Reicht ein Hundenetz aus?

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5 Antworten

Schon bei einem Aufprall mit 50 Stundenkilometern werden umherfliegende Gegenstände um das 40-fache schwerer. 

Laut ADAC gilt bei dieser Geschwindigkeit als Faustformel: Eigengewicht mal 40. Das heißt: 

Ein Kasten Limonade, 14 Kilogramm schwer, kann bei einem Aufprall mit der Kraft einer halben Tonne (exakt 560 Kilogramm) auf einen Fahrzeuginsassen treffen. 

Und: Der nur ein Kilo schwere Straßenatlas trifft die im Auto sitzenden Menschen mit 40 Kilogramm Gewicht.

Selbst CDs wirken bei einem Unfall wie eine Axt. Sie gehören daher nicht auf die Rückbank, sondern in die Seitenfächer der Türen.

Und je schneller um so mehr wiegt das Geschoss ,

Kommt es zum Crash mit einem Reh oder Wildschwein wirken starke Kräfte: Die Wucht mit der ein Rothirsch bei Tempo 60 in die Frontpartie eines Autos einschlägt, entspricht dem Gewicht eines ausgewachsenen Elefanten: Fünf Tonnen.

einen Hund wie Ladung sichern und für Koffer reicht das Netz aus. Also müsste das doch ausreichen?

ein Hund ist aber kein Koffer oder sonstiger Gegenstand sondern ein Lebewesen welches auch vor Aufprall und Verletzungen geschützt werden sollte. 

nur das Netz reicht deshalb nicht aus, da der Hund im Ernstfall gegen die Seitenwände und auch Scheiben geschleudert würde.

wenn Du keine Box verwenden willst oder kannst, dann empfiehlt es sich den Hund mittels Gurt auf dem Rücksitz zu platzieren.


Das Netz reicht damit der Hund nicht durch das Auto fliegt. Überleben würde er den Aufprall eher nicht weil er mit einer Riesen kraft gegen das Netz oder die Scheibe Donnert. Auf der Rückbank mit dem Gurt ist er am sichersten.

Das reicht, ein so kleiner Hund reist am sichersten in einer Transportbox die man quer zwischen Vorder- und Rücksitz klemmt.

Schau mal beim ADAC die Testberichte.

Prinzipiell hast du Ladegut so zu transportieren, das es niemanden verletzen darf. Also Metallsträbenabsicherung Käfig oder Transportbox

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