Religiöse Beeinflussung in der Grundschule

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Support

Liebe/r Amtschef,

das ist eine interessante Frage, allerdings gehört Deine Frage zu dem Bereich Religion, welcher bei uns auf der Plattform nur eingeschränkt erlaubt ist.

Ein respektvoller, sachlicher Tonfall ist uns auf der Plattform sehr wichtig. Leider gerieten viele Beiträge recht emotionsgeladen, auch wenn dabei sicherlich an die Fragestellung gedacht wurde. Es dürften jedoch genügend hilfreiche Antworten und ratschläge eingegangen sein. Um weitere hitzige Diskussionen zu vermeiden wurde diese Frage nun geschlossen.

Vielen Dank für Euer Verständnis.

Herzliche Grüsse

Ben vom gutefrage.net-Support

45 Antworten

Die Frage ist erst mal diese: Hat die Lehrerin das ernstgemeint?

Sowas wird ja gerne mal einfach so unbewusst dahergeredet. Kinder neigen zudem dazu manche Äußerungen (ohne die Lehrerin in Schutz nehmen zu wollen!!) falsch aufzuschnappen oder fehlerhaft wiederzugeben weil sie es entweder inhaltlich nicht verstanden haben, sich was dazureimen ohne es böse zu meinen oder es falsch interpretieren! Kenne es doch aus meiner eigenen Grundschulzeit ;)

Ich würde an eurer Stelle den Dialog mit der Religionslehrerin suchen OHNE aber sie mit Schuldzuweisungen oder Vorwürfen zu konfrontieren denn das ist nie gut & kein fruchtbarer Boden für ein gutes Gespräch das auch Sinn macht & ein gutes Ergebnis bringt!

Mit Sicherheit lässt sich da alles gütlich im Sinne aller bereinigen.

Würde der Frau auch nicht mit Paragraphen, Schulleitung oder Behörden drohen weil sie sich dann auch bedroht fühlen wird & mauern könnte. Gerade Religion ist immer ein streitbares Thema & zugleich ein dankbarer Boden für Konflikte die aufgrund anderen Meinungen & Intoleranz entstehen also im Grunde völlig vermeidbar & sinnlos sind! Da sollte man sich nicht von allem beleidigt oder angegriffen fühlen weil das echt nix bringt & auch nicht im Sinne der Bibel oder im Sinne des Herrn ist sondern eig. total konträr dazu geht!

Ich würde mit der Lehrerin reden & schildern dass es euren Sohn traf, sie bitten sowas nicht mehr in der direkten Weise loszuwerden & es damit gut sein lassen. Mit einem großen "Heckmeck" ist keinem geholfen - auch nicht eurem Sohn oder eurer religiösen EInstellung!

Wünsche euch alles Gute & hoffe euch helfen zu können!

Ich möchte Dir aufschreiben wie ich in dem Fall vorgehen würde:

Zunächst mal würde ich in die Suchmaske des Bibelserver "Kinder" eingeben und dann so weit umblättern bis ich zu den Überlieferungen komme die einem gewissen Jesus von Nazareth, g.s.S.N., zugeschrieben werden. Diese würde ich als Beweis einer Lüge kopieren.

Dann würde ich andere Eltern kontaktieren und diese fragen ob ihre Kinder die Lehrerin ebenso verstanden haben. Wenn Das der Fall ist würde ich auf die verbreitete Lüge aufmerksam machen und nachfragen ob Bereitschaft besteht als Gemeinschaft gegen diese Lehrkraft vorzugehen. Wer Mitglied dieser religiösen Gemeinschaft ist dem darf ja ein natürliches Interesse daran unterstellt werden dass der tatsächliche Glaube vermittelt wird und nicht irgendwelche Lügen über ihn.

Dann würde ich im Landesschulrecht nachlesen unter welcher Adresse die religiöse Zuständigkeit für diesen Unterricht firmiert. An diese Stelle würde ich einen Brief formulieren der darlegt welche Lüge die Lehrkraft verbreitet hat, den Beweis mit Quellenangabe führen, von anderen Eltern mit unterzeichnen lassen und dann per Einschreiben mit Rückschein dahin absenden. Ich würde einen 14-tätige Frist zur Abwendung dieses Mangels setzen.

