Reitstall gewechselt und alles von vorne wieder?

8 Antworten

Jeder Ausbilder hat sein eigenes Konzept, das er aufgrund seines eigenen Erfahrungsschatzes anpasst.

Wir sind seinerzeit erst an die Longe, als wir galoppieren konnten, um nicht mit der Biegung anzufangen, sondern mit der leichter begreifbaren symmetrischen Bewegung in Schritt und Trab. Am Anfang ging der Reitlehrer jeden einzelnen Schritt mit und dann bekam man immer mehr beigebracht, alleine zu reiten. Es begann mit anreiten, anhalten, anreiten, anhalten ... da wir vom Aufsitzen an gelernt haben, das in guter Qualität zu machen, wurde daran schon mal Wochen gearbeitet und manch einer galoppierte bei uns erst nach 3, 4 Jahren. Dann aber eben gleich in sehr guter Qualität. Dieses Konzept sehe ich so aktuell gar nicht mehr, seinerzeit war das zumindest in unserer Umgebung (Landkreis, Nachbarlandkreise) nicht so unüblich.

Nachteil für eilige Gemüter mag sein, dass es einem langsam vorkommt, Vorteil in meinen Augen ist es dass man sich nie dran gewöhnt hat, quasi als Beifahrer gut über die Runden zu kommen oder nicht so tolle Bewegungen des Pferdes im Unterbewusstsein als "normal" abzuspeichern und das dann wieder raus bekommen zu müssen. Es war bei uns einfach "nachhaltiger".

Wie das Ausbildungskonzept dort ist, wo Du hin gehst, erfährst Du entweder ganz von selbst oder auf Nachfrage.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Durchgenend Pferdeerfahrung seit 1981

Woher sollen wir das wissen? Das handhabt jeder Betrieb etwas anders. Wenn euch das so wichtig ist, hättet ihr das sicherlich bereits bei der Anmeldung am Telefon erfragen können. So musst du dich nun eben einfach überraschen lassen.

Es kann sehr gut sein dass dich die RL auch hier erstmal an die Longe nimmt um zu sehen wie dein reiterlicher Stand ist. Je nachdem wirst du dann noch einige Longeneinheiten bekommen oder eben dann auch frei reiten können / dürfen. Als Umsteiger ist es außerdem vielleicht auch gar nicht so schlecht sich erstmal in ruhe in den neuen Sattel und die ja doch leicht unterschiedliche Hilfengebung "einfinden" zu können.

Lass dich also doch einfach erstmal überraschen und es einfach auf dich zukommen.

Stimmt schon. Aber dass ein klassischer Reitlehrer jemanden 2 Jahre(!) an der Longe reiten läßt, und das auch noch ohne Galopp, ist doch schwer vorstellbar.
Von vorne anfangen an der Longe, meist ja. Aber sicher nicht so zäh…. 🤔

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@Urlewas

Das habe ich ja auch nicht behauptet. Ich wollte lediglich aussagen, dass es gut möglich ist dass auch im neuen Stall erstmal ein paar Longeneinheiten stattfinden werden und sie nicht sofort in der ersten Einheit frei reiten darf.

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@Urlewas

mit 11 fing sie an ! daher wird der reitlehrer seine gründe haben ?

jetzt mit 13 denkt sie an sex !

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Wahrscheinlich mußt (bzw darfst!) du auch da erst mal an die Longe. Aber gewiß keine 2 Jahre. Gewöhnlich keine 10 Stunden.

Kann Dir keiner beantworten.

Macht jeder Stall wie er will.

Da zwischen erfahren und erfahren auch oft Welten liegen, ist jeder Stall gut beraten sich das auch beweisen zu lassen. Es sei RA wurden abgelegt oder es gibt Empfehlungen von renommierten Reitlehrern.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ausbildung Pferdewirt, ganzheitlicher Pferdetherapeut

An die Longe gehörst du auf alle Fälle für einige Stunden. Das hat mehrere Gründe:
Sitzschule auf "neuem" Sattel, ganz andere Reitweise und neues Pferd.

So 10-20 Longenstunden/ Sitzschulen solltest du mitmachen, ehe es ans freie(re) Reiten geht.

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