Reicht Windows Defender Security Center als Anti-virusprogramm für Windows 10?

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Hallo privat786 ,

Hier eine Beurteilung von Heise: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Gratis-Virenschutz-Windows-Defender-schliesst-zu-kostenpflichten-Produkten-auf-4103873.html

und die letzte von Chip, die alles auf den Kopf stellt: https://www.chip.de/news/Hammer-fuer-Windows-10-Windows-Defender-ploetzlich-so-gut-wie-der-Testsieger_145561617.html

Ich habe auf 16 verschiedenen Rechnern mit Windows 10 als Betriebssystem Windows Defender und die Sieger der kostenlosen anderen Virenschutz-Anbieter im Wechsel (Intervall 2 Wochen) getestet und komme zu dem Schluss, dass der Defender am wenigsten nervt (alle anderen bringen am laufenden Band Werbung für ein Upgrade zur kostenpflichtigen Version und auch Meldungen zu Bedrohungen, die keine sind und verlangsamen die Rechner enorm).

Windows Defender nervt nicht, wenn Meldungen kommen sind sie es Wert, genauer überprüft zu werden.

Innerhalb eines Jahres habe ich auf allen Rechnern einen perfekten Schutz gehabt bei allen eingesetzten Antivirenprogrammen...vielleicht auch deshalb, weil ich vorsichtig bin und bei Seiten, die eine Gefährdung bedeuten können, zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen ergreife.

Unterm Strich hat mich der Defender nie enttäuscht, genervt oder wie andere Programme beinahe in den Wahnsinn getrieben...er tut was er soll und das schön unauffällig im Hintergrund... und er ist kostenlos...und Microsoft kann sich zwar viel erlauben, was mir nicht gefällt, aber eine unzuverlässige Software eigentlich nicht.

Grüße, dalko

In letzter Zeit ist die Frage, ob man überhaupt ein Virenschutzprogramm für den PC braucht, sehr umstritten.

Die Hersteller von Programmen rühren natürlich kräftig Werbetrommeln, versprechen das Blaue vom Himmel herunter und loben ihr Programm in den Himmel. Das andere Lager hält das für pure Geldmacherei und empfiehlt wenn überhaupt den Windows Defender als vorinstallierte Lösung. Dazwischen der "normalsterbliche User", der davon keine Ahnung hat.

Ein paar Link-Empfehlungen:

Auch ein Blick nach den Tags (z.B. bei heise online) zeigt, dass das Thema umstritten ist.

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Meine ehrliche Antwort: Ja, der Windows Defender in der aktuellen Windows 10-Version ist durchaus ausreichend für den Virenschutz. Andere Hersteller haben ihre Software oftmals schon "abgeschrieben", patchen nicht oder nehmen Sicherheitslücken in Kauf. - Durch die tiefe Integration ins System, sind AV-Programme selbst ein gutes Einfallstor für Schad-Software (allerdings gilt dies auch für den Defender). Eine Firewall ist in Windows bereits enthalten (auch ohne den Defender).

Heutzutage sollte man sich nicht auf Programme verlassen, sondern aktiv dazu beitragen und auf die Sicherheit achten. Dazu gehört unter anderem:

  • Software und Betriebssysteme aktuell halten und Sicherheitspatches installieren (Updates nerven zwar, beheben aber auch Sicherheitslücken)
  • Früher hieß es, man solle lange und schwierige Passwörter wählen - dies nützt aber nichts, wenn überall das gleiche Passwort genommen wird. Mein Tipp: Nutze einzigartige Passwörter (gibt viele Tipps um sich die zu merken, beispielsweise Wörter oder Sätze zu bilden und daraus einzelne Zeichen zu ersetzen) und 2-Faktor-Authentifizierung.
  • Insbesondere bei E-Mails und in sozialen Netzwerken ist Phishing sehr beliebt. Vertraue also grundsätzlich keinem Link, der dir verschickt wird. E-Mail-Adressen lassen sich recht einfach faken. Wenn also eine E-Mail kommt, in der du dazu aufgefordert wirst, dich unter einem Link in dein Konto einzuloggen, tu dies nicht aus der Mail heraus, sondern rufe im Browser die Seite (Amazon, Google, PayPal etc.) auf. Wenn irgendetwas mit deinem Konto ist, wird dir das da angezeigt.
  • Bei Webseiten, die dubios erscheinen, kann es helfen, das Passwort zum vermeintlichen Login mehrmals falsch einzugeben. Ist das Einloggen trotz falschem Passwort möglich, ist die Seite Fake.
  • Nutze dein Gehirn. Schlechte Übersetzungen oder kein Impressum auf einer Webseite sind oft Indizien dafür, dass die Hintermänner im Ausland sitzen und nur zum Schein agieren.
  • Lade und installiere dir keine Software herunter, die du nicht brauchst (unter anderem angebliche Virenentfernungs-Tools oder Bereinigungs-Software, die vorgibt, den PC schneller zu machen). Solche Software bringt meistens mehr Probleme, als dass es positive Effekte gibt. Nutze anstelle dessen die mitgebrachten Windows-Tools. (Datenträgerbereinigung etc.)
  • Wird dir auf einer Webseite angezeigt, dein PC wäre zu langsam oder hätte einen Virus, kannst du das getrost ignorieren. Das ist Fake.

Für den Normalverbraucher reicht der Windows Defender vollkommen aus.Es kommt auch darauf an,wer vor dem PC oder Klapprechner sitzt.Wenn man dann noch zusätzlich die ,,Brain.exe'' nutzt passt das schon.

Bei näherer Betrachtung erweist sich der Windows Defender als ein simpler Echtzeit-Scanner, der kaum mit „richtigen“ Antivirenprogrammen von Bitdefender, Kaspersky und Co. mithalten kann. Zwar hat das kleine Nebenprojekt von Microsoft in den letzten Jahren an Umfang zugelegt, doch ist der Windows Defender nach wie vor nicht in der Lage, einer guten externen Antivirus-Software das Wasser zu reichen. So liegt die Chance, dass der Windows Defender neue Varianten von Viren, Trojanern oder anderer Malware erkennt, bei gerade einmal 25 Prozent – trotz der zusätzlichen heuristischen Analysen –, während seine allgemeine Erkennungsrate etwa 76 Prozent beträgt. Zum Vergleich: Die Trefferquoten von Antiviren-Softwares bekannter Hersteller belaufen sich zwischen 90 bis 98 Prozent. Immerhin: Der Windows Defender ist schlank, ressourcenschonend und läuft sogar auf mittlerweile stark betagten XP-Rechnern.

Woher ich das weiß: Hobby

Hab zur Zeit Avast aber gehen tut es zwar aber ob das wirklich sicher ist weil mann ja wenn alle Optionen nutzen will zahlen muss und wenn mir den Windows Defencer anschauen besser Schutz hat und ist genau so gut warum dann haufen Geld zahlen für Virenschutz was dauert nervt und bei Windows Defencer habe bis jetzt nicht das Problem das er mich Nervt

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