Wird diese Frist nicht eingehalten würde ich unter Wahrung der Persönlichkeitsrechte - keine Namensnennung sondern nur Ortsbezeichnung - den öffentlichen Weg innerhalb dieser Religionsgemeinschaft einschlagen.


Parallel dazu würde ich anhand des Anti-Diskriminierungs-Artikels des Grundgesetzes, abgestimmt durch Landesrecht - Recherche ob es dazu einen § gibt, Recherche ob im Landesschulrecht drauf eingegangen wird - die Schulleitung schriftlich auffordern mit sofortiger Wirkung jeden weiteren Versuch der Diskriminierung während des Unterrichts zu unterbinden. Auch hier mit Beweisführung, zusätzlich mit Verweis auf Grundgesetz, heute gerne als unsere Verfassung tituliert. Auch hier per Einschreiben mit Rückschein.

Reagiert Schulleitung nicht ist der nächste Schritt das Schulamt welches im Landesrecht in der Regel online mit Adresse zu finden ist.

Unter Umständen, wenn es meine Zeit erlaubt, würde ich in der Reihe "Geist und Gehirn" auf youtube rumschnarchen um wissenschaftliche Beweise zu finden die die komplette Inkompetenz dieser sogenannten Lehrkraft erklären denn Zweitklässlern solche Hetze zu vermitteln - macht mich sprachlos. Da spielt dann auch weniger eine Rolle ob es sich um ein "Missverständnis" handelt oder um eine Tatsache. Von von unseren Steuergeldern bezahlten Fachkräften erwarte ich schlicht und ergreifend dass sie auf unsere Kosten so gut ausgebildet sind dass ihnen solches Fehlverhalten auch als Missverständnis unmöglich ist. Du findest in der Reihe gut verständlich Fachwissen vermittelt, die Namen der Wissenschaftler. Mit den Namen findest Du online manche kostenlose weitere Veröffentlichung. In der nächsten öffentlichen Bibliothek kannst Du darüber hinaus manches für Eltern geschriebenes Buch solcher Fachleute zur Ausleihe erwarten.


Auch Lehrkräfte sind Menschen. Das ist richtig. Aber es geht absolut nicht dass eine Lehrkraft gegen die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland in ihrem Unterricht verstößt. Das ist nicht tolerabel. Da spielt keine Rolle um welches Fach es sich handelt. Schon gar nicht ist tolerabel wenn Unterricht die Kinder aufeinander hetzt durch Verbreitung von Lügen die sehr leicht nachgewiesen werden können. Solche Zustände hatten wir vor 70 Jahren angeblich beendet- ?!?

Ich persönlich kenne aus eigenem Erleben diesen von mir vorgeschlagenen Weg als den Erfolgreichsten. Dann weiß der Lehrkörper einerseits dass meinem Kind nicht auf der Nase herum getanzt werden kann, dass ich gegen jede Art des Missbrauchs vorgehen werde mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln und zuletzt dass ich es mir verbiete wenn - um einen Vergleich zu schreiben - der Rechenlehrer behauptet 1+1 = 3. Denn dafür zahle ich keine Steuergelder von denen Schule finanziert wird.

Solche Aussagen sind leider nicht ungewöhnlich.

Lehrer bezeichnen sich gerne als Pädagogen, sind jedoch nur selten welche. Insbesondere bei Nebenfächern, wie Religion. Ich könnte dir aus meiner Erfahrung heraus dutzende solcher Beispiele (nachweisbar) und erheblich schlimmere benennen, ohne das der "Leerkörper" auch nur ansatzweise Bedauern ausdrückt, geschweige denn Konsequenzen von Schulleitung oder Aufsichtsbehörde gehabt hätten . Nur leider hilft das weder deinem Kind noch dir.

