Reicht eine Negativbescheinigung vom Jobcenter für ALG 2 um rückwirkend Wohngeld zu bekommen für den Monat in dem die Negativbescheinigung ausgestellt wurde?

2 Antworten

Ja, das stimmt. Der Bewilligungszeitraum beginnt frühestens am Ersten des Monats der Antragstellung. Es sei denn, du hast eine andere Sozialleistung beantragt und diese wurde abgelehnt oder muss zurückgezahlt werden (§ 28 SGB X).

Da du aber im Jobcenter gar keinen Antrag gestellt hast, handelt es sich in deinem Fall nicht um eine wiederholte Antragstellung.

Ich weiß zwar nicht wie diese Negativbescheinigung aussieht und wie man geprüft hat ob ein Anspruch besteht oder nicht,aber bei einem Ablehnungsbescheid ist das möglich,der ist notwendig weil da richtig geprüft wird ob ein Anspruch besteht oder nicht und nur ein Ablehnungsbescheid wird dann auch von der Wohngeldbehörde akzeptiert !

Muss das DLZ auf Wohngeldantrag hinweisen?

Wir haben bis vor einiger Zeit noch ALG 2 aufstockend erhalten, mein Mann geht arbeiten und verdient ca. 1200 bis 1400 €, das schwankt immer wegen Überstunden. Wir haben dann eine Rückforderung vom DLZ bekommen, weil mein Mann zu viel verdient hat und dadurch ist uns aufgefallen, dass wir schon längst Wohngeld und Kinderzuschlag beantragen hätten können. Wenn das Geld vom DLZ zurückgefordert wird, kann man bis zu einem Jahr rückwirkend Wohngeld und Kinderzuschlag beantragen. Bis November 2014 wurde auch das ALG 2 in voller Höhe zurückgefordert und habe auch das Wohngeld und Kinderzuschlag rückwirkend erhalten. Da wir aber schon viel länger Wohngeld und Kinderzuschlag bekommen könnten weil damit unsere ALG 2 Bedürftigkeit aus dem Weg gewesen wäre, wollte ich das seit März 2014 rückwirkend beantragen. Für diesen Zeitraum wurden die Leistungen des ALG 2 allerdings nur teilweise zurückgefordert und der Antrag beim Wohngeld wurde deshalb abgelehnt, weil es nur geht, wenn man vom DLZ keine Leistungen erhalten hat. Dann habe ich das DLZ schriftlich gebeten, die Forderungen ganz zurückzufordern, das haben sie jedoch abgelehnt, weil sie meinten, dass ja Anspruch bestand. Ist echt ne blöde Situation, weil wir ja durch das Wohngeld und Kinderzuschlag gar kein ALG 2 mehr bekommen hätten. Wir wussten es einfach nur nicht. Aber die Aufforderung vom Amt kam erst viel später, also im November erst, dass wir die Anträge dort stellen sollen, obwohl sich beim Gehalt nichts geändert hat. Wir müssen nun 2000 € zurückzahlen und durch die Rückzahlungen, die wir nun nicht bekommenvom Wohngeld und Kinderzuschlag gehen uns 4000 € verloren, die wir bekommen hätten, wenn wir den Antrag schon im März 2014 gestellt hätten, was wir da ja noch nicht wussten, ist das Jobcenter nun in der Pflicht gewesen uns früher aufzufordern oder ist es einfach unsere Schuld und dürfen sie wirklich ablehnen die Leistungen zurückzufordern? Ich hatte es denen auch geschrieben, dass ja eigentlich Anspruch auf Wohngeld und Kinderzuschlag bestanden hätte und wir das rückwirkend beantragen wollen. Lohnt sich ein Weg zum Anwalt oder ist hier einfach der Fall: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht?

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Wohngeld - was zur Stellungnahme schreiben?

hallo,

meinen Eltern wurde vom Jobcenter geraten, Wohngeld zu beantragen.

Eltern haben der Wohngeldstelle nicht mitgeteilt, dass ich einen Minijob auf 450€-Basis habe, weil das Jobcenter mich auch nicht berücksichtigt ( bin 25 und Student)

Soweit ich mich erinnere habe ich den Antrag auch unterzeichnet. Ob da nach Einkünften gefragt war, weiss ich nicht mehr. Es wurde nur Wohngeld für mich bewilligt. Von dem Rest habe ich nichts mitbekommen.

Jetzt wurde ein Datenabgleich gemacht und es ist herausgekommen, dass ich einen Nebenjob habe. Wohngeldstelle bittet nun zur Stellungnahme.

Was sollen wir jetzt bei Stellungnahme beachten. um da ohne Schaden wieder herauszukommen?

Ist es in Ordnung, wenn man sagt, dass man mit den selben Regeln wie beim Jobcenter gerechnet hat, weil es sind Leistungen nach dem gleichen SGB?

Natürlich werden wir alles zurückzahlen, aber ich weiss nicht was ich jetzt als Grund angeben soll.

  

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Im Juni bei Jobcenter gewesen wegen ALG 2, Antrag aber erst im Juli abgegeben, nachdem Leistung versagt wurde (auch für den Juli) weil Antrag zu spät abgegeben?

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