Reisekosten-steuerfrei?

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5 Antworten

Hallo Jerry, grundsätzlich ist der AG nicht verpflichtet, Reisekosten zu zahlen. Deshalb kann er die Regeln machen. Wenn er nur 5,50 Reisekosten auszahlt und von 2/3 davon Steuer abzieht, dann darf er das.

Deine Freundin kann aber die Differenz über ihren Einkommenssteuerantrag geltend machen, und zwar nach den Regeln, wie ich es Dir geschrieben habe.

Das Finanzamt will natürlich einen Nachweis. Dazu sollte sie sowas wie ein ein Tagebuch führen, wo folgendes aufgeführt ist:

Datum der Reise, von wann bis wann sie unterwegs war (Uhrzeit), der Ort, wo sie gearbeitet hat und am besten noch den Betrag, auf den sie Anspruch entsprechend dem Reisekostengesetz hat (siehe meine erste Antwort). Das alles sollte Deine Freundin von dem AG bestätigien lassen. Wenn die sich weigern, hast Du immer noch die Kopien von den Arbeitsnachweisen.

also insgesamt viel Arbeit :-)

Hallo Klickliche,

Vielen Dank, du hast mir wirklich geholfen !

Gruß, Jerry

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Was hat er wohl konkret mit Reisekosten gemeint?

Mitarbeiter, die für den Geschäftsbetrieb ihres Arbeitgebers Fahrtaufwendungen mit ihren privaten Pkw leisten, steht ein steuerfreier Aufwandsersatz im Rahmen der steuerlichen Höchstbeträge zu.

Aufwandsersatz und Reisekosten sollte man daher nicht verwechseln.

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Hallo Jerry,

handelt es sich um eine Geschäftsreise? Oder musst du zu deiner Arbeitsstätte pendeln? Wenn es eine Geschäftsreise ist, dann kannst du Verpflegungsmehraufwand und Übernachtungspauschalen als Werbungskosten von der Steuer absetzen. Außerdem kannst du die Kilometerpauschale geletend machen.

Wenn du regelmäßig zu deiner Arbeitsstätte pendelst, kannst du die Pendlerpauschale von 0,3 Euro pro Entfernungskilometer geltend machen.

Achtung: Pendlerpauschale und Kilometerpauschale sind zwei verschiedene Sachen. Pendlerpauschale greift bei regelmäßigen Pendlern. Kilometerpauschale bei Geschäftsreisen.

Hoffe das hilft dir weiter. Genaue Erklärungen findest du hier: http://www.spesen-ratgeber.de/kilometerpauschale/ Auf der Seite gibts auch ausführliche Informationen zum Verpflegungsmehraufwand ;)

Hallo Obermaier,

Vielen Dank !!!

Gruß, Jerry

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Hallo!

Das Kind heisst Entfernungspauschale und wird nur im Volksmund Pendlerpauschale genannt. Dabei ist die Entfernung zwischen der Wohnung und der Arbeitsstätte gemeint.

Gleiches gilt bei der Umsatzsteuer, die im Volskmund auch als Mehrwertsteuer bezeichnet wird.

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Hallo Jerry, Verpflegungsmehraufwendungen sind unter folgenden Höchstgrenzen steuerfrei:

Abwesenheit bis 8 Std = 0 Euro steuerfrei ---- Abwesenheit von 8 bis 14 Std. = 6 Euro steuerfrei ---- Abwesenheit von 14 bis 24 Std. = 12 Euro steuerfrei ---- Abwesenheit von 24 Std. = 24 Euro steuerfrei

Solltest Du aber nicht mehr als 8 Std. abwesend sein, dann muss versteuert werden. Aber da ist der Steuersatz entweder 20 oder 25%, da bin ich mir nicht sicher.

Gruß

Hallo Klickliche,

Danke für deine Antwort.

AG (ZA Firma) von meine Freundin bezahlt Reisekosten nachdem eine Entfernungstabelle: Wohnungsort-Beschäftigungsort. In ihrem Fall dass 5,50 eur pro Arbeitstag ist. Die Abwesenheit immer 8-14 Stunden.

0-30 km.......5,50 eur / 30-45 km ......8 eur / 45-60 km.......12 eur / 60-75 km .....16 eur / 75+ km .......20 eur /

Beispiel: 20 Arbeitstage

20 x 5,50 eur x 33% = 36,6 eur - steuerfrei und 20 x 5,50 eur x 67% = 73,7 eur - steuerpflichtig

Ich verstehe das überhaupt nicht.

Gruß, Jerry

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@Lekashill

Hallo Jerry, grundsätzlich ist der AG nicht verpflichtet, Reisekosten zu zahlen. Deshalb kann er die Regeln machen. Wenn er nur 5,50 Reisekosten auszahlt und von 2/3 davon Steuer abzieht, dann darf er das.

Deine Freundin kann aber die Differenz über ihren Einkommenssteuerantrag geltend machen, und zwar nach den Regeln, wie ich es Dir geschrieben habe.

Das Finanzamt will natürlich einen Nachweis. Dazu sollte sie sowas wie ein ein Tagebuch führen, wo folgendes aufgeführt ist:

Datum der Reise, von wann bis wann sie unterwegs war (Uhrzeit), der Ort, wo sie gearbeitet hat und am besten noch den Betrag, auf den sie Anspruch entsprechend dem Reisekostengesetz hat (siehe meine erste Antwort). Das alles sollte Deine Freundin von dem AG bestätigien lassen. Wenn die sich weigern, hast Du immer noch die Kopien von den Arbeitsnachweisen.

also insgesamt viel Arbeit :-)

(oh je, nun habe ich die Antwort zweimal drin...sorry!!)

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Hallo!

Wenn es keinen Tarifvertrag gibt, an den der Arbeitgeber gebunden ist, gibt es keine Verpflichtung des Arbeitgebers Reisekosten zu zahlen, außer der Gesetzlichen.

Die Frage dabei ist, was du unter Reisekosten verstehst.

Wenn dich dein Arbeitgeber für seinen Betrieb mit deinem privaten Pkw auf Reisen schickt, ist er gemäß bürgerlichem Recht zu Aufwandsersatz verpflichet.

Er muss dir zwar keinen Verpflegungsaufwand zahlen, allerdings sind dir die Kosten für die Benutzung deines Pkw zu erstatten.

Die Regelung mit 1/3 steuerfrei und 2/3 steuerpflichtig ist unsinnig. Entweder ist es eine Dienstreise, die die gesetzlichen Fristen für Dienstreisen erfüllt, oder nicht.

Sofern du bessere Informationen lieferst, kann eine präzisere Auskunft erteilt werden.

nenene. das ist ja eine aufwandsentschädigung, ähnlich wie kilometerpauschale und damit steuerfrei!

Bist du sicher? Die Kollegin hat mir gezeigt dass sie nur 33% als steuerfrei bekommen, der Rest ist steuerpflichtig ?!

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