Reicht die elektrische Energie aus um in Zukunft unsere sterbenden Benzinfahrzeuge auf elektrische Fahrzeuge auszuwechseln? Im Moment fahren ca.45Mio.PKW`s?

7 Antworten

Das Thema ist glaube ich schon x-mal mit einem eindeutigen Ja beantwortet worden.

  • Alleine das was für die Herstellung von Kraftstoffen in der Raffinerie benötigt wird, würde für die "e-Kleinwagen" schon reichen. Ok damit brauchen wir aber noch eine Extra-Portion für Tesla X, Porsche Tycan, Audi e-tron und Co,.
  • Die Gesamtumstellung (die ja noch Jahrzehnte dauern wird) würde nach heutiger Einschätzung 10% mehr Strombedarf bedeuten
  • Unsere Dächer sind derzeit zu ca. 4% mit Solarpanels belegt, also jede Menge Luft nach oben
  • Durch die Speicherfähigkeit der Autos wird die Energiewende leichter und der Strom in Summe günstiger (Stichwort Lademanagement, oder sogar bidirektionales Laden wie beim Sion von Sono Motors)

Damit hier nicht soviel spekuliert werden muss, anbei einige Links die den Stand aus Wirtschaft und Wissenschaft aufzeigen:

Hier warum der Strom mit zunehmender e-Mobilität günstiger wird:

https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/faellt-der-strompreis-wegen-elektroautos/23685068.html

Hier wie aktuelle Anlagen gesteuert und ausgebaut werden, ein netter Film, der Zusammenhänge einfach darstellt (allerdings noch ohne Einbindung der Autos):

https://www.unendlich-viel-energie.de/mediathek/filme-animationen/kombikraftwerk-2-stabiler-strom-aus-erneuerbaren-energien

Hier Ansätze zur Energiewende aus wissenschaftlicher Sicht

https://www.spektrum.de/news/erneuerbare-energien-der-energiewandel-ist-moeglich/1556660?utm_medium=newsletter&utm_source=sdw-nl&utm_campaign=sdw-nl-daily&utm_content=edi

hier aus anderer Perspektive

https://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Studien/Plattform/BEE-Plattform-Systemtransformation_Ausgleichsmoeglichkeiten.pdf

und bei Fraunhofer gibt es fast zu Allem, Detail-Studien und entsprechende downloads (die Downloads nach Bedarf zusammen stellen):

https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/studie-energiesystem-deutschland-2050.html

Ja und nein. Bei der derzeitigen Struktur der Energiewirtschaft würde die heutige Erzeugung elektrischer Energie natürlich nicht reichen.

Die gesamte Elektrifizierung des Verkehrs würde n ur dann wirklich Sinn machen und auch klappen, wenn es für die alternative Erzeugung von Strom endlich mal ein Konzept gäbe und die Regierung stattdessen nicht sogar extra auf die Bremse treten würde, da sie von der Lobby der Energie-Großkonzerne am Nasenring durch die Arena geführt wird.

Mein Vorschlag wäre z.B., konsequent in die Wasserstoffwirtschaft einzusteigen, die grundlegende Technik ist bereits entwickelt. Zur Erzeugung von Wasserstoff muss die Sonnenenergie genutzt werden, denn deren Einstrahlung beträgt alleine in Deutschland ein großes Vielfaches von dem, was wir an Energie benötigen. Habe es selber mal durchgerechnet, dass wenn alle vorhandenen Dachflächen Richtung Süden für die Fotopholtaik genutzt werden würden, wir einen Riesenüberschuss an Energie produzieren könnten.

Dazu müsste man Dachplatten entwickeln, die herkömmliche Maße haben, aber mit Dünnschichtmodulen beschichtet sind und die man nur an einer Sammelleiste, die an den Dachlatten befestigt ist, einstöpseln müsste. Dadurch würde man sich die gesamte Mimik mit teurem und schwerem Extraaufbau sparen. Bei jedem Neubau und jeder Dachsanierung könnten dann die herkömmlichen Dachplatten ganz einfach durch Solardachplatten ersetzt werden.

wasserstoff - ja, aber nur zum lokalen speichern von überschussenergie - nicht für mobile technik

in fahrzeugen, macht diese technik keinen sinn, da ein wasserstofffahrzeug die 4-fache energiemenge benötigt, im gegensatz zu batterieelektrischen fahrzeugen

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@dagobert68219

Das stimmt in zweifacher Hinsicht nicht. So zeigt der Großversuch des HVV (Hamburger Verkehrsverbund) mit Brenntsoffzellenbussen, dass diese Technik absolut für den mobilen Einsatz geeignet ist.

