Reitbeteiligung legt sich aufs Gebiss

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4 Antworten

Das ist öfters das Problem bei hoch geritten Pferden, also meinetwegen S und M- Pferden, weil die zu sehr auf Kandare "geschrubbt" worden sind. Muss hier nicht der Fall sein, kann aber.

Also du musst ihn wieder in die relative Aufrichtung bekommen. Du musst dein Pferd erst einmal locker im Takt reiten. Dieses muss vorwärts passieren. vorwärts heißt das Pferd tritt unter du treibst ihn vorwärts der soll in dieser Zeit richtig treten hinten, das kann auch mal leicht über dem Tempo sein.

Hast du ihn soweit, dass er fleißig tritt, dann gehst du auf gebogenen Linie (Zirkel) und machst paar Tempi-Wechsel mit vorgebender Hand beim Zulegen (kann auch mal der Zügel ein bisschen locker sein, er muss nicht immer dran sein in diesem Stadium) und beim zurücknehmen kurze aber deutliche Paraden zum Wiederaufnehmen gleichzeitig (!!) durch ein tieferes Einsetzen und mit einer weiteren treibenden Hilfe zurück. Am Anfang wird es dir wahrscheinlich schwerfallen ihn zurück zu bekommen oder vorwärts zu bekommen je nach Typ des Pferdes... Du wirst sehen, dass diese Übung nahezu perrfekt ist um dein Pferd aufzurichten. Falls es dir auf gerader Linie leichter fällt, dann kannst du auch ruhig ganze Bahn Tempi-Wechsel machen.

Ziel der ganzen Sache ist natürlich, dass du ihn mit minimalen Bewegungen der Hand zulegst/abfängst. Gleiches gilt auch für deine treibende Hilfe. Aber primär sollten deine Bewegungen in der Hand weniger werden.

Viel Erfolg und denk dran in die Aufrichtung bekommst du das Pferd nur durch Paraden im richtigen Moment ;)!

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Hey, ich dachte auch mal, dass sich meine Stute etwas zu sehr auf das Gebiis legt, aber eigendlich ist sie nur ordendlich vorwärts-abwärts gegangen. aber achte auf jeden fall immer darauf, dass du eine weiche Hand behältst und auch mal Paraden gibst. Wenn dein Pferd zu tief kommt, hole es mit der Hand wieder nach oben, biss es sich nichtmehr so auf das Gebiss legt.

Ich hofe ich konnte dir Helfen =) GLG

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Kommentar von ReterFan
16.10.2012, 18:16

achso, und wenn er sich etwas aufs Gebiss legt, musst du immer schön gegentreiben ;)

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Kommentar von Resaaleiin
16.10.2012, 18:17

Ich glaube schon, dass er sich aufs Gebiss legt. Manchmal zieht er mir auch die Zügel sehr aus der Hand und ich merke, dass ich meinen Sitz verändere, weil er mich immer so nach vorne zieht. Trotzdem Danke! (:

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Da passen einige Sachen nicht zusammen: -> super ausgebildet -> legt sich aufs Gebiss -> Dreieckszügel

Wenn du darfst, würde ich dir zu deiner Frage an sich das Halsringreiten empfehlen, denn damit kann er sich gar nicht mehr aufs Gebiss legen.

Ein gut ausgebildetes Pferd läuft auch unter einem nicht so guten Reiter ohne Hilfszügel nicht gesundheitsschädigend. Wenn du darfst, lass die Hilfszügel weg, wenn du sie sonst nicht brauchst. Man kann ein Pferd doch nicht ständig damit reiten, ohne ihm zu schaden! Hilfszügel allerhöchstens nur zur Korrektur, aber nicht länger als 3-4x einsetzen.

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Kommentar von FreiherrMark
20.10.2012, 20:18

Du vergisst, dass nicht alle vermeintlich "gut ausgebildeten Pferde" weich in der Hand sind. Viele sind fest... Das ist leider die Wahrheit. Kann man es nur selber besser machen würde ich sagen ;)!

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Hallo erstmal, warum wird er denn mit Dreieckszügeln geritten???? Er geht doch an den Zügel, warum muss man dann Dreieckszügel verwenden??? Liebe Grüße

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Kommentar von Resaaleiin
16.10.2012, 18:14

Er neigt dazu wenn er sich aufregt den Kopf nach oben zu reißen und beruhigt sich dann kaum noch. Wir haben das sehr lange getestet und gemerkt, dass er viel lockerer geht, wenn wir ihn ein bisschen ausbinden.

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