Rein theoretisch: Kann man den Sturz in ein schwarzes Loch wirklich überleben?

12 Antworten

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(1.) Kein äußerer Beobachter kann sehen oder protokollieren, was mit einem Gegenstand (oder meinetwegen einem kühnen Experimentator) geschieht, welcher den Ereignishorizont eines Schwarzen Loches überquert.

(2.) Der kühne Experimentator, welcher tatsächlich selber den Horizont eines sehr, sehr massereichen Schwarzen Loches überquert (und fortan also für Außenstehende unsichtbar bleibt), erlebt in diesem Moment noch nichts ganz Außerordentliches - aber möglicherweise bald danach. Die Details davon sind nicht besonders appetitlich, außer vielleicht für gewisse sehr exzentrische Pasta-Fans ...

Soweit ich micht erinnern kann ist es ein Wurmloch durch das sie fliegen. Es gibt einen Unterschied zu einen Schwarzen Loch. Theoretisch wäre es möglich durch ein Wurmloch an sehr entfernte Orte zu kommen aber es ist nicht sicher ob sie überhaupt existieren und wenn doch ob sie stabil oder groß genug wären. Das wäre eher unwahrscheinlich. Es ist nur ein Film

Durch ein schwarzes Loch könnte man nicht fliegen allein schon weil wenn man in seine Nähe kommen würde der Teil des Raumschiffes oder des Körper der näher am schwarzen Loch ist schneller hineingezogen würde als der andere man würde immer weiter in die Länge gezogen werde und dünner werden bis man zerreist man nennt das auch Spagettisierung. Auch ist die Zeit direkt an einen schwarzen Loch extrem verlangsamt. Man könnte auch wenn nur hinein nicht hinaus. Das was den Ereignishorizont überschreitet kann nicht mehr zurück kommen und ist für Aussenstehende nicht mehr sichtbar. Für einen Aussenstehenden würde es auch unendlich lange dauern bis jemand diesen Ereignishorizont überquert hat weil die Zeit eben so extrem verlangsamt wird

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Kennst Du Joe Bausch? Er spielt im Tatort einen Rechtsmediziner, ist aber auch tatsächlich Arzt und war bis zu seiner Pensionierung 2018 leitender Medizinaldirektor in einer JVA. In einer TV-Sendung hat er mal zu einigen Filmszenen erklärt, ob das medizinisch korrekt ist, was er da sagt, oder ob das Quatsch ist. Manchmal muss er auch wider besseren Wissens Quatsch reden, weil es so im Drehbuch steht und man das beim Film so haben will. Denn es geht in erster Linie darum, den Zuschauer zu unterhalten. Da muss man halt manchmal von der Realität abweichen. Bei Sciencefiction-Filmen ist das nicht anders, auch wenn die sich von Forschern beraten lassen.

Geht man danach, was die Wissenschaft über schwarze Löcher weiß, würde man das nicht überleben. Die Gravitation ist dort so stark, dass selbst Licht und andere elektromagnetische Wellen dem schwarzen Loch nicht entkommen können. Man würde vermutlich samt seinem Raumschiff in subatomare Teilchen zerlegt werden.

Mit unserem heutigen Wissensstand wirst du es nicht überleben können.

Es haben Wissenschaftler mitgearbeitet, aber das Ende geht schon sehr in Richtung sci-fi.

Wenn du dich dem schwarzen Loch näherst, wird der Teil, der dem schwarzen Loch am nähsten ist stärker angezogen als der Rest. Dies führt dazu, dass dein Körper und alle Partikel auseinandergezogen werden und du stirbst. Diesen Prozess nennt man “Spaghettifizierung“.

Klar haben an dem Film auch Forscher und Wissenschaftler mitgearbeitet um einiges halt realistischer darstellen können.

Ich glaube jedoch nicht dass man sowas überleben würde. Etwas das ganze Sterne in seine Einzelteile zerlegt, kann für einen Menschen auch nicht besonders gut sein.

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