Toyota hat mit seinem FCHV gezeigt, dass im mobilen Betrieb schon Wirkungsgrade von 60% erreichbar sind. Auch bei der Elektrolyse wurden bereits über 80% Wirkungsgrad erreicht. Im Laufe der weiteren Entwicklung dürften sich diese Wirkungsgrade noch weiter verbessern.

https://www.heise.de/autos/artikel/Probefahrt-im-Toyota-FCHV-adv-1288641.html

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@Hamburger02

ein bus ist kein individualverkehr, dort ist jede menge platz
2 brennstoffzellenbusse hatten wir auch schon, sind aktuell wieder passé (gestorben, da im betrieb zu teuer)

der gesamtwirkungsgrad sezt sich nunmal aus allen schritten, von der produktion bis zur bewegung zusammen und da sieht wasserstoff, gerade im individualverkehr, kein land - aber für menschen, die sich gerne wieder in die abhängigkeit von grosskonzernen geben wollen, ist das vielleicht zukünftig eine möglichkeit
ich für mein teil, fahre derweil mit selbsterzeugtem strom und einer verhältnismässig einfachen technik, schon ein paar jahre meine km (>100.000km) - auf wunder warten können andere, ich habe das viel zu lange gemacht

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@dagobert68219

der gesamtwirkungsgrad sezt sich nunmal aus allen schritten, von der produktion bis zur bewegung zusammen und da sieht wasserstoff, gerade im individualverkehr, kein land - aber für menschen, die sich gerne wieder in die abhängigkeit von grosskonzernen geben wollen, ist das vielleicht zukünftig eine möglichkeit

Wenn du dieser Meinung bist, bist du wohl auch kaum davon abzubringen, auch wenn objektive Fakten dagegen sprechen. Zu teuer sind die Wasserstoffbusse bislang vor allem dadurch, dass das alles noch handgestrickte Prototypen sind. Spätestens beim Übergang zu einer Massenproduktion siehts dann schon wieder anders aus, aber genau dieser Übergang wird von der lobbyhörigen Regierung nicht gefördert sondern gebremst.

Gerade Solarstromerzeugung und Elektrolyse wird ja von den Großkonzernen über ihre Lobbyarbeit gezielt bekämpft, weil diese im Gegensatz zu Atom- oder Kohlekraftwerken sehr leicht denzentral und unter Bürgerbeteiligung realisiert werden kann. Und ann wären die Konzerne weitgehend raus aus dem Spiel.

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@Hamburger02

nanana, da sind wir schon wieder bei der verschwörungstheorie.....
davon halte ich garnichts, das ist meisst nur vorgeschoben....

ich arbeite bei einem energieversorger im süden deutschlands und ich habe mir solar aufs dach gepackt, damit bin ich >80% des jahres energieautark - wer soll mir das verbieten ?

massenproduktion bei wasserstoff wird hoffentlich nie stattfinden und zum glück regiert bei den weichenstellern der geldbeutel - zu aufwändig und verlustbehaftet ist der umgang mit dem medium und ich möchte nie erleben wenn eine knallgasexplosion, ein stadtviertel in schutt und asche legt - nach murphy zu 100% wahrscheinlich

der grösste anteil an wasserstoff wird heute als "abfallprodukt" aus industriellen prozessen gewonnen, zum glück nicht aus elektrolyse, der strom kann wirklich sinnvoller verwendet werden

bei wasserstoff kannst du keine konzerne rausstreichen - irgendjemand hält die hand auf, wenn es um erzeugung , lagerung, transport und verfüllen des stoffes geht
bei strom kannst du das alles selbst machen, oder dich an derartigen projekten beteiligen

wie ich schon geschrieben habe, glaube ich an wasserstoff als lokaler energiespeicher bei regenerativen stromquellen, wie z.b. wind und solarstrom
das sind geschlossene kreisläufe, die man optimieren und sichern kann - alles andere ist, zum stand heute, humbug

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Ich nutze die Ost-West- Ausrichtung für meine PV. Das hat zwar eine kleine Einbuße bei der erzeugten Gesamtenergie zur Folge, aber dafür ist das nutzbare Zeitfenster größer (weniger Speicher und die Panels sind eh günstig).

