Religion Aufzwingen?

11 Antworten

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dein Anliegen ist völlig berechtigt. Ein bisschen religion hat noch nie geschadet? Ich würde eher sagen: ein bisschen Selbstbestimmung schützt vor solchem Schaden. Du wirst nichts dran ändern können, wenn deine Familie deine Nichte religiös erziehen will und sie tun es ja sicher in guter Absicht.

Es ist gut, das wenigstens einer da ist, der für Selbstbestimmung einsteht! Weiter so!

@pRiot: Teilweise hast du meine Zustimmung doch eines muss ich anmerken: Nicht die Religion ist das, was schadet, sondern die Art und Weise, wie damit umgegangen wird, wenn man mal eine andere Meinung hat.

Ansonsten ist deine Antwort super - auch ich finde es gut, dass jmd. für Selbstbestimmung einsteht. Und Selbstbestimmung schützt wirklich vor Schaden...

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@Antidevil95

Nicht die Religion ist das, was schadet, sondern die Art und Weise, wie damit umgegangen wird,

genau! Es ist ein bisschen so wie mit Waffen. Auch Waffen töten ersteinmal niemanden. Es ist der Mensch der den Abzug drückt, also eine Waffe entweder zur Jagd, zum Sportschießen oder zum töten einsetzt. Nur ist das problem dass es unter allen Waffenträgern immer ein paar geben wird, die damit nicht umgehen können bzw. sollten. und besonders sollte niemand eine 4 jährige an den Gebrauch einer Waffe gewöhnen ;)

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Zwar kann man dazu gezwungen werden, irgendwelche religiösen Rituale zu vollziehen, aber man kann nicht dazu gezwungen werden, religiös zu sein.

Da wir alle nicht in einem leeren Raum groß werden, sondern umgeben sind von Personen und Medien, die uns beeinflussen, ist es sowieso immer schwer zu sagen, was man sich selber aussucht.
Die Tendenz sollte vor allem für jeden dahin gehen, dass man sich so viele unterschiedlichsten Ansichten wie möglich angucken sollte. Wer in einem Käfig aufwächst, den wird man mit Erzählungen über die Weite unserer Welt oder des Universums nicht begeistern können, wenn er den Käfig als sicher und besser kennengelernt hat als all das, was sich außerhalb befindet.

Ich stimme dir zu deswegen erzähle ich ihr auch später , wenn sie etwas älter ist auch etwas über meine Religion

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Zwar kann man dazu gezwungen werden, irgendwelche religiösen Rituale zu vollziehen, aber man kann nicht dazu gezwungen werden, religiös zu sein.

Nein, aber man kann in seiner Meinung manipuliert werden.

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Gute Einstellung, die du hast - jeder sollte sich frei entscheiden dürfen. Zu der Sprache Hochdeutsch - sag ihm, dass das sein Problem ist, wenn er das nicht tolerieren kann, dann soll er eben nicht mit euch reden PUNKT!! Denn es ist ABSOLUT eure Sache, ob ihr hochdeutsch mit ihr redet oder nicht - das würde ich ihm auch so mitten ins Gesicht sagen (aber nicht respektlos, nur direkt) und noch was - rede mit der Schwester doch einfach, sich nicht davon beeindrucken zu lassen, denn es ist ihre Sache, ob sie IHRE Tochter taufen lässt oder nicht! Und falls sich die Schwester breitschlagen lässt, dann kannst du dich immer noch trösten - denn die Nichte kann dennoch frei wählen, ob sie glaubt oder nicht. Nur, weil man getauft ist, heißt das noch lange nicht, dass man auch glaubt - und das sage ich dir jetzt als Christ ;-) - Ich finde, man sollte die Meinung anderer Menschen einfach tolerieren, so lange sie nicht versuchen, anderen ihre Meinung mit allen Mitteln aufzuzwingen. Das gilt sowohl für deine Meinung, wie auch die Meinung deiner Familie - mache ihnen einfach klar, dass du ihnen ihre Ansichten lässt. Mache ihnen aber auch klar, dass du deine Ansichten hast, deine Schwester ihre Ansichten hat und sie das bitte auch tolerieren mögen.

Hoffe, dass konnte helfen

Danke für die Antwort ;)

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Die Rechtschreibung istnicht so schlimm!Deine Verbohrtheit aber.

Wenn Du willst, dass sich das Kind später einmal entscheiden soll ob mit oder auch ohne Religionszugehörigkeit durchs Leben zu gehen, musst Du Ihr die Chance geben, mehrere Varianten kennen zu lernen.

Sprachen sind unbedingt und besonders in diesem Alter leicht zu erlernen, eine Bereicherung! Vielleicht kann sie über Schweizer Großeltern auch französisch und italienisch lernen, da könnte sie sich später viel Zeit und Mühe ersparen.

Das versuch ich ja auch , ich selber spreche ja auch 6 Sprachen, ich versuche mein bestes aber wenn ihr Vater da ist muss ich halt aufhören ... Der Kindesvater hat auch meine Schwester so unter Kontrolle das sie nichts versucht und einfach nur shiss vor ihm hat ..

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@BlackGirl14

Angst ist keine Basis für eine Beziehung, Deine Schwester soll unbedingt Konsequenzen daraus ziehen!

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Ich kann keine besondere Verbortheit erkennen. Die Fragestellerin respekieret offensichtlich Religionen genauso wie das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Ich finde den Ansatz wunderbar, Kinder bis zur Religionsmündgkeit in keine Richtung zu zerren und dann den eigenen Wunsch zur Religionszugehörigkeit oder Religionslosigkeit zu respektieren. Was ist daran der verborte Aspekt?

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@pRiot

Ich bin selbst,,erst,, 13 und habe mich ja auch selber entschieden ich möchte ihr ja auch nicht schaden ^^

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@BlackGirl14

aus meiner Sicht gehst du damit sehr erwachsen um! weiter so

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@hoermirzu: Ich erkenne da nicht die geringste Verbortheit - sie steht lediglich zu ihrer Meinung - verbohrt ist es, wenn man anderen Leuten jedoch die Meinung aufzwingen will...

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Wenn Du willst, dass sich das Kind später einmal entscheiden soll ob mit oder auch ohne Religionszugehörigkeit durchs Leben zu gehen, musst Du Ihr die Chance geben, mehrere Varianten kennen zu lernen

Diese Varianten sollte das Kind kennen lernen, wenn es alt genug ist, selbst zu entscheiden, alt genug, sich für so etwas bewusst zu entscheiden. Nur dann kann sie sich wirklich frei entscheiden.

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Eine tolle Einstellung von dir! Meine Eltern haben mich auch erst im späten Alter entscheiden lassen!

Aber man kann eigentlich nur versuchen den Eltern alles zu erklären, wenn man was nicht will. Notfalls holt man sich einen Erziehungsbeistand auf kurze Zeit, der Treffen und Familiengespräche gut organisiert. Kann meistens helfen aber mehr kann man da glaub ich auch nicht machen,

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