Reitbeteiligung - Was dürft ihr machen, für welchen Preis?

11 Antworten

hoi mausi,

ein ganz dickes lob an die besitzerin des pflegepferdes...!!!

erst einmal: sie nimmt nur 15 euro von dir für 9 mal reiten im monat - der betrag ist rein symbolisch. den rest musst du dir erarbeiten.

ich finde, es gibt nichts wertvolleres, als genau das zu lernen: dran zu bleiben, wenn du etwas von ganzem herzen willst, anstrengung und mühe auf dich zu nehmen und zu lernen, was gut und richtig ist. ganz bestimmt bekommst du wervolle tips, dein reitunterricht findet quasi "nebenbei" statt und du hast ein ordentlich gerittenes pferd, auf dem nicht gott und die welt rumrutschen darf...

nicht alles kann man für geld bekommen und du lernst einfach, welche bedürfnisse ein pferd hat, wenn es gesund bleiben soll: saubere umgebung, intakte zäune ohne herausstehende schrauben oder scharfe kanten, du lernst, WIE man richtig füttert und bekommst den wertvollsten kontakt zum pferd, den du nur haben kannst.

wenige pferde wiehern nach ihrem reiter - aber die meisten lieben ihren pfleger. es ist derjenige, der dafür sorgt, dass sie es gut haben, derjenige, der das frische stroh aufschüttet, derjenige, der das leckere futter, das gute heu, das frische saubere wasser bringt.

für mich gibts beispielsweise nichts schöneres, als - sogar nach wochen abwesenheit - morgens einen pferdestall zu betreten, schon mit leisem wiehern begrüsst zu werden und auf ein lautes, deutliches "moin kinners" ein vielstimmiges wiehern zur antwort zu bekommen - dann ist meine welt in ordnung und der tag gerettet... :-D

du lernst eine menge darüber, wie pferde gesund erhalten werden...

du lernst unglaublich viel, was du in keinem buch der welt und auf keiner internetseite lernen kannst. praktische erfahrung ist durch nichts auf der welt zu ersetzen... und du hast jemanden dabei, der darauf achtet, dass du die richtigen erfahrungen in der richtigen art und weise machst.

du wirst später in der lage sein, den gesundheits- fütterungs- und befindlichkeitszustand eines pferdes zu beurteilen, ohne jemals ein buch darüber gelesen zu haben - eine gute hilfe vielleicht einmal für den kauf eines eigenen pferdes. du erlangst eine umgangssicherheit mit deinen schutzbefohlenen für die dich eines tages sogar so mancher reitlehrer beneiden wird. sicherheit, innere ruhe und ausgeglichenheit übertragen sich direkt aufs pferd und erleichtern auch den umgang mit den sogenannten "schwierigen" pferden...

du lernst etwas, das andere für tausende von euro nicht bekommen können...

was also willst du mehr?

ich habe ähnlich gelernt wie du und weiss heute, dass mir derjenige, der mir das ermöglicht hat, damit den schlüssel zur tür in eine ganz besondere welt in die hand gegeben hat... sicher - ein bisschen liegt es auch in der familie und manches kann ich mir bis heute einfach nicht erklären... um mit einem pferd kontakt aufzunehmen, warte ich, bis es zu mir kommt und ich erwidere mit der erwartungshaltung des grossen, weiten nichts den ersten kontakt. wenn du NICHTS erwartest, kannst du ALLES erreichen... ein pferd, das zu dir kontakt aufnimmt, ist neugierig und bereit, dir zu vertrauen... wenn du die bollen einsammelst, bist du einfach da. die pferde gewöhnen sich an dich. du erreichst eine einfache selbstverständlichkeit im umgang...

hut ab vor einer besitzerin, die dir die grosse chance gibt, trotz (oder vielleicht gerade wegen) deiner vermutlich sehr begrenzten finanziellen mittel, zu lernen, zu verstehen, zu reiten und viel umgang mit "deinen" pferden zu haben...

wenn du jetzt mal mit anderen, die genauso lange reiten, wie du, vergleichen würdest, wieviel du über den umgang mit pferden weisst und übers reiten im gelände und wieviel du zu leisten imstande bist - was würdest du sagen, wer mehr erfahrung hat - du oder die anderen?

die besi nutzt dich ganz sicher nicht aus!

bitte grüss sie herzlich von mir, pony

ps: im übertragenen sinne gesehen:

die besitzerin des pferdes hat quasi einen baum in dein herz gepflanzt - nun ist es deine sache zu entscheiden, ob du ihn giesst, damit er wachsen kann...