Das einzige, was dir bleibt, ist deinem armen Jungen den Unfug wieder auszureden, indem du das tust, was du eigentlich vermeiden wolltest, ihn nämlich klar machst, dass solche Dummheiten nicht in der Bibel stehen, sondern eine Erfindung der Lehrerin ist und natürlich nicht stimmt.

Klar kannst du sinnvoller Weise erst mit anderen Eltern und dann auch mit der Lehrerin sprechen. Jedoch wird diese natürlich alles abstreiten, oder es so nicht gesagt oder gemeint haben und hier bestenfalls missverstanden worden sein. Dann solltest du aber auch fest die Daumen drücken, dass diese Lehrerin professionel genug ist, mit Kritik umzugehen, damit dein armer Sohn nicht noch weiteren, sprich geschickteren, Repressalien künftig ausgesetzt wird.

Ich wäre jedem dankbar, der mir mal (nicht aus Lehrersicht, sondern aus Elternsicht) erfolgreiche Verhaltenskritik am Lehrkörper schildern kann.

Das ist eine Unverschämtheit, die ich keinesfalls hinnehmen würde. Als Lehrerin, auch als Religionslehrerin ist sie ans Grundgesetz gebunden und das verbietet Diskriminierung aus religiösen Gründen.

Dieser Satz ist aber diskriminierend gegen sämtlich Moslems, Juden, Buddhisten etc. pp. Und ob er der evangelischen Lehre entspricht, wage ich auch zu bezweifeln.

Würde mich da bei der Schulleitung beschweren oder das Kind aus dem Reliunterricht herausnehmen. Zusätzlich könnte man dem ev. Pfarrer bescheid geben, dass er diese Lehrerin auf den rechten Pfad zurückführt.

Vielleicht wäre zuerst auch ein Gespräch mit der Lehrerin angebracht, um sie ordentlich auf den Pott zu setzen. Ich als Elter würde da durchdrehen….

Hamburger, bleib mal am "Boden". - Noch ist unbestätigt, ob die Religionslehrerin eine solche, äußerst dumme und falsche Aussage überhaupt gemacht hat.

Das hat die entrüstete und besorgte Mama nämlich leider vergessen, vor ihrer Frage abzuklären und damit auch nicht gerade Objektivität oder Weitblick bewiesen.

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@homme

Die Mama wird aber sicherlich einordnen können, ob sich ihr Kind sowas ausdenkt oder ob man ihm glauben kann.

Und sie wird auch schlau genug sein, sich vor einer Aktion rückzuversichern. Am besten: direkt die Relilehrerin fragen, ob sie das gesagt hat. Wenn sie ja sagt. ist das geklärt, wenn sie nein sagt, kann man immer noch andere Kinder fragen.

Und bei sochen Religioten kann ich nicht ruhig bleiben...

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Ich würde das Gespräch zu der Lehrerin suchen, um zum Einen zu fragen, was da vorgefallen ist, und um zum Anderen deutlich zu machen, dass, egal wie sie es gemeint oder gesagt hat, es nicht passieren darf, dass ein Kind so verunsichert nach Hause geht!

Selbst wenn das Kind den Satz nicht hundertprozentig wiedergibt (wobei dieser Satz eher nicht dem aktiven, spontanen Wortschatz eines 7/8jährigen entspringen dürfte) - entscheidend ist hier der seelische Zustand des Kindes, hervorgerufen durch einen wie auch immer gearteten Satz im Unterricht.

Alle Kinder die nicht getauft sind, haben ein schmutziges Herz.

Durchaus möglich, dass der Satz etwas anders formuliert war und von deinem Sohn falsch verstanden worden und falsch an dich weitergegeben worden ist.

In der anderen Formulierung würde er zumindest mit katholischer Lehrmeinung übereinstimmen: "Kinder haben bis zur Taufe kein reines Herz". Leider ist das Wort "rein" in diesem Zusammenhang nur recht schwer zu verstehen, wenn man die religiösen Hintergründe nicht kennt.

Denn Gesetz über die religiöse Kindererziehung (KErzG) sieht vor, daß die religiöse Erziehung eines Kindes ...

