Zimmer aufräumen und so weiter.

Ändern kannst Du daran nichts und Du musstest Dich in diesem Fall auch nicht einmischen. Es ehrt Dich aber, dass Du Dir darüber so viele Gedanken machst, dass Du abends eine Frage hierzu hier rein stellst.

Hallo,

du hast einen Satz aus einem Gespräch gehört und ihn zusammenhanglos aufgeschnappt. Lass die anderen Leute ihn Frieden, brauchst dir überhaupt keinen Kopf um Gespräche von fremden Leuten zu machen. Da kann man sich doch nicht einfach einmischen, das geht dich überhaupt nichts an.

Wenn du dich um andere Dinge, wie Misshandlung oder Verwahrlosung um Kinder, Handy im Unterricht, Zu-spät-kommen in den Unterrricht oder nach Hause, Umgangston mit den Eltern, Missachtung von Regeln......... genauso kümmern würdest, dann ist es in Ordnung.

...und wüsste auch nicht wie ich taktvoll mich da einmischen hätte sollen/können

Gar nicht. Allein deine Einmischung ist schon eine Taktlosigkeit. Das zeigt sich u.a. auch daran, dass du von "Erpressung" sprichst, ohne dass du die Umstände dieser Äußerung auch nur annähernd kennst.

Mir tat das Kind leid das so unter Druck gesetzt wurde...

Wie viele Kinder hast du schon erzogen?

Woher willst du wissen, ob überhaupt und wenn, wieviel das Kind unter Druck gesetzt wurde? Allein ein "Gezeter" des Kindes heißt noch lange nichts. Und wenn die Mutter Grenzen aufzeigt, dann ist das eher ein positives Zeichen, als wenn sie einfach nachgeben würde. Ob die Art und Weise der Grenzziehung angemessen war, kannst du nicht beurteilen. Das können meistens nicht einmal nahe Verwandte oder Freunde. Wie willst du dann das gerecht beurteilen?

Wie hätte ich reagieren sollen?

In dem du selbst ein stilles Gebet für die Mutter und ihr Kind sprichst und Gott darum bittest, dass sie ihr Kind gut erziehen kann. Das wäre nicht nur angemessen gewesen, sondern auch taktvoll.

Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Wenn Kinder nicht das machen, was die Eltern wollen, gibt es Strafen. Das kommt doch in jeder Familie vor. Eine "Erpressung" ist das sicherlich nicht. Eher Alltag. Das hat mit einer Religion nichts zu tun.

du kannst da nichts machen- natürlich ist die situation hart für dich und auch für das mädchen. aber das ist der glaube der familie und nicht deiner. mir tut das mädchen auch leid

Man könnte die Mutter ganz ungezwungen fragen, was sie selbst von Gebeten hält.

Falls sie auf das Gespräch eingeht könnte man sie auch fragen, ob sie der Meinung ist, dass Glaube (=Annahme ohne Belege) geeignet ist für Kinder, die voller Neugier und offener Fragen sind. Falls nötig, gibt es ausreichend viele Argumente, um diese Annahme zu widerlegen.

Du kennst die Zusammenhänge nicht.

Vielleicht hat das Kind im Reliunterricht diese Aufgabe als Hausarbeit aufbekommen und nun müsste sie es abliefern, kann aber nicht.

Vielleicht ging es dabei gar nicht um die Religion sondern nur um die leidige HA.

Hierbei jedoch bin ich dann eher der Meinung, dass die staatlich finanzierte Schulidoktination in Deutschland dringend überholungsbedürftig ist, zumal man statt Religionsunterreicht so viele wirklich sinnvolle Sachen machen könnte mit Kindern, statt denen den fakisch unbelegten Mystizismussums aus 1001 Nacht einzutrichtern.

vielleicht ging es um schulaufgaben... und es bestand eine abmachung, dass sie nur bei der Freundin schlafen darf, wenn sie alle Aufgaben gemacht hat..

ich denke, du weisst zu wenig über die Situation, um zu urteilen...

Ein Gebet aufschreiben ist so wie so Quatsch Jesus sagte: "Wenn ihr aber betet, sagt nicht immer und immer wieder dasselbe wie die Leute von den Nationen, denn sie meinen, dass sie erhört werden, weil sie viele Worte machen. 8 So macht euch ihnen nicht gleich, denn Gott, euer Vater, weiß, welche Dinge ihr benötigt, schon ehe ihr ihn überhaupt bittet. Math 6:7,8 Das heißt man betet nicht immer das Gleiche, sondern das was man gerade fühlt.

Das geht dich doch überhaupt nichts an. Du hast nicht die geringste Ahnung, um was es genau ging. Es könnte sich auch um eine nicht gemachte Hausaufgabe gehandelt haben.

Es ist ja gut, wenn man nicht wegsieht bei MISSHANDLUNG etc., aber hier hättest du absolut keinerlei Recht gehabt, dich einzumischen.

Du hast kein Recht dich da einzumischen. Hätte dir auch nichts gebracht.

Misch dich da nicht ein.

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