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Also ich finde du solltest die besi von deiner rb mal ansprechen darauf denn eine reitbeteiligung ist ja eig fast wie ein eigenes pferd.es ist quasi die stufe zwischen schulpferd und eigenes pferd und prima um verantwortung zu übernehmen. Wenn aber die besi die ganze zeit dabei ist kann das nicht funktionieren...ich habe jetzt auch seit einem monat eine rb und am anfang war die besi auch dabei und hat geguckt dass alles gut geht aber jetzt kann ich mit dem pferd machen was ich will also ausreiten springen longieren alles halt und bezahle für zwei feste tage plus evtl wochenende 50€. Stallarbeit ist freiwillig aber ich mach es gerne. Ich glaube deine besi nutzt dich aus und vertraut dir nicht du solltest wirklich mit ihr darüber reden. Wenn sie abblockt oder so kannst du dir immer noch eine andere rb suchen auch wenn es wehtut dein Pferdchen zu verlassen..:| ich drück dir die daumen :)

Ich darf alles machen was ich möchte, sei es ein Wanderritt für 1 Woche. Ich bezahle 40 im Monat und darf so oft kommen wie ich möchte.

Pferd auf Schenkel sensibilisieren

Hallo! Ich hab als Rb einen Wallach, der kaum noch auf Schenkelhilfen reagiert, was vor allem denke ich daran liegt, dass der Besitzer noch nicht viel Reiterfahrung hat und kontinuierlich mit Sporen reitet. Ich aber nicht. mittlerweile ist es echt anstrengend mit ihm, besonders auf den äußeren Schenkel reagiert er kaum noch und ich hba nicht genug Kraft in den Beinen. Was kann ich als Rb tun, damit das besser wird? Ich hab ihn nur 2-3x die Woche und der Besi reitet fast immer. Hab ich ne Chance da gegen zu arbeiten? Würde mich sehr über antworten freuen. Lg

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Reitbeteiligung hatte Unfall zahlt die Versicherung?

Hallo zusammen,
Ich habe da mal eine Frage und zwar habe ich eine Reitbeteiligung auf meinem Isländer vergeben. (Sie ist 13 und ich bin 14, falls das wichtig zu wissen ist) und sie hatte auf dem Reitplatz einen Unfall und hat sich den Arm gebrochen. Mein Pferd hat eine Haftpflichtversicherung und ich eine Unfall und Krankenversicherung meine Reitbeteiligung ebenfalls. Als der Unfall passiert ist, war sie  alleine mit meinem Pony am Stall.
Jetzt ist die Frage wer das zahlt. Ihre Krankenkasse?
Danke Schon mal wenn sich jemand genauer damit auskennt.
LG

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Altes Pferd (27) noch in Offenstall stellen?

Meine Rb, Stute, ist jetzt schon 27 und wird dieses Jahr noch 28. Sie ist noch super Fit und war früher ein richtig tolles Dressur Pferd, und ist auch 24h weide gewöhnt. Leider kommt die besi höhstens zwei bis drei mal im Monat. Ich kümmer mich also jeden Tag um sie. Ich hatte ihrer besi auch schon vorgeschlagen sie in einen offenstall zu stellen, das möchte sie leider nicht, sie hatte mir auch keinen Grund genannt. Jetzt ist sie auf die Idee gekommen die Stute auf eine fast drei Stunden entfernte Weide/ Rentnerstall  zu stellen und im Winter wieder zurück zu holen...eig keine schlechte Idee, aber dann würde sich quasi niemand mehr richtig um sie kümmern.. Was meint ihr dazu, sollte man das mit einem so altem Pferd noch machen?  Es gäbe hier auch zahlreiche offenställe die direkt in der Nähe sind.

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Ab wann Werden Pferde verwildert?

Huhu Also Meine Frage ist jetzt mal wieder eine zu Pferden :) Meine RB is ja im Sommer auf ner Alm und das 4 Monate. Ich die andere RB und die Besi schauen nicht oft rauf,die Besi am mristen dasie Almerin ist und nach dem wasser schauen muds, Zum reiten bleibt für sie Keine Zeit. D.H. die Pferde sind ca 4 Monate ohne Menschen allein (natürlich han Ich vor rauf zu ghen) Werden sie Danach Schon einwenig Verwildert sein oder nicht? Ist es Gut das sie auf der Alm stehen? Ach ja und Noch etwas. Der Besi ihr Pferd das nur sie Reitet wurde bestimmt schon 3-4 monate nicht Mehr Geritten durfte zwar Raus,wurde manchmal Geputzt und Von mir Beschmust etc Verliert sie Langsam ihre Bindung zu Menschrn? Ist sie noch Reitbar? Weil sie th selten geritten wurde.

