Reihenhaus Kauf möglich mit diesen Mitteln?

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11 Antworten

Vermutlich eher nicht. 

Eine Bank finanziert ungern zu 100%. Rechnet man zu den 130.000 € noch die Grund-erwerb-steuer, Notar etc( zusammen ca 8,5%)  das sind etwa 10.000 (etwas mehr sogar) musst Du also min. 140.000 € finanzieren . 

Dann keiner rechnet nachher etwas für Reparaturkosten die jederzeit auftreten können .

Die Finanz-decke ist viel zu klein .Was ist, wenn einer von Euch die Arbeit verliert? Ihr ein neues Auto braucht? Ein Kind kommt ? Ihr Euch (auch wenn vielleicht keiner das heute denkt) trennt.?

"Marktwerte" sind da auch so eine Sache, der ist immer gerade so hoch wie jemand bereit ist zu bezahlen .Aber o.k. der Preis klingt wirklich nicht schlecht ,obwohl es zählt immer die alte Bankregel - Lage,Lage,Lage.

Ein gut(gemeinter) Rat versucht es erst gar nicht  ......

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Hallo

ich kenne mich da nicht so gut aus kann aber sagen das wir etwas weniger Netto haben wie ihr. Haben ca 35 000€ Eigenkapital und haben bei einer Bank nachgefragt für ein Häuschen mit 170 000€ Kaufpreis müssten auch ca 150 000 aufnehmen die Bank hat die hälfte der Kaltmiete aber mit zur Tilgung herangenommen hätten dann ca 500€ abzahlung kapt. und monatlich ca 100€ zum sparen über ( Neues Auto oder ähnliches ). Hat dann aber doch nicht geklapt da am Haus zu viel im argen war ;-(

Frage halt unverbindlich bei deiner Bank nach.

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Am besten ihr erkundigt euch bei einer Bank, ob die bereit ist, einen Kredit für eine Vollfinanzierung bei diesem Einkommen zu gewähren. Wenn die Bank zusagen sollte, genau ausrechnen lassen, wie hoch die monatliche Belastung für die Kreditbedienung wäre. Dann kommt es auf den Zinssatz an. Für welchen Zeitraum ist die Bank bereit einen günstigen Zinssatz festzuschreiben. Meist verlangen Banken auch dafür Geld. Gut, das was ihr derzeit an Miete zahlt, dürfte als Kreditrate in Ansatz zu bringen sein. Hinzu kommen dann die Kosten für den Grundbucheintrag, Notarkosten, evtl. Grunderwerbsteuer die mehrere tausend Euro betragen kann. Hat man das Haus gekauft, sollte man bedenken, dass Reparaturen anfallen können. In welchem Zustand ist dieses Haus ? Frei von Schwamm, oder anderen Mängeln. Fällt z. B. der Brenner der Heizung aus, sind schnell mal ein paar Tausend Euro fällig. Brandversicherung, Hausratversicherung ect. Grundsteuer die vierteljährlich fällig ist. Müll.-und Strassen reinigungsgebühren, Kaminkehrer. Wenn die Heizung mit Heizöl betrieben wird, kommt da auch eine ordentliche Summe zusammen wenn man das Öl kauft um den Tank zu füllen. Ich besitze Immobilien, unter anderem auch ein Zweifamilienhaus. Weiss welche Kosten da anfallen. Man muss Rücklagen bilden für eventuelle Reparaturen. Ich würde euch bei dem genannten Einkommen und ohne Eigenkapital dringend davon abraten, das Haus zu kaufen. Ihr werdet keinen Spass mehr am Leben haben, weil ihr euch ohne Ende einschränken müsst. Besser würde die Finanziereung aussehen, wenn man eine Wohnung im Haus vermieten kann, dann sähe ich eher eine Machbarkeit. Oder aber ihr bleibt in der jetzigen Wohnung wohnen und vermietet das gekaufte Haus für die nächsten 10 Jahre. Wenn ihr da 600 Euro Miete im Monat bekommt, wären das in 10 Jahren 72 000.--Euro  Mieteinnahmen müssen versteuert werden. Man kann da rechnen und drehen wie man will, mein Rat wäre, das Haus nicht zu kaufen. Es ist leider so, dass die billigste Art zu wohnen, eben das Wohnen zur Miete ist. Wenn dann am haus etwas zu reparieren ist, steht meist der Vermieter in der Pflicht.

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Wie die anderen bereits sagten - das wird sehr knapp und kann nur unter günstigsten Voraussetzungen funktionieren (Haus in Top-Zustand, sichere Arbeitsverträge, überschaubare Betriebskosten, keine familiären oder räumlichen Veränderungen in den nächsten 20 Jahren, keine anstehenden Großausgaben wie neues Auto, größere Geräte etc.).

Wenn Ihr das mal gründlich für Euch durchüberlegt und Euch davon nicht abschrecken lasst, wendet Euch an einen Vermittler wie die Interhyp, damit die sich umschauen, ob es Anbieter gibt, die zu so etwas nicken können.

