Religion- Wie soll es weitergehen?

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11 Antworten

Wenn man 15 ist, geht man zu vielem auf Distanz, was einem die Eltern vorleben und vermitteln wollen. Das ist ein natürlicher Prozess und kann sich, von Religion abgesehen, auch in anderen Dingen äußern.
Mit der Zeit sehen Eltern ein, dass der junge Mensch eigene Wege gehen muss. Und er selbst erkennt, dass die Eltern es im Grunde gut meinen und nicht immer alles schlecht sein muss, was von ihnen kommt, auch wenn er es selbst nicht unbedingt annehmen kann.
Bei mir war es übrigens umgekehrt, ich musste meine Eltern immer sonntags aus dem Bett holen, damit sie mich in die Kirche fahren, und das taten sie dann meistens nur unter großem Gemaule.

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Ich will es mal so sagen, die Religion spielt in unserer Kultur eine nicht unerhebliche Rolle. Ich denke sogar, man muss um unsere Kultur zu verstehen, ein gewisses religöses Grundwissen haben. Wenn man also an einem Religionsunterricht teilnimmt, dann führt das nicht zwangsläufig zum Glauben, erweitert aber den Horizont auf unsere Gesellschaft. So gesehen bildest Du Dich ja lediglich.

Meine Eltern haben mich auch in den Religionsunterricht gejagt. Mein eigentlicher Lebensweg wurde dabei nicht belastet. Es war sogar so, dass die Note des Faches Religion mir so manchen positiven Ausgleich im Notenschnitt gebracht hat.

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Kommentar von CarloSpace7
22.08.2015, 18:16

Ich war nie im Religionsunterricht und bin im Punkto Religion mehr gebildet als die die den Unterricht besuchten:) Ausserdem: am Gymnasium hat man Religionskunde. In der Os und der Primarschule ist das aber eher reine Propaganda.

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Ab 14 kannst Du selbst entscheiden, ob Du einer Religion angehören willst oder nicht. Tritt aus der Kirche aus und die Sache hat sich. Und zwingen brauchst Du Dich zu gar nichts lassen!

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Kommentar von Lilly0016
22.08.2015, 12:44

Ich hab ihnen das bereits versucht zu "verklickern", aber sie wollen mich nicht "aufgeben"

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Kommentar von pink1994
22.08.2015, 12:45

Dann ignorier sie, bis sie es verstanden haben.

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Kommentar von fastlink
23.08.2015, 11:04

Auf dem Papier vielleicht. Aber setzt das doch mal durch mit 14 Lenzen gerademal gegen ein paar religiotisch entrückte Erwachsene. 0 Chance.

Anscheinend hast Du noch nicht verstanden, wass ein Recht in der Theorie nur solange ein Recht in der Praxis ist, wie man es auch durchsetzen kann.

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Kommentar von pink1994
23.08.2015, 11:09

Wer will, der kann! Ein guter Freund hat auch eine total übertrieben religiöse Mutter, er hat auch mit 13 angefangen seine Mutter eiskalt zu ignorieren, wenn sie wieder damit anfing. Das ging so weit, dass er ihr einfach nicht mehr antwortete oder einfach ging.. Anfangs war sie angepisst, mittlerweile hat sie es verstanden..

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Bevor ich jetzt wie andere über die Kirche läster interessiert mich mal, warum du an "nichts" glaubst. Ist das wirklich eine tiefe innere Überzeugung oder bloß ein Trend in deiner Jahrgangsstufe, den du mitmachst. Eigentlich kann man nicht an "nichts" glauben, man kann sich vielleicht unsicher sein oder großen Zweifel haben aber irgendwas glaubt der Mensch. Ich glaube du steckst ein bischen in einem Dilemma. Du hast momentan Stress mit deinen Eltern (ganz normal in deinem Alter - hatte ich auch), aber du verbindest das direkt mit der Religion. Davon musst du dich lösen. Du solltest selber eine Antwort auf deinen Glauben suchen. Da ist "nichts" etwas wenig!! Und es kann sein oder ist sogar sehr wahrscheinlich, dass du diese im Laufe der Jahre noch mehrmals aus anderen Richtungen betrachtest. Sieh mal auf dein Gemeindeleben, dass dir deine Eltern auszwingen wollen. Hat es nicht auch gute Seiten, sind da nicht vielleicht auch korrekte Leute?? Und wenn nicht, gibt es in deiner Stadt/Kreis vielleicht nicht eine andere Gemeinde, wo vielleicht auch Leute sind die du kennst. Auch wenn in der Kirche einiges schief läuft und deine Eltern dich damit nerven, muss dass nicht heißen, dass du an "nichts" glaubst. Suche deinen Weg, setzt dich mit deiner Religion seriös auseinander (die Auseinandersetzung bist du ihnen schuldig) und finde deinen Weg!

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Kommentar von Lilly0016
22.08.2015, 12:59

Meine eltern sagen mir auch immer, dass ich mich mit der Religion mal endlich auseinandersetzen soll. Das habe ich bereits gemacht. Ich glaube schon länger an nichts mehr. Das ganze Thema interessiert mich eigentlich gar nicht. Deshalb will ich da auch gar nicht groß drüber nachdenken. 

Unser Verhältnis ist seitdem erst richtig schlimm geworden (Streit, schreien, zu Dingen zwingen, etc)

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Kommentar von Meatwad
22.08.2015, 13:58

Natürlich kann man an nichts glauben. Und das ist alles andere als wenig. Ist es für dich tatsächlich so unvorstellbar, daß sie die Antwort für sich gefunden hat?

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Hallo! Um welchen Zwang und welche Religion handelt es sich denn. Und wie alt bist Du? 

Alles Gute.

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ab 14 bist du religionsmündig. und das haben deine eltern zu akzeptieren

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Inwiefern zwingen sie dich? Und um welche Religion geht es?

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Zu was wollen sie dich denn zwingen?

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Um mit Gott vereint zu werden, braucht man keiner bestimmten Religion anzugehören und muß auch weder seine Konfession noch seine gesellschaftliche Stellung aufgeben. Ganz unabhängig davon kann jeder Gott inwendig begegnen.

Also ich vermute jetzt das "deine Religion" diese hier ist:

Der Koran sagt: ”Gott ändert nicht das Leben eines Menschen, der nicht selbst möchte, daß es geändert wird.”

Also man soll niemand zwingen, das hat Gott/ Allah nicht gerne. Er möchte das wir freiwillig nach ihm suchen.

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Wozu wollen sie dich denn genau zwingen?

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Sag dass dich der Religionsschmarn nicht Interessiert. Um welche Religion geht es genau

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Kommentar von Lilly0016
22.08.2015, 12:36

Ich habe ihnen das bereits gesagt,  aber sie wollen wollen nicht "aufgeben", um es in ihren Worten zu sagen.

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