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@GFS18

Inzwischen wird intensiv an Dünnschichtfolien gearbeitet die in einfachen Druckverfahren hergestellt werden können.

https://www.photovoltaik.org/news/forschung-entwicklung/duennschicht-photovoltaik-fz-juelich-und-solliance-forschen-mit-1212079

Wenn solch eine Technik in die Massenproduktion geht, werden die Preise dafür dermaßen niedrig werden, dass geringere Wirkungsgrade oder nicht optimale Ausrichtung bei der Wirtschaftlichkeit praktisch keine Rolle mehr spielen werden. Dann lohnt es sich auf jeden Fall, sämtliche Flächen mit solchen Folien zu überziehen, die irgendwo Richtung Osten über Süden nach Westen zeigen, egal ob horizontal (Flachdächer), vertikal (Fassaden) oder schräg (klassische Hausdächer). Und von solchen Flächen gibt es dermaßen viele in Deutschland, dass damit ein vielfaches des derzeitigen E nergiebedarfes produziert werden könnte.

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@Hamburger02

Da war ich hier schon am suchen, leider gibt es die bisher nur für wenige Pilotprojekte, aber es soll sich anscheinend schnell ändern:

https://www.heliatek.com/de/

Die Aussagen dort hören sich zumindest vielversprechend an.

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@GFS18

Oh, danke für den Link. Da gehts ja trotz des Bremsens der Regierung bei der Energiewende dennoch voran. Mit diesen selbstklebenden Folien, die auch auf Beton aufgebracht werden können, wäre ja ohne Weiteres auch meine Idee der Solardachplatten mit konventionelleb Abmessungen leicht zu realisieren.

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@Hamburger02

Deine Idee mit den Solardachplatten finde ich Klasse, ich denke auch schon lange darüber nach, habe aber noch keine Lösung entwickelt, aber auch noch keine gefunden von der ich restlos überzeugt bin. Entweder zu kleinteilig, zuviel Montageaufwand, zuviele Verbindungen, oder zu teuer.

Folgende habe ich z.B. betrachtet:

https://www.zolar.de/solardachziegel-vergleich/

Tesla Solarroof hört sich auch gut an, allein ich habe aber keine Daten und nichts zur Montage / Befestigung.

https://www.tesla.com/de_DE/solarroof

von der Optik gefällt mir das:

https://www.zepbv.nl/nl/producten

(aber eben kleinteilig)

Ich träume so vom 4er bis 10er Pack fertig zusammen montiert, direkt auf Standardmaß und (unauffällig) ergänzbar mit Einzelziegel, sowie auf unterschiedliche Bedürfnisse einfach konfigurierbar, wobei ich ein Freund der Mikro-Inverter bin.

Wenn Du etwas interessantes hast, dann gerne anhängen.

An einer Wand will ich die Folien testen, sobald die frei verkäuflich sind.

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@GFS18

Da bist du mir was die Marktrecherche betrifft, wohl ein Stück voraus. Danke für die interessanten Links. Kann dir da leider nichts besseres liefern.

Aber deine Idee, fürs vereinfachte Verlegen auf ebener Fläche gleich fertige größere Paneele mit der Optik von Einzelziegeln herzustellen, finde ich prima.

