Reise-Lyrik...Gedichte gesucht?

3 Antworten

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Gedichte, die ich aufnehmen würde:
Benn, Reisen (unbedingt!)
Eichendorff, Frische Fahrt, Sehnsucht, Der frohe Wandersmann
Brecht, Exilgedichte
Hofmannsthal, Reiselied
Wader, Heute hier, morgen dort, Unterwegs nach Süden
Goethe, Kennst du das Land?
Heine, Auszug aus Deutschland ein Wintermärchen, Wo?
Müller/Schubert: Die Winterreise (mehrere wichtige Gedichte) z. B. Lindenbaum, Wegweiser, Täuschung, Mut

Leitfrage: Wie wird das Reisen gesehen? Welche Bedeutung hat es? Vergleich von ca. 12 Gedichten von Barock bis Gegenwart

Heine auch vor allem auch "Die Harzreise" (Lyrik ist enthalten).

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Das hilft mir schon mal. Aber ich muss ja zu den aufgelisteten Gedichten passende Vergleichsgedichte finden oder? Welche? Bin da leider nicht so fit in dem Bereich.

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@LuClRa

Mein Vorschlag geht in eine andere Richtung: Du zeigst, wie man das Reisen in der Barockzeit, der Klassik, der Romantik, der Moderne sieht. Nicht Zweiervergleiche.

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@hutten52

Ach so. Ein ganz anderer Aspekt. Jetzt verstanden. Wird vorgeschlagen. Danke!

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Wenn man dran denkt, dass eine Facharbeit eine Einübung in Wissenschaft ist, dann sollte man als erstes schauen, was es da alles schon an Informationen und Erkenntnissen gibt. Anschließend kann man überlegen, an welcher Stelle man einen eigenen kleinen Beitrag leisten kann. Interessant könnten hier vor allem aktuelle Gedichte sein, die eben noch nicht von der Wissenschaft behandelt worden sind.

Die Lehrerin in dem Fach sieht das zum Glück locker. Es soll lediglich ein Gedichtsvergleich erarbeitet werden.

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Da hast du aber Glück gehabt. Vielleicht nimmst du aber trotzdem ein aktuelles Gedicht und vergleichst es mit einem traditionellen.
Reizvoll könnte zum Beispiel die Auseinandersetzung mit dem bekannten Gedicht von Gottfried Benn sein:
Das widerspricht ja völlig heutigen Vorstellungen, das Reisen junge Menschen den Horizont erweitert.

Gottfried Benn
REISEN

Meinen Sie Zürich zum Beispiel
sei eine tiefere Stadt,
wo man Wunder und Weihen
immer als Inhalt hat?
                                                          
Meinen Sie, aus Habana,
weiß und hibiskusrot,
bräche ein ewiges Manna
für Ihre Wüstennot?

Bahnhofstraßen und Rueen,
Boulevards, Lidos, Laan –
selbst auf den Fifth Avenueen
fällt Sie die Leere an –

ach, vergeblich das Fahren!
Spät erst erfahren Sie sich:
bleiben und stille bewahren

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Eines meiner absoluten Lieblingsgedichte: Gegenüber von Afrika von Hermann Hesse.

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