(Religion, Christentum) Kann bitte jemand Stellung zu diesem Merkel Zitat nehmen?

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7 Antworten

Das Zitat ist ein bisschen kurz. Sie hat u.a. gesagt:

"Wenn ich was vermisse, dann ist es nicht, dass ich irgendjemandem vorwerfe, dass er sich zu seinem muslimischen Glauben bekennt, sondern dann haben wir doch auch den Mut zu sagen, dass wir Christen sind. Haben wir doch den Mut zu sagen, dass wir da in einen Dialog eintreten, haben wir dann aber auch bitteschön doch die Tradition, mal wieder in einen Gottesdienst zu gehen oder ein bisschen bibelfest zu sein und vielleicht auch ein Bild in der Kirche noch erklären zu können. Und wenn sie mal Aufsätze in Deutschland schreiben lassen, was Pfingsten bedeutet, dann würde ich mal sagen, ist es mit der Kenntnis über das christliche Abendland nicht so weit her"

Merkel, ganz Pastorentochter, beklagt, dass heute die Christen oft von einer unglaublichen Ahnungslosigkeit die eigene Religion betreffend sind. Bis vor 20 oder 30 Jahren kannte eigentlich jedes Kind zumindest die wichtigsten Geschichten der Bibel. Heute wissen ganz viele gar nichts mehr darüber. (Das ist mir an der Uni in einigen Theologie-Seminaren klar geworden. Da hatten einige der Theologiestudenten so was von überhaupt keine Ahnung von nichts, das war schon bodenlos. Die haben sich aber trotzdem als gläubige Christen gesehen. Aber ich schweife ab.) Frau Merkel meinte das wohl eher im Zusammenhang mit unseren besorgten Bürgern, die immer erzählen, sie müssten das christliche Abendland retten und es den Muslimen übel nehmen, dass die ihren Glauben viel ernster nehmen, als die Christen ihr Christentum und das man da doch wohl mal ein bisschen was auffrischen sollte, wenn man schon so laute Sprüche tut. Das ist ihr natürlich von der AFD wieder sehr übelgenommen worden.

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Kommentar von Macintoshia
08.12.2015, 17:20

tausend dank!!!

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Ja...kann ich.

Dieses Zitat ist in meinen Augen ein Ausdruck der Hilflosigkeit. Das politische Vorgehen steht parteiübergreifend im Zweifel, und dann muss halt die Religion her.

Wenn die Politik die Religion traditionell im Staat eingebunden sieht, warum wurde in der Vergangenheit nicht darauf zurück gegriffen ?

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Wäre schön zu wissen, in welchem Zusammenhang sie das gesagt hat? Sie ist ja eine Pastorentochter und wurde demnach auch christlich erzogen. In Deutschland sind Politik und Religion strikt getrennt. Das ist Voraussetzung für eine Demokratie. Sie beruft sich durch das Zitat, dass Deutschland der größte Teil der Bevölkerung den katholischen, bzw. evangelischen Glauben praktiziert. Es sind also seit Jahrhunderten Christen, also man kann auch sagen "die Tradition". Die Grundlage unseres Glaubens ist die "Heilige Schrift", die Bibel. Christen leben nach den "Zehn Geboten", der eine mehr, der andere weniger.

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Hallo Macintoshia,

das würde ich für mich so übersetzen: Wir haben eine abendländische Kultur, die  - ob Sie es wollen oder nicht -  unter anderem auf den Werten der Bibel beruht.

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Dieses Zitat zeigt zumindest, dass der Mensch weder etwas von Tradition, noch etwas von Kirche oder Bibel verstanden hat.

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Kommentar von Nirakeni
09.12.2015, 06:42

Das zeigt nur dein Kommentar.

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1) Die Aussage zeigt erstmal, dass das Christentum versagt hat.

2) Die Aussage ist ein Appell, dass man wieder christlich leben soll und nicht atheistisch. Denn viele Christen in Deutschland sagen nur mit dem Mund:"Ich bin ein Christ". Aber sie leben nicht wie ein Christ, sie leben nicht nach dem Buch. 

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...und schon wieder will da ein Schüler, dass wir ihm die Hausafgabe machen!!!

Du sollst dir deine eigenen Gedanken darüber machen!

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Kommentar von Macintoshia
09.12.2015, 16:07

das war für ne Arbeit aber egal...

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