Aus diesem Grund muss es an staatlichen Schulen IMMER möglich sein, sein Kind aus dem Religionsunterricht zu nehmen!

Die Entscheidung, ob die Eltern ihr Kind in den Religionsunterricht schicken, ist Bestandteil der "freien Einigung der Eltern" wie sie das KErzG vorsieht. Wenn die Eltern diese Entscheidung aber mit "ja, mein Sohn nimmt teil" getroffen haben, dann mit allen Konsequenzen (also "Beeinflussung durch die Lehrerin").

Du schreibst, dass es in der Schule nicht möglich ist, deinen Sohn vom Religionsunterricht abzumelden.

In diesem Fall kann ich mir nur zwei Möglichkeiten vorstellen:

  • Die Schule ist eine staatliche Schule und schert sich einfach einen Dreck um die deutsche Rechtslage. In diesem Fall wäre eine Klage beim zuständigen Verwaltungsgericht angebracht.
  • Es handelt sich nicht um eine staatliche Schule. In diesem Fall bliebe nur ein Wechsel auf eine staatliche Schule, wenn du vom Religionsunterricht wegkommen willst.

Zunächst einmal solltet ihr ein klärendes Gespräch mit der Lehrkraft suchen. Möglicherweise liegt hier einfach ein Missverständnis vor. Wenn dem so ist, dann ist sie sicher bereit, dieses Missverständnis - vor den Schülern- aufzuklären.

Wenn es sich dagegen nicht um ein Missverständnis handeln sollte, dann würde ich die Notwendigkeit sehen, auf jeden Fall einmal mit der Schulleitung zu reden, vielleicht sogar mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Lehrerin vorzugehen.

Aber bevor ihr zur Lehrerin geht, fragt doch mal ein paar Mitschüler eures Sohnes, ob die Lehrerin das tatsächlich gesagt hat. Ohne euch zu Nahe treten zu wollen, aber manchmal denken Kinder sich solche Dinge auch aus, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Aber wenn die Mitschüler die Aussage eures Sohnes bestätigen, dann wird sie wohl stimmen.

Auf jeden Fall wünsche ich euch, dass ihr dieses Problem irgendwie gelöst bekommt.

der satz hört sich aus dem zusammenhang gerissen erstmal furchtbar kann. möglicherweise ging es aber auch darum, den kindern den begriff von erbsünde zu verdeutlichen; oder dein sohn hat was falsch verstanden.

Über diese Äußerung würde ich unbedingt mit der betreffenden Lehrerin reden. Vielleicht hat dein Sohn nur etwas falsch verstanden, denn diese Formulierung wäre ein Frechheit. Wenn sie das wirllich so gesagt haben sollte, dann würde ich mich beim Direktor oder der Schulaufsichtsbehörde beschweren. Solche Dinge dürfen nicht passieren und können auch nicht geduldet werden. Auch würde ich das auf einem Elternabend unbedingt zur Sprache bringen.

Spätestens ab da hätte ich mein Kind aus dem Reliunterricht raus genommen.

Mich hätte dieser Satz nicht schwer getroffen, sondern zu obiger Handlung animiert.

Dazu noch ein kleiner Hinweis über Verallgemeinerungen und respektlose Wertung gegen über ungetaufte Kinder.

Das Problem sehe ich darin, dass ihr euer ungetauftes Kind überhaupt in den Religionsunterricht schickt.

Bei den Katholiken gibt es nicht umsonst die Taufformel „Weiche, unreiner Geist, und wage es hinfort nicht mehr, dich ihm (ihr) (i.e. dem Täufling) zu nähern."

Ihr schickt euer Kind in den Religionsunterricht und wundert euch dann, dass es dort indoktriniert wird. Die Lehrerin gibt nur wieder, was die Kirche lehrt, nämlich, dass wer nicht getauft wurde unrein ist.

Umso schlimmer dass es Leute gibt die an so etwas glauben...

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Ihr schickt euer Kind in den Religionsunterricht und wundert euch dann, dass es dort indoktriniert wird.

