Religiöse Frage?

Das Ergebnis basiert auf 23 Abstimmungen

Ich glaube an eine höhere Macht. 61%
Ich glaube an keine höhere Macht. 26%
Bin mir nicht sicher. 13%
Habe mich noch nicht wirklich damit beschäftigt. 0%

8 Antworten

Ich glaube an eine höhere Macht.

Es gibt - für mich - einfach viele Gründe (Belege, Beweise, Indizien oder wie man das nennen möchte) dafür, dass es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat und dem es eben gerade gefallen hat, sich uns in der Bibel zu offenbaren (die Bibel selbst, die Historizität der Auferstehung Jesu, erfüllte biblische Prophetie, der rote Faden durch die Bibel, Gottes Heilsplan, dass wir die Ewigkeit "in unserem Herzen" haben (dass die Sehnsucht und das Wissen nach einer ewigen Existenz in uns verankert ist; wir merken und spüren, dass das Leben mit dem Tod nicht einfach vorbei ist), dass das Evangelium [= die "Frohe Botschaft" der Errettung durch den Glauben und Gottes Gnade, Liebe und Barmherzigkeit] die Präzision der Überlieferung der biblischen Bücher, die Schöpfung usw.).

5 Beispiele dafür:

Friedrich der Große fragte seinen gläubigen Reitergeneral von Zieten mal, wie er denn die Wahrheit der Bibel beweisen wolle. Von Zieten antwortete nur: "Die Juden, mein König, die Juden!"

Das ist erstaunlich, denn von Zieten konnte damals nur feststellen, dass die Juden, wie von der Bibel vorhergesagt, in viele Länder zerstreut wurden und ihre nationale Identität über so lange Zeit erhalten haben.

Heute können wir feststellen, dass noch viel mehr biblische Prophetie für das Volk Israel erfüllt wurde: Die Juden wurden wieder im angestammten Land gesammelt; diese Sammlung geschah aus vielen Ländern; die meisten nach Israel zurückkehrenden Juden glauben nicht an Jesus als ihren Herrn und Messias; die Staatsgründung erfolgt plötzlich und unter ständigen Konflikten mit den Nachbarstaaten; das Land beginnt nach der Ankunft der Juden aufzublühen.

All das beobachten wir direkt vor unseren Augen. Das sind weder Logikfehler noch ungenaue Prophezeiungen oder gar sich selbst erfüllende Prophezeiungen. Christen haben schon im 18. und 19. Jahrhundert gesagt, dass sich diese Dinge erfüllen würden, eben weil es in der Bibel steht.

Empfehlenswert ist auch dieser Artikel: Ist die Bibel wirklich Gottes Wort?

Ich glaube an eine höhere Macht.

Hallo Gerbilator,

es gibt vieles, was mich - und viele andere ebenfalls - von der Existenz Gottes überzeugt. Nicht jeder geht damit einig, da er vielleicht eine ganz andere Sicht der Dinge entwickelt hat. Somit ist und bleibt der Glaube an Gott eine ganz persönliche Angelegenheit.

Um sich jedoch eine fundierte Meinung zu bilden, ist es aus meiner Sicht sehr wichtig, sich möglichst umfassend zu informieren. Der Glaube an Gott sollte sich nämlich nicht nur auf ein Gefühl gründen, sondern auch mit Tatsachen und Fakten in Zusammenhang stehen.

Was für mich sehr deutlich hervorsticht, sind die Werke Gottes, neutraler gesagt die Natur. Vor allem zeigen nach meiner Überzeugung die lebenden Organismen durch ihre beeindruckende Komplexität sehr deutlich das Wirken eines Schöpfers!

Ich denke dabei z.B. an den Aufbau und die Feinstrukturen einer Zelle. Herausgreifen möchte ich die DNA, auf der alle Information eines Lebewesens codiert sind und zwar durch ein 4-Buchstaben-Alphabet. Jeder "Buchstabe" besteht aus einem sog. "Basenpaar", das aus jeweils zwei basischen Verbindungen besteht.

Ein Basenpaar wird auch mit der Sprosse an einer Leiter verglichen, wobei ein kompletter Satz menschlicher DNA aus etwa drei Millionen Sprossen besteht! In der DNA ist die komplette Anleitung für den Aufbau des Körpers und seiner Funktionen abgespeichert. Selbst bei der DNA eines einfachen Bakteriums ist der Umfang der codierten Informationen gewaltig!

Dazu schrieb der Naturwissenschaftler Bernd-Olaf Küppers: "Auf die menschliche Sprache übertragen, würde der molekulare Schriftsatz für den Aufbau einer Bakterienzelle etwa den Umfang eines tausend Seiten starken Buches annehmen." Wie Küppers außerdem bemerkte, entspricht das menschliche Genom "dem Umfang einer Bibliothek von mehreren tausend Bänden".

Mutet es nicht ziemlich wahnwitzig an zu glauben, eine solche umfangreiche "Bibliothek" sei das Werk naturgesetzlicher Vorgänge und habe nichts mit einem Schöpfer zu tun? Das jedenfalls behaupten viele Wissenschaftlicher, ohne jedoch direkte Beweise dafür liefern zu können.

Sie haben dazu verschiedene Theorien aufgestellt, die aber immer von der Grundvoraussetzung ausgehen, dass es keinen Schöpfer gibt. Somit sind zwar sämtliche Erklärungen in einen wissenschaftlichen Kontext eingebunden, doch fehlt es an handfesten Beweisen. Diese kann es auch gar nicht geben, da vergangenes Geschehen im Hinblick auf Entstehung und Entwicklung des Lebens immer nur rekonstruiert werden kann.

