Reicht Boxenkabel mit 1.5mm² Ø für meine Belange aus?

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5 Antworten

Ich stimme Darkhouse inhaltlich voll zu. Im speziellen Fall - 15 m - und Ø 1,5 mm kommt es zu einem mMn zu vernachlässigen Leistungsverlust von ca. 5%, da die JBL One eine Nennimpedanz von 8 Ohm haben. Über den Dämpfungsfaktor schreibe ich jetzt nichts, weil man sich mit der Weiche und deren Dämpfungsfaktor erst einmal primär befassen müsste.

Lautsprecherkabel klingen nur dann, wenn man sie auf den Boden fallen lässt ;)

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Also allem Vorran zum Kabeldurchmesser:

  • Die Satelliten sollten schon ein 2,5er Kabel haben.
  • Der Passivsub wahrscheinlich eher 4 oder 7 Keine ahnung was der Sub für anschlüsse hat. (Passivsubs sind nicht mein Gebiet aber der impulstreue zur liebe würde ich definitiv mehr Kablequerschnitt als bei den Satelliten nehmen)

Achte unbedingt darauf, dass Du ein reines Kupferkabel kaufst und kein Kupferkaschiertes Aluminium (CCA). Da wird gerade im Internet viel schindluder betrieben.

Mal zu Kabellänge. Echt 15 meter? Das ist viel zu lang für ein lautsprecherkabel und tut dem Klang echt nicht gut. ich empfehle dringend bei Der Aufstellubng solch lange Wege für die Lautsprecherkabel (und vor allem unteschiedlich lange Kabelwege) zu vermeiden.

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Kommentar von darkhouse
04.09.2014, 08:48

Das mit den Alu-Kabeln stimmt. Schlimm. Bestens sind immer noch Lautsprecher-Kupferlitzenkabel von der Baumarktrolle, und sehr preiswert.

Wieso ändert ein größerer Querschnitt die Impulstreue eines Subwoofers???

Außerdem spielt auch die Verkabelung vom Endstufentransistor bis zur Lautsprecherspule eine Rolle, die man nicht ändern kann. Die Innenverkabelungen von Weichen am Ende des Kabels sind oft deutlich unter 1,5 mm².

Da sich Strom mit nahezu Lichtgeschwindigkeit ausbreitet, kann man unterschiedliche Kabellängen nicht wahrnehmen. Jedoch sollte man überlange Kabel nicht in ringförmigen Schleifen liegen lassen, da das eine Spule bilden würde.

Die Laufzeit des Schalls spielt bei dieser extrem weiträumigen Aufstellung (die garantiert kein geschlossenes Klangbild besitzt) die weit wichtigere Rolle!

Bei 20 m Kabellänge und einer Anschlussimpedanz von 4 Ohm liegt der Verlust bei einer 1,5-mm²-Kupferlitze bei 12,5 %. Also würden sich 150 eingespeiste Watt auf ca. 132 W reduzieren. Bei einem 2,5er Kabel läge man bei 6,5 % Verlust. Macht also bei einer Leistung von 150 Watt einen Unterschied von 6 % bzw. 9 Watt aus.

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Kabel werden schnell zur Glaubensfrage, aber ich denke in deinem Fall kann es nicht schaden, wenn du 2,5mm2 nimmst. Allerdings sind 15 Meter echt happig. Stehen die Boxen so weit weg? O_o

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Kommentar von darkhouse
04.09.2014, 08:22

Wenn es ein passiver Subwoofer ist, dann auf 15 m schon die 2,5 mm² wählen. Zu den Lautsprechern reichen 1,5 mm².

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Bei einem Kupferlitzen-Kabel von 15 m Länge und 1,5 mm² verlierst du ungefähr 4,5 % der Leistung. Bei 4 Ohm. Bei 2,5 mm² würde der Verlust ca. 2,6 % betragen. Ob es für dich jetzt einen Unterschied macht, musst du wissen. Bei hoher Leistung ist ein dickeres Kabel aber auch sicherer.

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Kommentar von darkhouse
04.09.2014, 08:37

Sorry, die Werte beziehen sich auf Lautsprecherimpedanz von 8 Ohm, Bei 4 Ohm musst du sie jeweils verdoppeln.

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würde 2,50-3 mm nehmen, ist vom Klang besser

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Kommentar von darkhouse
04.09.2014, 08:18

Nee, isses nich. Kabel haben querschnittsabhängig keinen Klang. Sie haben nur einen höheren Widerstand.

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