Es ist schon wichtig, dasz Kinder lernen, an was für einen Blödsinn Menschen glauben können. Dies erleichtert ihnen womöglich mal den Umgang mit Menschen, die durchaus mit 12 den Glauben an den Osterhasen gänzlich ablegten aber selbst im Alter von 18 bis 21 nie die geistige Reife erreichten, dies auch bezüglich Geistwesen zu tun.

Grusz Abahatchi

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Gegenfrage: Wieso nimmt er denn am evangelischen Religionsunterricht teil, wenn Ihr ihn ausdrücklich NICHT habt taufen lassen? KEIN Kind wird gewzungen, am Religionsunterricht teilzunehmen(wobei katholische und evangelische Schulen eine gewisse Ausnahme darstellen).

Wäre es denn deiner Meinung nach in Ordnung nur den getauften Kindern zu erzählen, dass die ungetauften ein schmutziges Herz hätten?

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@PeVau

NEIN. (Ich bezweifle aber ein bisschen, ob die Geschichte des Kindes wirklich SO stimmt).

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Weil sie das Christentum TOLERIEREN und nicht abgeneigt sind etwas darüber zu lernen als europäisxhes Kulturbestandteil

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Wieso nimmt er denn am evangelischen Religionsunterricht teil, wenn Ihr ihn ausdrücklich NICHT habt taufen lassen?

Damit sich das Kind später als Erwachsener nicht von Christen vorwerfen lassen musz, sein Urteil über Religionen sei ein reines VORURTEIL!

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@Abahatchi

Demonstrierst du gegen den Duden, oder was hat es mit deinem sz auf sich? :D

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@Selenus

Vielleicht hat die Tastatur kein ß? Ich finde Abahatchis sz herzallerliebst =)

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@Raubkatze45

das Kürzel ß entstand aus der sehr engen alten Handschrift von s und z. Mann hatte also früher so wie so s und z geschrieben, also sz. Weil mir aber die letzen sogenannten Rechtschreibreformen auf den "Senkel" gehen, mache ich das einzig richtige. ß ist ein verkurkstes sz und kann daher auch nicht "Stellenweise" durch ein ss ersetzt werden, weil dort wo heute ss geschrieben wird eben man der Aussprache wegen sz schrieb.

Die Masze, die Masse, so wurde es früher geschrieben. Durch die enge Handschrift von den alten Schreibformen von s und z sah es dann wie ein ß aus, so dasz man auch auf Schreibmaschinen dieses Kürzel ß einführte. Wenn man dann aber in einer Rechtschreibreform ß abschaffen will und es durch ein ss ersetzen will, dann ist das eben falsch. Wie sollte man nun Masse von Masse unterscheiden. So gab es nochmals eine Reform und nun wurde mal ein ß zu einem ss und mal ein ss wieder ein ß usw..

Das ist Müll aller erster Klasse. Daher Schreibe ich sz überall dort, wo man es früher auch schrieb. Deswegen gibt es bei mir durchaus das das aber kein dass mehr sondern ein dasz.

Noch Fragen?

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@Abahatchi

Ich habe mir schon gedacht, dass Du das bewusst und gewollt machst und nicht aus Not! Ich mag das, wenn sich jemand auch Gedanken um die Form der Sprache macht! =)

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Nach den Ratschlägen hier hast du die Auswahl:

  • Schulleitung - Schulamt - Kultusminister und warum nicht gleich sogar das Jugendamt?

Wie man sieht, ist die Lehrerin schon allgemein abgeurteilt, obwohl noch gar nicht feststeht, ob es wirklich so gesagt worden ist. Und selbst wenn - sollen alle Lehrer/innen, die ansonsten gewissenhaft ihren Dienst versehen, aus dem Schuldienst entfernt werden, nur weil ihnen mal ein falsches Wort über die Lippen kam?