Man liest ja viel über "Baugeld ab 1% Zinsen" - stellt Euch von vornherein darauf ein, dass Ihr mit einem deutlich höheren Zinssatz rechnen müsstet, weil Ihr ja kein Eigenkapital habt und sicherheitshalber den Zinssatz auch sehr langfristig festschreiben müsst, damit Euch die Finanzierung nicht um die Ohren fliegt, wenn die Zinssätze in 5 oder 10 Jahren ansteigen.

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Ist der Kaufwert für uns realistisch ?

Das ist ziemlich auf Kante genäht.

Für eine Fremdnutzung wäre die Finanzierung durchaus machbar, wenn ihr die Immobilie selbst bewohnen wollt, sollte jede verantwortungsvolle Bank aber ablehnen.

Zur Immobilie selber kann ich nichts sagen.

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Kommentar von bronkhorst
27.08.2016, 09:32

Einige Banken sehen das anders:

Sie erwarten, dass ein Kreditnehmer sehr viel mehr tut, um die Zwangsversteigerung einer selbstbewohnten Immobilie abzuwenden als die eines Anlageobjekts.

Außerdem werden bei den Mieterträgen recht große Sicherheitsabschläge (für Leerstandsrisiko, Zahlungsausfälle, Mietpreisentwicklung) vorgenommen, während man bei der selbstbewohnten Hütte die entfallenen Mietausgaben ja voll als verfügbares Haushaltseinkommen anrechnen kann.

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Von Eurem "Eigenkapital" bekommt Ihr doch noch nicht mal die Kaufnebenkosten (Notar,Grundbuchamt) bezahlt. Ihr braucht also eine Finanzierung zu mehr als 100% des Kaufpreises.

Erstrangige Grundpfandrechte werdet Ihr nur bis 60% des Immobilienwertes bekommen. Eure Werteinschätzung dabei in allen Ehren, aber entscheidend ist, was der Gutachter der Bank sagt. Da solltet Ihr mal von dem Kaufpreis als von dem selbst ermittelten Marktwert ausgehen. Mehr als 78 TEUR Kredit ist da nicht drin.

Eure Einkommen sind auch nicht so hoch, daß eine Kreditvergabe in höherem Umfange zu rechtfertigen wäre. Das Einkommen der Ehefrau ist unpfändbar und beim Einkommen des Ehemannes reicht der pfändungsfreie Betrag noch nicht mal für die Tilgung.

Das wird wohl ein Traum bleiben.

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Die mittel lasse ich mal ausen vor : Reihenhaus ist ne Geschichte für sich ! Meistens haben sie sehr dünne Wände, du kannst also den Nachbarn beim Pinkeln höhren ! Und du lebst auf 2 oder 3 Etagen , ans Alter denken !! Wenn du pech hast , dann hast du bescheuerte Nachbarn, gut das kann dir überall passieren. Frag doch mal ob Ihr eine Nacht im Reihenhäuschen übernachten dürft, am besten am Wochenende, dann sind alle zu Hause und du kannst den Tatsächlichen Hauslärm bewerten. Eventuell soltet Ihr einen Baugutachter einschalten, 130.000 Teuronen sind kein Pappenstiel !

Viel Glück !

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Keine Chance http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/immobilien/neues-gesetz-begrenzt-hauskreditrahmen-14395029.html

Ohne Eigenkapital schonmal nicht.
Die aufgezeigten 350€/Monat sind für einen Finanzdienst heillos zu gering.
Für eine Nettotilgung nach 25 Jahren wären 430€/Monat notwendig, da fehlen noch die Zinsen, es fehlen ebeso die Nebenkosten (Notar, Grunderwerbssteuer).

Von den dargestellten 2450€ sind allein schon 2150 € pfändungsfrei abzuziehen.

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Moin,

Die Finanzierung selbst wird sicher noch zu stemmen sein.

Aber euch fehlt schlicht und ergreifend das Eigenkapital. Das deckt nicht einmal annähernd die Nebenkosten, wie Notar und Grunderwerbssteuer.

Bei ca. 20.000 EUR Eigenkapital würde es wohl haarscharf funktionieren.

Gruss

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bevor ihr da zu eienr bank geht solltet ihr das haus durch einen gutachter prüfen lassen. bei dem geringen eigenkapital könnt ihr es euch nicht leisten wenn die heizung da demnächst ausfällt oder das dach gedeckt werden muss

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Kommentar von AleksAG
26.08.2016, 15:14

Sehe ich genauso. Hinzu kommen Wohngebäudeversicherung, Sanierungsarbeiten, Instandhaltungskosten ... Also entweder muss da mehr Eigenkapital her oder die Ausnahmen müssen reduziert werden.

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Machbar ist vieles....habe nur bedenken nach den gemachten Angaben. Wie hoch sind die monatlichen Kosten/Nebenkosten für das Haus? Zustand und Alter des Hauses? Lasst Euch zunächst von Eurer Hausbank beraten.... je nachdem....weitere Angebote einholen!


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