Reitpass! Was wird verlangt?

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5 Antworten

Die Fragen sind ähnlich wie beim Basispass nur mit dem Schwerpunkt auf (Gelände)Reiten. Ich halte das FN Buch schon für ziemlich sinnvoll und habe selber damit gelernt. Was ihr in der praktischen Prüfung können müsst wird euch sicher noch im Vorbereitungskurs gezeigt sowas wie Handzeichen beim Ausreiten, Was ist wenn ein Pferd/Reiter verletzt ist usw. Ihr könnt euch auch entscheiden ob ihr die Prüfung mit oder ohne Springen ablegt.

Ich hoffe ich konnte dir Helfen :)

Also erstmal zur Beruhigung: so schwer ist er nicht :) Das Buch von der FN ist echt klasse. Ich hab nur daraus gelernt und da steht alles drinnen was du brauchst.

Im praktischen Teil musst du: Schritt, trab und Galopp in der Gruppe und auch von einer Gruppe weggaloppieren. Dann solltest du wissen wie man im Straßenverkehr reitet und auf welchen wegen du reiten darfst und wo nicht. Dann solltest du auch noch wissen wie du die anderen Reitern verhältst und Fußgängern oder Radfahrern und die Handzeichen für Schritt, trab und Galopp :) Viel Glück euch zwei :)

Schwer ist relativ - entweder man kann es, oder nicht ;-) Ich persönlich fands super einfach, hab ihn aber auch erst abgelegt nachdem ich etliche Jahre Reit- und Pferdeerfahrung hatte.

Im theoretischen Teil wird überprüft, ob du die Grundkenntnisse übers Reiten im Gelände, die Regeln und auch einen Teil der Straßenverkehrsordnung kennst. (zB. Pferd darf nicht auf den Geh- oder Radweg, bei Fußgängern immer zum Schritt durchparieren und grüßen, ein Reitweg muss mindestens 3m breit und befestigt sein, Bergauf reitet man im leichten Sitz, Hinweisschilder und Verbotsschilder für Reiter, die richtige Ausrüstung fürs Gelände, was bei Dämmerung zu beachten ist, ... sowas eben.)

Der praktische Teil kann variieren - eigentlich geht man raus ins Gelände und springt über ein paar kleine feste Hindernisse, Baumstämme etc. - die sind aber in der Regel nur ganz klein, maximal um die 50cm. Man muss zeigen, dass man das Pferd draußen in allen 3 Gangarten unter Kontrolle hat sowie einen sicheren Grundsitz und die Regeln im Gelände kennt. Da bei uns die Geländestrecke wegen starkem Regen zu nass und damit unbereitbar war, sind wir in allen drei Gangarten in der Halle gesprungen und haben am Ende noch einen kleinen Sprung gemacht, dann sind wir eine Runde im Schritt durchs Dort geritten unter Beachtung der Straßenregeln beim Reiten.

Macht euch da aber mal einen Kopf. Kein Abzeichen findet ohne Lehrgang statt. In der Woche vor der Prüfung habt ihr Reit- sowie Theoriestunden, um euch gut darauf vorzubereiten. Das FN Buch ist auf jeden Fall gut, auch für alle weiteren Abzeichen - aber das meiste könnt ihr auch in den Theoriestunden mitschreiben - derjenige, der die gibt, weiß in der Regel auch, was die Prüfer hören wollen. Wenn ihr es in einem Reitstall macht, der das mit Schulpferden anbietet und eine hofeigene Geländestrecke hat, kennen die Pferde die Sprünge in der Regel und machen keine Probleme - außerdem habt ihr vorher ja genügend Zeit zum üben :)

Vorraussetzung ist übrigens der Basispass, ohne den könnt ihr den Reiterpass nicht ablegen - aber in der Regel kann man beide zusammen machen, sofern der Reitverein eurer Wahl das anbietet.

Oki, super danke! Den Basispass haben wir letztes Jahr schon gemacht. von daher denke ich das die Theorie auch nicht ganz so schwer werden wird, weil wir das ja schon hatten. Also ich werde mir das Buch jetzt auf jeden Fall holen. Liebe Grüße und danke nochmal! ♥

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Was wird verlangt? Die Prüfung besteht aus zwei Teilprüfungen, dem praktischen und theoretischen Teil Die Teilprüfungen müssen an einem Tag bzw. an zwei aufeinan derfolgenden Tagen abgelegt werden. Die Anforderungen und die Prüfung sind auf alle Reitweisen abgestimmt. Praktischer Teil: Vorbereiten des Pferdes zum Ausritt (Putzen, Zäumen, Satteln) Versorgen der Pferde bei Rast oder Unfall Reiten in allen Gangarten, Kolonnenreiten (nebeneinander, überholen, gegeneinander), Einzelgalopp von Punkt zu Punkt, Wegreiten von der Gruppe, Straßenüberquerung; Überwinden kleiner natürlicher Hindernisse (z.B. Kletterstelle, Wassereinritt); auf Wunsch des Bewerbers zusätzlich Springen im Gelände von vier festen Hinder- nissen (bis zu 80 cm hoch) Theoretischer Teil: Grundkenntnisse der Reitlehre (Sitz, Hilfen, Gangarten) Grundkenntnisse der Pferdehaltung (Pflege, Fütterung, Tränken, Anzeichen von Krankheiten, Giftpflanzen) Reiterliches Verhalten und Umweltschutz (Begegnung mit Fuß- gängern, Rücksicht auf Jagd-, Land- und Forstwirtschaft) Reiten im Straßenverkehr (Reiten im Verband, Verkehrsregeln) Unfallverhütung (Ausrüstung von Reiter und Pferd, Verladen, Anbinden) Erste Hilfe für Reiter und Pferd (Verhalten bei Unfällen und akuten Krankheiten des Pferdes) Kenntnisse der wichtigsten Rechtsvorschriften

Das Prüfungsergebnis in den beiden Prüfungsteilen lautet jeweils „bestan den“ oder „nicht bestanden“. Der Bewerber muss in beiden Prüfungsteilen „bestanden“ erreichen. Beim Reitpass wird das erfolgreiche Absolvieren der Aufgabe „Springen im Gelände“ bei Bestehen der Gesamtprüfung gesondert vermerkt. (Das Nicht-Bestehen der Aufgabe Springen im Gelände hat keinen Einfluss auf das Prüfungsergebnis)

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also es kommen fragen über die haltung und pflege usw. von pferden..... und das reiten ist auch nicht soo schwer man muss halt reiten können...

Muss man nur im Gelände reiten oder auch in der Halle/Außenreitplatz Dressur?? Und wenn ja auf welchem Nieveau`?

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