Glücklicherweise gibt es im Schulalltag nur sehr wenige Eltern, die daraus "einen Hermann" machen. Sonst könnte der Schulbetrieb gleich geschlossen werden. Allenfalls kann man erreichen, dass eine Klassen- oder Schulkonferenz einberufen wird, die über den psychologischen Schaden durch eine falsche Aussage nachdenken wird und allenfalls die Religionslehrerin zu einer Richtigstellung veranlassen wird. Mehr passiert definitiv nicht !

Ganz nebenbei stelle ich fest, dass zu meiner Schulzeit ganz andere Worte und Ungerechtigkeiten ausgehalten werden mussten und mein sensibles Gemüt das auch verkraftet hat und trotzdem lebenstauglich geblieben ist.

Im übrigen ist es- zumindest in NRW - keine Pflicht, am Religionsunterricht teilzunehmen, auch nicht an der Grundschule. Wer von den Eltern mit Religion nichts im Sinn hat, muss auch nicht auf Grund eines vielleicht ev. Taufscheines seine Kinder "zwangsbeglücken" lassen. Allerdings hat man keine Freistunde, sondern muss beaufsichtigt werden, wenn die Religionsstunden keine Eckstunden sind. Dann kann es sein, dass diejenigen Schüler/innen - obwohl vom Fach Religion freigestellt und nicht benotet - dennoch im Klassenverband bleiben müssen (auf Wunsch ev. oder kath.), aber in dieser Zeit ihre Hausaufgaben erledigen können.

Eltern sind für die rel. Erziehung ihrer Kinder verantwortlich, sie entscheiden auch, ob ihre Kinder am Religionsunterricht teilnehmen sollen oder nicht. Für die Kinder, die - von den Eltern gewünscht - am Religionsunterricht teilnehmen, gibt es auch eine Verantwortung seitens des Lehrers, was die Vermittlung der Glaubensinhalte betrifft. Das ist im Lehrplan und in Absprache mit den durch die Kirche genehmigten Religionsbücher festgelegt. Eltern können Widerspruch einlegen, wenn Lehrer sich nicht danach richten und ihre Kinder vom Rel.-Unterricht abmelden.

Ich würde empfehlen dem Sohn zu erklären dass er kein schmutziges Herz hat. Die Taufe selbst ist ja ein Akt der Eltern, um den sohn in die Kirchengemeinde einzugliedern und ihn so in diese Gemeinschaft aufzunehmen. Da das Kind die entscheidung nicht macht, sondern die Eltern, hat dies auch in dieser Hinsicht nichts mit dem Herz des Kindes zu Tun.

Desweiteren würde ich natürlich mit der Lehrerin oder dem Diretor der Schule sprechen, da so eine Aussage nicht so einfach im Unterricht gemacht werden kann, vor allem nicht ohne Erklärung und bei so jungen Schülern.

Joni (18)

Ich finde auch dass man den Kindern erklären sollte, >warum< denn eigentlich Ungetaufte bzw deren Eltern ein schmutziges Herz haben -_-

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Sprecht mit dem Direktor und der Lehrperson selbst. So ein Verhalten kann man so nicht einfach hinnehmen.

Wieso ist er im Religionsunterricht? Sprich die Lehrerin drauf an. So ist halt die Lehre.

eigentlich sollte man ja meinen, dass sich Lehrer heutzutage nicht mehr zu solchen Aussagen hinreißen lassen, aber leider gibt es ab und an solche Exemplare ... die Tochter einer Freundin hat in der Schule ähnliches erlebt - da sagte die Klassenlehrerin zu den Kindern, dass ungetaufte Kinder in die Hölle kommen ... ... und als die Erstkommunion anstand, bekamen das die Kinder, die nicht teilnahmen, dies deutlich in Form von schlechteren Noten zu spüren!

An Deiner Stelle würde ich mich mit anderen Eltern zusammen tun und die Schulleitung informieren. Denn das geht ja mal gar nicht und man sollte Kindern auch zeigen, dass man solche Aussagen nicht einfach hinnehmen muss!

da sagte die Klassenlehrerin zu den Kindern, dass ungetaufte Kinder in die Hölle kommen

Ich würde so einer Lehrerin sagen:

Erwachsene die noch an den Osterhasen glauben, kommen in die Irrenanstalt, weil es für solche Leute noch gute Heilungsmöglichkeiten gibt. Und genau darum findet man in solchen Anstalten auch keine Erwachsenen, die an weltschöpfende Geistwesen glauben.

