Relativitätstheorie und Längenkontraktion

3 Antworten

Denn für den relativ zum Sonnensystem bewegten Beobachter treffen die
Photonen Paarweise auf der Umlaufbahn auf, für den ruhenden aber alle
zusammen.

Und genau so ist es. Ich würde nicht gerade die Sonne und die Erdbahn nehmen, sondern eher eine von einer innen verspiegelten Kugel um eine Lichtquelle. Egal, das Phänomen ist dasselbe.

Im System eines Beobachters, relativ zu dem die Kugel sich mit v bewegt,  entsteht eine kreisförmige »Auftreffzone«, die sich in die Bewegungsrichtung der Kugel bewegt und zwar mit Überlichtgeschwindigkeit c²/v.
Das ist selbstredend kein Widerspruch zur SRT, denn die besagt, dass etwas, das sich in einem Koordinatensystem mit Überlichtgeschwindigkeit bewegt - und natürlich weder ein Signal noch ein Körper sein kann - dies in allen Koordinatensystemen tun muss.

Und das ist auch der Fall: Im relativ zur Kugel ruhenden Koordinatensystem gerechnet ist die Auftreffzone nämlich unendlich schnell, was nichts anderes bedeutet als dass sie gleichzeitig auftreffen - gerechnet übrigens, nicht wahrgenommen, denn sehen kann man nur entlang des so genannnten Vergangenheitslichtkegels.

Im Rahmen der Relativitätstheorie ist aber gerade diese Gleichzeitigkeit ein höchst relativer Begriff. Man könnte dies mit der Situation zweier auf einer Ebene gleich schnell in einem gewissen Winkel auseinander fahrender Autos vergleichen, jeder wird andere Dinge als »gleich weit vorn« bezeichnen, weil eben auch seine Vorwärtsrichtung eine andere ist als die des Anderen.

Lorentz-»Kontraktion« allein löst das Problem nicht, ebenso wie Zeit»dilatation« - die ich eher als Projektionen bezeichnen würde.

Die Frage ist viel leichter zu beantworten, als es gemeinhin vermutet wird. Abgesehen davon, daß es keine Photonen gibt, da andernfalls in genügend großer Entfernung von der Lichtquelle selbstverständlich eine diskrete Struktur des Lichtes in Erscheinung treten müßte, während man in noch so großer Entfernung immer nur ein Kontinuum festgestellt hat, gibt es natürlich auch keine Längenkontraktion, so wenig wie eine Zeitdilatation. Die ganze Relativitätstheorie ist barer Unsinn.

Dies habe ich schon mal hier gelesen, dass sie Unsinn sei. Was wäre dann aber das alternative Modell? Klassische Physik? Es gibt doch aber viele Hinweise in versuchen, und in Gedankenexperimenten, die auf diese Phänomene hinweisen!? Und wieso gibt es denn so viele Physiker, die mit diesem Modell arbeiten? Alle ein wenig dumm? Ich mein es ganz ehrlich, wie kann das alles sein?

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@benjamingautier

Das alternative Modell ist der Ersatz der Lorentz-Transformation, welche nicht einmal die Transitivitätsbedingung erfüllt, durch die Galilei-Transformation. Die klassische Physik ist durchaus reparaturbedürftig, aber mit absoluter Sicherheit nicht an dieser Stelle. Beispielsweise ist das Biot-Savartsche-Gesetz falsch, weil es Newtons 3. Axiom verletzt. Wirkliche Hinweise, die die behaupteten Phänomene stützen, gibt es nicht. In der Praxis arbeitet auch niemand mit dieser „Theorie“, die wegen der inhärenten Inkonsistenz keine ist, wie mir ein Mitarbeiter der NASA bestätigte. Physiker, die die Relativitätstheorie vehement vertreten, sind entweder dumm, oder sie lügen. Ein Drittes gibt es nicht. Darauf leiste ich jeden Eid.

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@notizhelge

Der Thread ist kompletter Unsinn und beweist, daß die Gegenseite aber auch gar nichts verstanden hat. Die unstreitige Tatsache, daß zwei hintereinandergeschaltete Lorentz-Transformationen wegen der fehlenden Transitivität, die eben nicht nur bei Relationen existiert, nicht durch eine einzige ersetzt werden kann, beweist, daß diese Transformationen eben keine Gruppe bilden, weil die wichtigste Eigenschaft einer solchen ist, daß die Verknüpfung zweier Dinge wieder zu einem Ding derselben Art führt. Meine Beweisführung, für deren Widerlegung ich sehr wohl 10000 € zahle, läuft darauf hinaus, daß die Transformation ein und desselben Ereignissen in ein und dasselbe Inertialsystem zu widersprüchlichen Resultaten führt.

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@gfuser9283

…, die sich hier penetrant mit ihren dümmlichen Kommentaren lächerlich macht.

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@Kaeckaan

Natürlich können zwei hintereinandergeschaltete Lorentz-Transformationen durch eine einzige ersetzt werden. Das hat aber nichts mit Transitivität zu tun, sondern wird mit Abgeschlossenheit bezeichnet. Wenn es schon an solchem Grundlagenwissen mangelt, kann man sich die Qualität der restlichen Überlegungen vorstellen.

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@Kaeckaan

Und das wäre nicht einmal ein Meineid, da Sie das tatsächlich glauben.

Falsch ist es trotzdem.

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@Kaeckaan

Die unstreitige Tatsache, daß zwei hintereinandergeschaltete
Lorentz-Transformationen wegen der fehlenden Transitivität, die eben nicht nur bei Relationen existiert,…

Transitivität ist eine Eigenschaft von Relationen. Mir ist klar, was Sie meinen, und man kann das Problem als eines der Transitivität von Relationen formulieren aber das muss man auch:

Sei Le(K1,K2) die Relation, durch vereinfachte Lorentz-Transformation auseinander hervorzugehen. Die ist in der Tat nicht transitiv, denn aus Le(K1,K2) und Le(K2, K3) folgt nicht zwingend Le(K1,K3).

nicht durch eine einzige ersetzt werden kann, beweist, daß diese Transformationen eben keine Gruppe bilden,

Die vereinfachten Lorentz-Transformationen bilden in der Tat keine Gruppe. Die Frage ist aber: Müssen sie das?

Nein.

Die Lorentz-Transformationen insgesamt müssen eine Gruppe bilden, und Ihr Daraufbestehen, dass nur eine vereinfachte Lorentz-Transformation überhaupt eine Lorentz-Transformation sei, gleicht der Behauptung, eine Drehung müsse unbedingt eine unveränderte Achse haben.

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@thufir1971

ja, erschreckend... :-)

Haben die Leute nix besseres zu tun als sich über soetwas Gedanken zu machen?

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@Schnulli00

Wie kommt es eigentlich, dass du dich sosehr damit beschäftigst :o) ?

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@thufir1971

Das täuscht, das mache ich nur oberflächlich und mit Hilfe von populärwissenschaftlichen Büchern alla Hawkings' kurzer Geschichte der Zeit o.ä.

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@Schnulli00

das argument, warum man angeblich eine Längenkontraktion einführen müsse, zählt also in meinem Beispiel nicht mehr?

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