Reiten in den Wintermonaten?

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2 Antworten

Ich stehe mit meinen Pferde im Offenstall, der zwar einen Round-Pen und einen Platz besitzt jedoch ist hier praktisch keine Beleuchtung vorhanden und auch kein Sand sondern Gras. Im Sommer über meist überhaupt kein Problem, aber auch bei uns im Winter schwierig. Ich schaffe es in aller Regel auch erst zwischen 17 und 18 Uhr zum Stall, also im dunkeln.

Auch wenn es viele für verrückt und gefährlich halten ich gehe im dunkeln ausreiten, natürlich mit entsprechender Beleuchtung. Ich habe dann eine Stirnlampe am Helm angebracht, das Pferd wird mit diversen leucht - und/oder reflektierendem Zubehör ausgestattet. Wenn es möglich ist gehen wir zu zweit ausreiten. Ein großer Vorteil bei uns am Stall ist, dass wir nicht über Straßen oder an Straßen reiten müssen.

Wichtig ist natürlich das Pferd darauf vorzubereiten, also vielleicht erst einmal eine kleine Runde im dunkeln spazieren zu gehen um zu sehen wie das Pferd reagiert. Mit meiner jungen Stute fange ich bereits im Sommer an so auszureiten oder auch spazieren zu gehen das wir ein bisschen in die Dämmerung/Dunkelheit rein kommen damit sie sich daran gewöhnt.

Das mache ich unter der Woche so 2-3 mal natürlich auch nur wenn es der Boden zulässt. Ansonsten habe ich die Möglichkeit zu dem benachbarten Reitverein in die Halle zu reiten bzw. zu gehen von unserem Stall aus sind das circa 5-10 Minuten. Aber auch da ist es natürlich schon dunkel.

Also Fazit, ja es ist möglich auch im Winter zu reiten aber natürlich eingeschränkt. Ich muss auch sagen das im Frühjahr/Sommer/Herbst meine Pferde schon 6-7 Tage die Woche bewegt werden. Im Winter sehe ich das aber nicht so "streng" wenn die Pferde da "nur" 4-5 mal die Woche was machen ist das völlig in Ordnung. 

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Wenn du den Stall nicht wechseln willst, bleibt dir ja wohl nur übrig, mit deinem Pferd an ihrem "Hängertrauma" zu arbeiten.

Such dir hier am besten Hilfe vor Ort.

Selbst wenn es nicht nur darum ginge, dass du das Pferd reiten kannst, wäre die Arbeit an dem Trauma ja insofern auch sinnvoll, weil du nicht ausschließen kannst, dass das Pferd nicht jemals wieder transportiert werden muss und dann - wenn es eventuell eh schon Stress hat durch eine gesundheitliche Beeinträchtigung - sich wieder ruhig fahren lässt.

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