Ein anderes Beispiel, das das Wirken eines intelligenten Planers und Konstrukteurs nahelegt, ist das menschliche Gehirn. Unser Gehirn wird immer wieder mit einem Computer verglichen, wobei die Überlegenheit des Gehirns deutlich hervortritt. Hier sind zwei Aussagen des Neurologen Dr. Richard Restak, die zeigen, welch komplexes Gebilde jeder von uns in seinem Kopf trägt:

"Die Einzigartigkeit des Gehirns geht auf die Tatsache zurück, daß es nirgendwo im bekannten Universum etwas gibt, was ihm auch nur annähernd gleichkommt"

"Da es [das Hirn] sich von allem, was wir auf der ganzen Welt kennen, unterscheidet und unendlich komplizierter ist, könnte es sein, daß wir einige unserer am leidenschaftlichsten verteidigten Ideen ändern müssen, bevor wir die geheimnisvolle Struktur des Hirns zu ermessen vermögen."

Einige wissenschaftlich ausgerichtete Personen lassen den Vergleich zwischen lebenden Strukturen und Maschinen nicht zu. Es stimmt, dass Maschinen und Lebewesen grundsätzlich etwas anderes sind. Doch haben beide etwas gemeinsam: ihr komplexer und durchdachter Aufbau!

Kann es sein, dass nur Maschinen einen Erbauer brauchen, während sich das Leben in all seinen Erscheinungsformen selbst (d.h. aufgrund der Naturgesetze) erschaffen hat? Hierüber lassen sich natürlich keine allgemein verbindlichen Aussagen treffen, weder in die eine, noch in die andere Richtung. Die Frage "Gott ja oder nein?" bleibt also letztendlich immer eine Sache des Glaubens, die jeder für sich entscheiden muss.

LG Philipp

Ich glaube an eine höhere Macht.

Fangen wir doch mal damit an, woher kommen denn Worte wie GOTT oder GLAUBEN? Nur aus einem Buch - der Bibel. Sie ist viel älter als die Religionen. z.B. Hinduismus ca. 2000 Jahre alt, Buddhismus 2000 Jahre alt - Bibeltexte des Alten Testaments bis zu 4000 Jahre alt.

Letztlich kannst Du Gott auch spüren, sobald du die Naturkatastrophe Sünde ablegst durch übernatürliche Reue und den Namen Jesu (Retter übersetzt) bekennst.

Dabei gibt es drei Arten von Menschen:

A - die ersten erleben ein Wunder, tun es ab und gehen verloren

B - die zweiten erleben Wunder, entdecken Gott und leben einfach weiter wie bisher und gehen verloren

C - die dritten kennen diese Freude nicht, wollen nie wieder alleine sein und betteln darum, dass Gott sie nie alleine lässt und sie werden gerettet (vor der Ewigen Strafe)

Oft beginnt es damit, dass man etwas übernatürliches erlebt, dass das gesamte Denken stört. z.B. man liest einen Bibeltext und der wird plötzlich lebendig und man fühlt plötzlich: DAS ist die Wahrheit. Manche spüren auch sofort Gott.

Bei C - beginnt nun ein Prozess des Suchens. Man will unbedingt wissen, was es mit Gott, den man nun ja kennt, auf sich hat oder mit diesem Wunder und so wird man zu Gott geführt. Aber irgend was stimmt noch nicht und so stößt man auf das Evangelium - die Frohe Botschaft - und zum ersten mal versteht man sie wirklich (das Herz begreift es) und man wird von Heiligen Geist geleitet in die übernatürliche Buße. So wird man die Sünde los und irgend wann zieht der Heilige Geist bei einem ein. Gott lebt nun in der Person.

Wer Gott nicht als LEBENDIGE Person in sich hat - ist aus der Sicht der Bibel kein wahrer Gläubiger und damit nicht automatisch gerettet.

Jesu alle Ehre.

Ich glaube an eine höhere Macht.

Ich richte mich nicht an Religion, sondern ich benutze den logischen und rationalen Verstand. Was ich glaube ist, dass es einen Gott gibt und dieses "Etwas" ist intelligent, hat ein Bewusstsein, Macht und ist die absolute Ursache der ganzen kausalen Existenz. Das heißt ich glaube, dass wir Menschen intelligent entstanden sind und wir "funktionierende Produkte" sind.

Aber dann kommt bei mir immer der schreckliche Zweifel auf, ob die Überzeugungen des Menschengeistes, der sich aus dem Geist der niederen Tiere entwickelt hat, irgendeinen Wert haben oder überhaupt vertrauenswürdig sind
- Charles Darwin

Wir haben keine Sicherheit darüber, ob unser Verstand bzw. unser Gehirn, unsere Logik zuverlässig funktioniert, wenn es durch einen "sinnlosen Prozess" (G. G. Simpson) entstanden ist

Die Astronomie führt uns zu einem einzigartigen Ereignis, einem Universum, das aus dem Nichts erschaffen wurde und fein ausbalanciert ist, um genau die Bedingungen zu schaffen, die für die Erhaltung des Lebens erforderlich sind. In Ermangelung eines absurd unwahrscheinlichen Unfalls scheinen die Beobachtungen der modernen Wissenschaft auf einen zugrunde liegenden, man könnte sagen, übernatürlichen Plan hinzudeuten
- Arno Penzias (Atheist, Physiker & Nobelpreisträger, der heute noch lebt)

Zum Thema "intelligenter Plan" gibt es auch noch Fracis Crick. Der Entdecker der Doppelhelix Stuktur (DNA) und für ihn war es so komplex, dass es glaubte es handle sich hier um ein intelligentes Design. Er war Atheist, deswegen war seine Vermutung: Aliens

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ex-Atheist & agnostischer Monotheist aus gutem Grund

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