Reli -> Hilfe: 'Arbeiter im Weinberg' wer kennt sich aus?

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4 Antworten

Ich nehme mal an, die Frage bezieht sich auf Matthäus Kap 20 Verse 1 - 16.

Die eigentliche Aussage dieses Vergleiches ist, dass jeder die gleiche Belohnung von Gott bekommt, nämlich von ihm anerkannt zu werden und zum Verkünden des Königreiches Gottes gesalbt zu sein. Von daher ist das Gleichnis nicht als soziale Aussage Jesu zu sehen. Zumal Petrus auch vorher fragte: „Siehe! Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns eigentlich zuteil werden?" (Mat. 19: 27) Da dir aber diese Antwort nichts nützen wird, gehe ich mal auf die Fragestellung ein.

Meiner Ansicht nach widerspricht das Gleichnis der sozialen Ausrichtung des Staates. Kernaussage müsste sein, dass jeder Bürger exakt die gleiche soziale Leistung bekommt. Dem ist jedoch nicht so. 

In der Rentenversicherung kommt es z. B. sehr auf die Beitragshöhen an. Hier unterscheiden sich Personen mit 45 Jahren Durchschnittsverdienst und 45 Jahren Minijob gewaltig. Auch besteht kein grundsätzlicher Anspruch auf Rente. Wer beispielsweise nur 4 Jahre in seinem Leben gearbeitet hat (und sonst nur Hausfrau/-mann war), bekommt nichts.

Die Arbeitslosenversicherung schaut bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes auf den vorherigen Verdienst. Ebenso bekommen ALG II - Bezieher unterschiedliche Leistungen. Faktoren wie Wohnung, ggf. Arbeit oder Vermögen werden berücksichtigt. Bei der AV werden die Bürger also nicht pauschal gleichgestellt. 

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Wenn du die Soziale Ausrichtung auf Hartz4 beziehst, dann entspricht sie dem. Jeder bekommt das Gleiche. Egal ob die Person 30Jahre gearbeitet hat oder nur 1Std. 

LG Marc

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Kennst Du die Geschichte? Wenn nein, lies sie.

Dann beantworte Dir folgende Fragen:

 - Nach welchem Maßstab werden die Arbeiter im Gleichnis bezahlt?
 - Gibt es eine Begründung für diese Bezahlung?

Was genau Dein Lehrer mit der "sozialen Ausrichtung" meint, weiß ich allerdings nicht... kam dazu im Unterricht vielleicht etwas mehr dran?

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Deine Meinung zur Geschichte.

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