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Wie reitbeteiligung aufhören?

Hallo! Ich habe zurueit noch eine rb auf einem dt reitpony. Mit der will ich aber aufhören weil ich einfach reiterlich nicht weiterkomme. Ich bin jetzt schon 2 neue pferde probegeritten (2 holsteiner) und möchte eins davon auch als neue rb haben. Wie sage ich der besi von dem dt reitpony jetzt das ich aufhören möchte? Die beiden neuen pferde stehen nicht im gleichen stall wie das pony. Ich möchte die besi auch nicht verletzen

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Meine Reitbeteiligung - eure Einschätzung?

Hi zusammen 

 Lasst mich euch meine Situation mit meinen Rbs erklären: Letzten Sommer habe ich eine Rb auf einem Wallach aufgenommen, für 1/3 der Stallmiete 150fr/Monat(Schweiz) durfte ich 2-3x reiten, nur kleine Ausritte da der Wallach zT Schmerzen in den Beinen hat. Die Besi hat noch 2 weitere Pferde eins davon im selben Stall wie der Wallach. Ich hatte den perfekten Sommer letztes Jahr, dann habe ich für 6 Monate einen Sprachufenthalt gemacht. Nun bin ich wieder zurück seit Januar. 

 Als ich zurück kam, konnte ich die RB für den Wallach direkt wieder aufnehmen, sogar noch mehr: 7xpro Woche ihn + 2x das 2te Pferd für 1/2 der Stallmiete (250fr/Monat). Ich finde das zwar relativ teuer, aber es war mir's wert. Weil die Besi lange nicht fit war im Winter und kaum Lust hatte, habe ich oft alle ihre drei Pferde bewegt. Ich habe das gerne gemacht, jedoch hat der Stall kaum Infrastruktur, keine Reithalle oder ähnliches. Ich war also immer Regen, Schnee und Kälte ausgesetzt.

 Bis jetzt habe ich mich immer gut mit der Besi verstanden (ich bin 19j. sie 45+) wir sind gut befreundet, haben auch schon ohne Pferde was unternommen. Für ihre Ausbildung braucht sie jemanden, der filmt, wie sie Reitstunde gibt -> ich. Das haben wir jetzt so ca 8x gemacht. Heisst für mich, rumstehen, filmen, ihr Assistieren. Ausserdem ist sie Pferdecoach, dh ich mache öfters Pferde für sie und ihre Kunden parat und helfe ihr wo ich kann. Dafür bekomme ich nichts. Nach dem Reiten habe ich den Auftrag das Sattelzeug jedes Mal zu putzen, mache ich. Sie aber nicht.

 Nun, jetzt wo das Wetter endlich besser ist, kommt noch eine zweite RB für den Wallach, was mir nicht gefällt, da ich ihn ja eig jeden Tag Reiten sollte. Gefragt wurde ich nicht. Nun haben wir feste Tage zugeteilt, was wir vorher nicht hatten und mich nervt, da ich zT lange arbeiten muss und dann an "meinem Tag" nicht reiten gehen kann. (An welchen Tagen ich arbeite, ändert sich aber immer) Nun ist zwar abgemacht, dass ich an den Tagen, an den die zweite RB den Wallach reitet, ich ihr anderes 2tes Pferd reite. ABER ich weiss bereits jetzt, dass die Besi dieses Pferd auch häufig reiten wollen wird, vor allem wenn das Wetter gut ist.

 In Zukunft werde ich zwar also gleich viel bezahlen wie mit 9x reiten, doch mir sind nur noch 3 Reittage garantiert und dad andere Pferd 1-3x/Woche, denke ich. Ich komme mir daher sehr ausgenutzt vor. Den ganzen Winter über lag all die Arbeit an mir, jetzt im Frühling kommt plötzlich noch eine andere RB und nimmt mir mein Pferd weg. Als ich die Besi darauf angesprochen habe, dass es mir nicht passt, wurde sie sauer und meinte ich käme nicht zu kurz, da ich ja dann das andere Pferd reiten würde. Meine Bedenken, dass ich dies nur bei schlechtem Wetter tun werde, wenn sie nicht will, habe ich nicht geäussert. 

 Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Wie schätzt ihr das ein?

 Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie sehen, dass alle PBs und RBs? 

Lg

 Eure Sommerflower

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