Reichweite der Wissenschaft?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

In den Naturwissenschaften ist der Unvollständigkeitssatz des Schweizer Mathematikers Kurt Gödel allgemein anerkannt.

Dieser Unvollständigkeitssatz sagt im Prinzip aus, dass ein System niemals in Gänze von innen heraus beschrieben werden kann. Das trifft auch auf das Universum zu. Namhafte Physiker wie Roger Penrose behaupten sogar, der Unvollständigkeitssatz sei der wichtigste Satz der gesamten Mathematikgeschichte, weil er die prinzipiellen Grenzen unserer Erkenntnisfähigkeit aufzeigt. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein.

Etwas wissenschaftlich erklären bedeutet: Herleiten, warum etwas ist, wie es ist, indem man es aus Voraussetzungen begründet, die man als gegeben annimmt. Das nennt sich deduktive Methode.

Will man auch die Voraussetzungen der Erklärung erklären, und wiederum die Voraussetzungen der Voraussetzungen, dann setzt man eine lange verzweigte Kette von Erklärungsvorgängen in Gang. Das nennt sich Rekursion.

Egal, wie weit man nun mit dem Erklären geht, es bleiben immer unerklärte Voraussetzungen übrig. Will man alles erklären, dann geht die Rekursion des Erklärens also immer weiter, und von sich aus kommt sie an kein Ende. Das nennt sich infiniter Regreß.

Wenn man bei umfangreichen Problemen rekursiv vorgeht, ist die wichtigste methodische Frage, die man klären muß, die, wie man an ein Ende kommt.

Wenn man mit einem rekursiven Computerprogramm ein Rechenproblem lösen will, hört man am besten auf, sobald man die Lösung hat, oder, bei sehr zeitaufwendigen Problemen auch schon dann, wenn man eine annähernde Lösung hat, deren Genauigkeit ausreicht. Wenn man es versäumt, den Punkt zu definieren, an dem die Rekursion aufhört, dann können Sachen passieren, die man nicht wollte.

Es ist beim Prozeß des Verstehens der Welt unvermeidbar, daß man immer an irgendeinem Punkt aufhört, die rekursiven Erklärungsketten, zumindest vorläufig, abbricht und Voraussetzungen unerklärt läßt, weil man die Erklärungen für sie einfach nicht hat. Das nennt sich dann, für die Menschheit gesprochen: ungelöste Probleme. Oder, aus der Sicht des Individuums: Was ich nicht weiß.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kommt darauf an, was du unter gesamte Welt verstehst.

1.) Versuche zum Beispiel mal sämtliche Variationen menschlichen Verhaltens zu erklären.

2.) Manche Wissenschaftler behaupten es könnte eine riesige Anzahl von Paralleluniversen geben, manche sprechen sogar von unendlich vielen Paralleluniversen. Wir werden kaum genug Zeit haben um allein unser Universum zu 100 % zu erkunden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ich glabe nicht denn in der wissenschaft basiert viel auf theorien und theorin sind nur gedanken gänge
albert einstein hat zum beispiel denn vorgang vom nicht ins etwas singularität gennat (er wusste nicht wie das funktionieren sollte also nannte er es einfach so)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von OlliBjoern
07.03.2016, 18:48

Wobei eine Theorie auch Vorhersagen machen kann. Das ist mehr als ein x-beliebiger Gedankengang. Einstein hat zum Beispiel die Existenz von Gravitationswellen vorhergesagt, und dies hat sich erst kürzlich (also viele Jahre nach seinem Tod) als richtig herausgestellt.

Das ist ein eindrucksvolles Zeichen dafür, dass der Gedankengang, der hinter dieser Theorie stand/steht, fundiert ist. Die Realität muss die Theorie bestätigen (und in diesem Falle tat sie das).

0
Kommentar von maxiixamst
07.03.2016, 18:50

stimmt aber es bleiben theorien by the way relativitäts theorie oder superstring theorie

0
Kommentar von ThomasJNewton
07.03.2016, 19:01

Eine Wissenschaftliche Theorie ist weit mehr als ein Gedankengang.

Und ich halte auch nicht unsere Gedanken für den begrenzenden Faktor, sondern unsere Messmethoden, bzw. begrenzte Resourcen.

Und natürlich die ungeheure Fülle an Wissen.
Man weiß nicht mal annähernd, wie viele Millionen Arten es auf der Erde gibt.
Und da jede Art mit vielen anderen wechselwirkt, sind es Milliarden von Wechselwirkungen.
Da kann Jahrhunderte lang die Menschheit zu 90 % aus Biologen bestehen, alles kann man nie wissen.

2

Nein,denn sobald ein "Rätsel" gelöst wurde,ergeben sich daraus wieder neue Fragen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Definiere Welt! Wenn du sämtliche Planetensysteme im All meinst, wohl eher nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein.

Vorher wird irgendein verrückter Professor die Menschheit vernichten.

Ha! Haha! AH hahahaha!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?