Reitbeteiligung- oferd reagiert nicht auf Hilfen!

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5 Antworten

Hmm, dein Pferd reagiert schon auf Hilfen - nur nicht auf deine...

Ein bisschen "anständige" Longenarbeit könnte helfen, oder diese Tipps, die ich einer anderen Fragestellerin gegeben habe: Denke immer daran, dein Pferd motiviert zu halten und mit einem guten Ergebnis wegzustellen!

Was du tun kannst:

Reite ihn eine Weile am HINGEGEBENEN Zügel. Aber niemals geradeaus, sondern in großen Bögen, Schlangenlinien, Zirkeln, sehr großen Volten usw.

Dabei lenkst du ihn nur mit dem Körper - und nur, wenn du unbedingt musst, zupfst du ein wenig am Zügel, um die Richtung vorzugeben. Gib sofort wieder nach, wenn er die Richtung eingeschlagen hat.

Das alles passiert im Schritt. Denke dir viele unterschiedliche Formen aus und wiederhole sie, bis du dein Pferd so ganz frei lenken kannst. Reite über Bodenstangen, durch Hindernisse hindurch oder über sie drüber - immer am langen Zügel.

Das Anhalten übst du immer an der gleichen Stelle. Du atmest HÖRBAR laut aus und lässt alle Energie aus deinem Körper. Es dauert vielleicht ein paar Meter, bis dein Pferd langsamer wird und anhält. Wenn nicht, nimm die Zügel zu Hilfe. SOFORT LOSLASSEN, wenn er reagiert hat. Denke daran: Immer an derselben Stelle!

Nach 1-2 Tagen wird dein Pony die Stelle kennen, wo angehalten wird. Gib ihm dort eine lange Pause, vielleicht sogar eine Möhrenscheibe. Du wirst sehen, dass du dann künftig an dieser Stelle immer super halten kannst - aus jeder Gangart. Das ist euer Notstop.

Da dein Pferd mit diesem Notstop (immer mit Ausatmen!) nun auch dein Kommando zum Halten kennen lernt, wird es nach kurzer Zeit (ein paar Tage) auch woanders auf dein Ausatmen reagieren. Aber sei beharrlich, trainiere immer nach dieser Methode. Nicht mal so, mal wie gehabt.

Dein Pferd wird es so nicht kennen, und du auch nicht. Das gibt euch Zeit für einen Neuanfang.

Wenn du dein Pferd im Schritt am langen Zügel steuern kannst,** (aber erst dann!!)** kommen einige Trabtritte dazu. Wieder mit Ausatmen am langen Zügel bremsen.

Bald wird dir ein ganzer Zirkel im Trab am langen Zügel gelingen, und du wirst am "Notstop" anhalten können.

Wichtig: Wird dein Pferd im Trab eilig - sofort zurück in den Schritt - und wieder traben. Dem Pferd wird es bald zu doof, eilig zu werden, wenn er denn doch gleich wieder anhalten muss. Wichtig: Schon den ERSTEN zu schnellen Trabtritt musst du erkennen und korrigieren.

Mache alle Übungen mit einem freundlichen Gesicht. Vielleicht kannst du sogar lächeln! Das überträgt sich auf dein Pferd. Hört sich komisch an, aber es funktioniert!

Wenn du diese Reitweise für ein paar Wochen beherzigst, gibt das folgende Vorteile: Du schließt mit deinem Pony Frieden. Das Pony wird es dir auch danken, denn es gibt keine Strafe mehr. Das Korrigieren in den Schritt, wird es nicht als Strafe empfinden. Du bist immer freundlich und lernst obendrein, zügelunabhängig zu reiten. Das hat doch was, oder? Und dein Pferd verliert seine Sturheit im Maul

Erst wenn du dein Pferd wirklich super so im Griff hast (und verzweifele nicht, wenn es anfangs länger dauert oder nicht gleich klappen will), kannst du anfangen, die Zügel allmählich wieder kürzer zu nehmen. Zentimeter für Zentimeter. Und bald hast du ein super weiches Pony an der Hand, das du allein mit deinem Sitz steuern kannst...

Hey :) Ich muss linchen998 recht geben. Probiere es wirklich mit Bodenarbeit und ganz viel Geduld. Ich mache gerade das Selbe durch. Ganz wichtig ist auch, dass dir dein Pferd vertraut. Ohne größeres Vertrauen, erreichst du recht wenig. Und auch eine hilfreiche Sache: Hol dir einen guten Reitlehrer als Hilfe an deine Seite, mit dem du zusammen versuchst, dein Pferd wieder 'gerade zu biegen'. Ein guten Reitlehrer ist Gold wert, gerade dann wenn man eben nicht so viel Erfahrung in solchen Dingen hat. Vielleicht kannst du auch die 'Erziehung' damit verknüpfen. Beispielsweise wenn dein Pferd beim Aufsteigen los rennt. Anhalten und das Pferd solange stehen lassen, bis du das Signal gibst, dass es weiter geht. Der Schenkeldruck zum Anreiten ist ja auch eine Hilfe. Gerade so Kleinigkeiten können schon viel aus machen. Versuch vielleicht auch, nicht immer nur stur auf die Hilfen zu achten. Longenarbeit, Bodenarbeit, ein paar Spiele oder sowas in der Richtung können echt Wunder wirken. Und nicht verzweifeln wenn das Pferd die erste Zeit nicht will oder nicht auf deine Mühen eingeht. Das wird! ;) Ach ja und immer das Belohnen nicht vergessen :D Auch wenn es nur Loben oder ein Loben mit der Stimme ist. Gerade bei den Sturen dauert das lange aber hinterher ist es um so schöner wenn es klappt :) Ich hoffe ich konnte die ein bisschen helfen :) Lg

klar du konntest sogar sehr gut helfen ;) Dankeschööön !! :D

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Vielleicht solltes du erstmal mit der Bodenarbeit anfangen !!!!! also, dass er an der Longe auf Parraden reagiert... Und dann musst du gaaaaaaaaaaaanz viel Geduld haben !!!!! Im Prinzip glit: Hilfe geben, und richtige Reaktion sofort belohnen !!!!! Ich weiß ja jetz nich, woran es genau hapert... Verfressen is bei Hunden praktisch, bei Pferden is nur doof mit Leckerlies zu reiten und die vor die Nüstern zu halten :-DD

Keine Ahnung. ob dir das was bringt, aber so würde ich es probieren... :-)

okay danke ;) ich werds ausprobieren :D hoffentlich hilfts ;))

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@Inthien

Genau- einfach ausprobieren !!!!! Kannst mir ja mal bescheid sagen, ob es wirklich was gebracht hat... :)

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@linchen998

also er reagiert echt supi auf die bodenarbeit wollen es sonntag mal mit reiten probieren und dann naja mal sehen ;)

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Ich denke du solltest dir einen guten Reitlehrer suchen, der dir Reitstunden gibt und dir bei der "Ausbildung" deiner Reitbeteiligung hilft. Wenn du nicht genau weißt, was du tust, kann das schnell in die Hose gehen, vorallem da du das Pferd ja erst seit einer Woche kennst! Sprech voher auch auf jeden Fall nochmal mit dem Besitzer, ob du Reitstunden nehmen darfst. lg :)

Ich schätze, dem fehlt jegliche vernünftige Grundausbildung.

Also zurück auf Anfang... Longieren und Reitunterricht für Euch beide.

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