Reitbeteiligung = Tierarztkosten mit übernehmen?

8 Antworten

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Wir erschlagen hier niemanden wegen einer vernünftigen Frage :o) Ist schließlich ein Ratgeberforum.

Also ich denke ,wenn du die Tierarztkosten mitübernehmen solltest ,würde man dir das sagen. Nachfragen kannst du trotzdem mal.

Die RB hat idR feste Tage und feste Kosten.Weniger Verantwortung als der Besitzer.So muss der Besitzer bei Tierarztkosten aufkommen, sofern man das nicht anders besprochen hat. Schließlich sorgt dieser dafür ,welches Futter ,wen er auf sein Pferd lässt ,... Krankheiten können trotzdem vorkommen,aber auch da kannst du als RB nichts für. Es gibt auch RB-Verträge  als Absicherung. Dort kann man sogar beschließen ,dass im Falle von Krankheitsfall ein anderes Pferd zur Verfügung gestellt wird ,sodass du nicht aufs Reiten verzichten musst ( würde ich aber lassen , ein Pferd darf auch mal krank sein).

Wenn DU klar Schuld an Krankheit des Pferdes bist und fahrlässig gehandelt hast (z.B: Hast es den steilsten Berg im Galopp runtergetrieben,deswegen Bein gebrochen ,...) ist das trotzdem das Kostenproblem des Besitzers - er hat dich schließlich zu dem Pferd gelassen. Da würde ich dann evtl. aber vorschlagen mich zu beteiligen ,weil mir das peinlich wäre und ich Schuldgefühle hätte.

Wenn du etwas kaputt gemacht hast (Halfter, Streichkappe verloren,...) würde ich das schon neu kaufen - einfach dem Anstand wegen.

Das aber alles bei dem Probereiten. Dort wird alles ausfürhlich besprochen , stelle viele Fragen (Gelände,Springen,longieren,...). Ebenso kannst du ja fragen ,wie alt das Pferd ist - musst sowieso schauen ,ob es für dich die richtige RB ist. 

Viel Erfolg und Spaß!

ok vielen Dank.

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Nein, die Tierarztkosten kommen nicht auf dich zu, jedenfalls im Normalfall nicht. Wenn muss der Besitzer (in dem Fall der Reiterhof nehme ich mal an) dir das sagen, dass du die Kosten extra übernehmen musst. Gerade das macht eine Reitbeteiligung aus, dass man sich eben nicht um Tierarzt - und Stallkosten kümmern muss, wie es bei dem eigenen Pferd der Fall ist. Man nimmt nur durch den festlegten Betrag - bei dir 50 Euro - Anteil daran. Normalerweise sollte man einen Proberitt machen. Frag den Reiterhof nach einem Proberitt, dabei merkst du schon, ob das Pferd direkt umfällt. Wenn dir wichtig ist, wie alt das Pferd ist, frag den Hof einfach danach. Du kannst die ruhig alles fragen was dich interessiert und was wichtig für dich ist! Auch ob du die Tierarztkosten bezahlen musst! Glg CharlieLoveU

 

danke dann bin ich schon etwas beruhigter

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Hallo Leute ich bin neu hier und wollte kein ganz neues Thema anfangen, da das hier sehr ähnlich ist. Mein Problem ist, dass sich mein RB-Pferd beim Putzen die HWS verrengt hat. Es ist erschrocken und hat den Kopf nach hinten/oben gerissen, dabei war auch noch kurz der Strick hinter den Ohren. Es hat sich aber von selbst wiedere beruhigt so dass ich nicht einfreifen musste. Danach war ich auch noch ausreiten, war alles in Ordnung, keine Anzeichen für Schmerzen oder eingeschränkte Beweglichkeit. Jetzt läuft das Pferd aber seitdem unrund, und hat eben die Verrenkung in der HWS. Die Besitzerin möchte jetzt dass ich den Osteopathen zahle, weil ich keinen Panikhaken benutzt habe. Abgesehen davon, dass ich nicht mal so 200€ pro Behandlung übrig habe, muss ich das denn bezahlen? Vielen Dank schon im Voraus! Lg

Eine Reitbeteiligung hat nichts mit den Tierarztkosten zu tun (außer es kann nachgewiesen werden, dass z.B. eine Verletzung grob fahrlässig verursacht wurde z.B. durch Stacheldraht treiben etc.). Ansonsten ist das Sache des Halters. Wichtig ist nur, dass das Tier eine Haftpflichtversicherung hat, und du eine Haftpflichtversicherung sowie eine Unfallversicherung hast... Eine Reitbeteiligung wird in der Regel auf ein Pferd gesetzt. Ich würde (vor Vertragsabschluss) mal ein bis zwei mal vorbei fahren, Probereiten und schauen, wie du mit dem Pferd zurecht kommst, also nicht die Katze im Sack kaufen...

danke mit der Versicherung hätte ich nicht dran gedacht :)

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ich kenne auch das nur so, dass man nur für den reitunterricht aufkommt und das man das pferd/pony reiten darf.

tierarztkosten kommen nur auf dich zu, wenn du fahrlässig gehandelt hast und dadurch das pferd zu schaden kommt.

außerdem solltest du das pferd/pony probereiten, denn nicht jedes pferd/pony ist für dich geeignet. wenn du reitunterricht nehmen möchtest solltest du auch diesen einmal ausprobieren, denn es kann sein das dir die lehrmethoden des reiterhofes "nich liegen" und du keine freunde daran hast.

 

glg von Pferdemaedchen1

ok vielen Dank.  Ich soll morgen mal da vorbei kommen. Hoffe das die Pferde nicht sooooooo riesig sind ^^

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