Heilung ausgeschlossen

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Ist ja ungeheuerlich, der Dame würde ich ernsthaft auf den Zahn fühlen. Genau wegen solchen Ereignissen sollte man Schule und Religion strickte trennen. We da ein unreines Herz hat dürfte klar sein...

Ich würde der Direktorin erst mal eine nette Mail schicken, dass du das nicht gut hast und dass es deinen Sohn sehr verletzt hat. Die geben bestimmt nach und vermitteln das der Lehrerin, denn keine Schule hat gern Probleme mit dem Gesetz. Wenn das weiterhin vorkommt dann nimm deinen Sohn aus dem Religionsunterricht. Ich war aus ähnlichem Grund bereits in der 2.ten Klasse aus dem Religionsunterricht befreit worden.

Zunächst einmal mein Bedauern, wenn sich einen Religionslehrerin gegenüber "2.-Klässlern" in einer Aussage dermaßen "verstiegen" haben sollte. - Noch ist das aber nicht geklärt und es wäre eigentlich das Normalste, dass du als vermutlich Vater des Schülers, zunächst das Gespräch mit der Lehrerin suchen sollest, anstatt gleich nach gesetzlichen Strafgründen zu suchen und hier bei GF Beistand zu suchen. Das hast du versäumt!

Und solange Schuld nicht bewiesen ist, so heißt es wohl noch nach unseren Gesetzen, spricht alles für die Angeklagte. - Es ist dann erste Pflicht der Eltern festzustellen was tatsächlich passiert ist, was eventuell das Kind auch falsch verstanden haben könnte und welcher unglückliche Satz, oder im Extremfall auch, welche falsche Einstellung der Lehrerin dafür maßgeblich war. - Dies sollte man im Gespräch mit der betroffenen Lehrerin beginnen. Erst wenn dies fruchtlos, oder "irreparabel" verläuft, sollte man nach alternativen Verhaltensmaßnahmen Ausschau halten.

Beschämend ist für mich, feststellen zu müssen wie bei dieser Frage fast einvernehmlich in einer kollektiven "Hatz" die Lehrerin, ohne irgendwelche Fakten, in überzogener, schon künstlich wirkender Empathie gegenüber dem Kind, verurteilt wird. Dies geschieht, nach den vorliegenden Antworten zu urteilen, wohl aus den unterschiedlichsten Motiven.

Und ich bin mir fast sicher, ginge es nicht um das vielen "Ratgebern" missfällige Thema Religion, würde die Frage bei weitem nicht diese Aufmerksamkeit und "Hilfsbereitschaft" erfahren, welche sie hier genießt.

Hierin zeigt sich für mich glücklicherweise "nur in der Theorie", der Mensch als "Wolf im Schafspelz". Aber die Geschichte hat schon belegt, wie "in der Praxis" viele Menschen, zum Teil schon ganze Völker, durch diese kollektive Eigenschaft vernichtet wurden.

Das gebe ich allen zum Nachdenken mit auf den Weg.

Beschämend ist für mich, feststellen zu müssen wie bei dieser Frage fast einvernehmlich in einer kollektiven "Hatz" die Lehrerin, ohne irgendwelche Fakten, in überzogener, schon künstlich wirkender Empathie gegenüber dem Kind, verurteilt wird.

Kann ich so nicht bestätigen. Viele schreiben: erst mit Lehrerin reden.

Viele gebe gar kein Urteil über die Lehrerin ab und sagen Schulleitung oder Dienstaufsicht. Und dies ist auch richtig, weil Schulleitung oder Dienstaufsicht ganz ohne Hetze auch die Lehrerin befragt und sachlich den Dingen auf den Grund geht.

Grusz Abahatchi

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