Reichweite von der Explosion eines Atomkraftwerks?

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7 Antworten

"Strahlen" sind nicht das Problem.

Zuerst einmal muss unterschieden werden zwischen Alpha, Beta und Gamma-Strahlen. Alpha-Strahlung macht bei praktisch allen Berichten über angebliche Störfälle den Hauptanteil aus - und ist praktisch harmlos.

Die gefährliche Gamma-Strahlung hat keine genaue "Reichweite", sie wird mit der Entfernung exponentiell abgeschwächt. Bei Abschirmung redet man deshalb auch von Halbwertsdicke.

Wenn aber bei einer Explosion eines Atomkraftwerkes radioaktiv strahlende Teilchen durch den Explosionsdruck etwa in die Atmosphäre geblasen werden, dann wird es gefährlich, insbesondere wenn Gamma-Strahler darunter sind. Diese Teilchen können dann in "radioaktiven Wolken" in der Atmosphäre praktisch rund um den Globus verteilt werden. So etwas in der Art ist etwa damals bei der Tschernonbyl-Katastrophe geschehen. Durch Abregnen, durch WInd und dergleichen können die Strahler dann direkt gefährlich werden.

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Da geht es um mehrere 1000 Kilometer. Die Strahlung von Tschernobyl hat sich inzwischen über die gesamte Nordhalbkugel verteilt. In Süddeutschland ist die Strahlung teils imer noch so hoch, dass vorm Verzehr von Pilzen und Beeren gewarnt wird.

Die Strahlung auf der Ostsee habe ich damals selber gemessen, die lag beim Doppelten der natürlichen Radioaktivität.

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Es gibt keine radioaktive Strahlen. Es gibt Strahlung, die beim radioaktiven Zerfall eines Atoms frei wird. Das Problem sind eben nicht die Strahlen beim AKW, sondern die Freisetzung radioaktiver Stoffe, die sich um die Welt verteilen, irgenwann zerfallen und eben dann Strahlung freisetzen.

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Auch radioaktive Strahlen haben keine Reichweitenbegrenzung. Die Strahlungsintensität nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab. Außerdem kommen die größten Probleme von den radioaktiven Substanzen, die staubfein von kontaminierten Menschen, Verkehrsmitteln, Tieren, Pflanzen, Waren, Winden und Wasserströmungen über die Welt verteilt werden. 

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es sind schon einige kilometer aber was Radioaktivität so gefährlich macht ist dass sie in die Kleinste Zelle gehn und sie Verändern

und die Krebs rate rund um den Reaktor würde in die höhe schnellen

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Kommentar von Berko168
24.03.2016, 18:28

wie viel circa Kilometer

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http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.investor-verlag.de/wp-content/uploads/2015/11/bilder_newsletter_bb_fukushima-reaktorunglueck.jpg&imgrefurl=http://www.investor-verlag.de/rohstoffe/alternative-energien/fukushima-laeuft-voellig-aus-dem-ruder-akw-vor-dem-weltweiten-aus/&h=333&w=500&tbnid=FWuhiq334cX50M:&tbnh=90&tbnw=135&docid=287tVAUNbJleDM&usg=__aFqLUOk33neRfw06DTODrQo3h2M=&sa=X&ved=0ahUKEwj_vr_M69nLAhVBdg8KHfnMCZoQ9QEIQzAD


Da sind Daten über Fokushima. Ist immer Wetterabhängig.


Wo im April 1986 Tschernobyl hochgegangen ist, haben wir in Schleswig Holstein noch Strahlungswerte davon messen können.

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Schau Dir einmal dieses Video an. In diesem Fall gab es durch diverse Windrichtungs-Wechsel eine mehrere tausend Km lange, radioaktive Spur.

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