religiöse erziehung zur nachkriegszeit?

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2 Antworten

Hallo patriiciiaa, speziell für die katholische Seite mal in Kurzfassung:

Du kannst dich ganz gut informieren an drei Quellen: sog. „grüner“ Katechismus von 1955, die große Schulbibel von Jakob Ecker, Schriften zur Aufklärung des Jesuitenpaters Clemente Pereira.

Die Kinder und Jugendlichen waren meist fest eingefügt in pfarrliche Organisationen (Bund der deutschen katholischen Jugend/ St.Georgspfadfinder, Neudeutschland), hatte vielfach innerhalb der Pfarreien religiöse Unterweisungen (Pfarrstunden, Exerzitien).

Insgesamt galt Glaubens- und Sittenvorstellung aus der Zeit vor dem zweiten Vatikanum, wobei erst ganz langsam gegen Ende der 50er Jahre davon Abstand genommen wurde, die Texte der Bibel streng wörtlich zu nehmen.

Es gab feste Vorstellungen über Familie, Rollenverständnis in der Ehe, Übereinstimmung mit kirchlichen Regeln, wobei dann Elternaus und Kirche durchweg „an einem Strang“ zogen.

Insgesamt hatte Kirche eine höhere Autorität als heute.

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mein vater ist bj 51 und meine großeltern hatten mit religion gar nichts am hut, also gab es gar keine religiöse erziehung


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