Reitbeteiliegung?

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9 Antworten

Das hängt von sehr vielen Faktoren ab.

Es gibt eine Faustregel, die besagt, man übernimmt als Gegenleistung dafür, ein Pferd nur zeitweise zu haben, also nicht 365 Tage im Jahr Verantwortung etc. einen Anteil der Gesamtkosten entsprechend seiner Wochentage. Die Gesamtkosten sind regional sehr unterschiedlich, weil in Gegenden mit Flächenknappheit sowohl die Einstellkosten als auch die Futterkosten höher sind als in Gegenden, wo einem Stallbesitzer die Flächen regelrecht nachgeschmissen werden. Auch die Arbeitslöhne sind in Deutschland unterschiedlich, wie eben auch die Lebenshaltungskosten (auch die der Stallbesitzer, die davon leben müssen). Aber was so als pi mal Daumen Rechnung funktioniert: Nimm einen Vollpensionsstall in der Region und addiere auf den Einstellpreis (Achtung: Weide enthalten, Futter enthalten, Spind und Anlagennutzung enthalten? Es gibt da "Wegelagerer", die jeden Piep extra verlangen, damit ihr Stall schön günstig aussieht) 200 Euro für Versicherungen, Impfungen, Zähne und Hufe machen und solche Nebenkosten auf. Dann hast Du das, was die Pferdebesitzer etwa monatlich für ihr Pferd zahlen. Das siebtelst Du dann, damit Du weißt, was einer von sieben Wochentagen kostet.

Es gibt auch Ställe ohne Vollpension, wo die Pferdebesitzer weniger Einstellkosten zahlen, dafür aber manche Arbeiten selbst machen müssen. Entsprechend verringert sich da auch der Preis für die RB, wobei dann eben der entsprechende Arbeitsanteil auf die RB fällt. Das seltsame Gerücht, von dem ich immer wieder höre "biete ausmisten an, dann kostet's weniger" funktioniert nicht. Der Pferdebesitzer hat ja dieselben Kosten, ob nun das Personal ausmistet oder ein Mensch, wenn er Vollpension hat und wenn er eh misten muss, dann gehört das dazu.

In etwa 80€ im Monat - alle, die ich kenne, verlangen diesen Preis, bzw zahlen diesen Preis (je nachdem ob Besitzer oder selbst Reitbeteiligung) für 3 Tage pro Woche mit dem Pferd. Ich hoffe, ich hab dir ein bisschen geholfen! :)

Ich hatte bei einem 23 Jahre altem Pferd ohne reitunterricht für 50€ pro monat 3 mal pro woche und als es gestorben icht:(( habe ich auch 3mal pro woch für 90€ beieinem 7 Jährigem Pferd jetzt habe ich ein eigenes

Das ist unterschiedlich.

Es kommt da auf viele Dinge an:

  • wie alt und gesund das Pferd ist, welche Ausbildung es hat

  • wie oft in der Woche man seine Reitbeteiligung reiten kann

  • ob man alleine reitet oder Unterricht bekommt

  • was für Möglichkeiten man mit dem Pferd hat (Nur reiten oder auch Bodenarbeit, Spaziergänge...? Wo reiten- Halle oder Platz? Sind Ausritte möglich? Darf man mit dem Pferd an Turnieren teilnehmen? usw.)

Eine RB auf einem Freizeitpferd für zweimal die Woche kann so um die 50€ kosten, wenn du eine RB dreimal die Woche (auch im Unterricht) reitest, kann das so um die 100€ kosten.

kleinsoso hat's eigtl schon auf den Punkt gebracht. ich zahle zb garnichts, da sie ein echtes verwilderten Problem Pferd ist, das ewig stand. meine Freundin zahlt 90€ im Monat, kann dafür aber auch 5x die Woche auf einem gut ausgebildeten Pferd reiten.

zwischen 0-150euro. Kommt drauf an was das Pferd kann, wo es steht, wie oft du reiten darfst und was du alles machen darfst. Auch, ob du Stallarbeit machen musst oder nicht. Meine RB zahlt zb 80euro für 3xdie Woche reiten ohne Stallarbeit. Pferd ist A ausgebildet und sie darf ausreiten etc

Gute RBs so 40-80€ manchmal auch 100€ andere die etwas weniger bieten so 10-40€ manchmal hast du aber auch Glück und Kriegs ne RB umsonst ;-)

Das kommt auf das Pferd drauf an und was du alles machen darfst.. Das kann von 5€ bis 100€ gehen, da musst du dich beim Besi erkundigen..

Warum sagt ihr immer Reitbeteiligung? das heißt Pferd. Es ist ein Lebewesen und das billigste was noch gut zu gebrauchen ist und was kann kostet 5:000Euro. Aber das sind die schlechtesten, dazu kommt natürlich die Stallmiete und Tierarzt usw.

dassi87 04.07.2013, 14:03

Eine Reitbeteiligung ist eben kein eigenes Pferd. Da liegt der Unterschied. Reitbeteiligung bedeutet, dass man das Pferd einer anderen Person mitbetreut und auch reiten darf. Die genauen Regelungen muss man individuell abstimmen.

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Baroque 04.07.2013, 17:06
@dassi87

Korrekt: Reitbeteiligung ist eine Vertragsform zwischen einem Pferdebesitzer und einem Reiter, der selbst kein Pferd hat, aber das Tier des Pferdebesitzers gegen Gegenleistung reiten wird.

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