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@Hamburger02

Meine Idee war dabei nicht die ebene Fläche (es sei denn Du hast durchgängige Fläche gemeint), sondern der Aufbau so, dass zwar 4-10 Ziegel am Stück fertig aufgebaut sind (z.B. 4*4 Verbund oder 2*5 Verbund, ..), dass die aber direkt auf die normale Lattung in jedem Standarddach eingebracht werden können (einfach um Kabel, Anzahl Verbinder und Montagezeit auf dem Dach zu reduzieren. Von der Art so etwas, aber größer, schöner und günstiger: https://www.ebay.de/itm/Solarziegel-/173664964802?_trksid=p2385738.m4383.l4275.c10

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rechne mal die energiemenge dagegen, die in form von öl/benzin "verheizt" wird...

da wird der stromverbrauch stark relativiert (geradezu ein "schnäppchen")

abgesehen davon ist die frage eh hypotethisch, da auf absehbare zeit ein komplettumstig, allein durch akkumangel bedingt, nicht stattfinden wird

meine antwort auf deine frage ist recht plakativ:

JA, die energie würde reichen, wenn auch nur ein drittel des eingesparten öls zu strom gewandelt wird

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Klimaanlage mit Photovoltaik betreiben (autark) - grundsätzlich möglich?

Diese immer heißer werdenden Sommer sind nichts, was ich brauche.

Nun hatte ich die Idee, mir eine Photovoltaikzelle auf das Dach zu klatschen und mit dem daraus erzeugten Strom eine Klimaanlage zu betreiben. Da ich die Klimaanlage nur brauche, wenn es heiß ist und dann zu 90 % die Sonne scheint, bin ich auf eine zuverlässige Stromversorgung nicht angewiesen.

Sprich, Sonne scheint und (wenn ich den Schalter umlege) gibts schöne kühle Luft. Nachts, wenn die Sonne nicht scheint, kühlt es meistens wieder etwas ab.

Nun meine Fragen: 1. Gibt es überhaupt Klimaanlagen, die mit soetwas zurechtkämen? Die Stromschwankungen verkraften können?

  1. Ein Stromrichter wandelt den Gleichstrom der Photovoltaik in Wechselstrom um. Wahrscheinlich brauche ich noch einen Transformator, der daraus 230 Volt macht. Wie funktioniert das aber, wenn z.B. die Anlage witterungsbedingt nicht ganz so beschienen wird? Kann ich daraus dann überhaupt brauchbaren Strom produzieren, es muß ja eine gewisse Leistung zur Verfügung stehen um Geräte zu betreiben können.

  2. Wenn ich nun mehr Photovoltaik installiere, was passiert, wenn ich die Leistung nicht abgreife? Wenn z.B. im Winter die Sonne scheint aber ich keine Klimaanlage benutze und selbst wenn ich mir noch ein paar Steckdosen dazubaue, aber gerade keine Geräte laufen?

  3. Lohnt es sich finanziell, das ganze in Batterien zwischenzuspeichern? Oder ist das überhaupt generell notwendig, um einen brauchbaren Strom zu bekommen?

Ich könnte mir vorstellen, daß diese Idee schon der ein oder andere hatte und vielleicht auch etwas in der Richtung umgesetzt hat. Eine große Photovoltaikanlage mit Einspeisung ins öffentliche Netz und Rückkauf über den Stromanbieter ist mir zu teuer und nach jetzigem Stand zu gefährlich (Feuerwehr kann einen Brand unter einem Dach einer Phtovoltaikanlage meist nicht löschen, darum würde ich meine Zellen auch auf einen Geräteschuppen bauen der im unwahrscheinlichsten Fall dann doch abbrennen "darf")...

Würde mich über brauchbare Antworten freuen!

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Dann bräuchte ich noch ein Batteriekabel, welches ich mit einer Sicherung versehen möchte. Kann ich da eine 10A Sicherung nehmen? Oder muss es eine kleine sein? Welche Sicherung eignet sich da am besten? Eine "fliegende Sicherung "? Also so eine KFZ Sicherung... Finde da aber nur Sicherungen mit 2mm2 Kabel Anschluss und das Kabel selber hat ja 6mm2 bzw 4mm2, wie kann ich diese trotzdem anschließen?

Sollte ich die Verbraucher die an den Verbraucheranschluss des Laderegler angeschlossen sind auch noch mit einer Sicherung versehen?

PS: die 2 hinter dem mm soll eigentlich eine Hochzahl sein, geht nur am Handy nicht... Also wie in diesem Fall 6mm2

Danke

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